Dezember 31st, 2021

BLACK SQUARE (#208/2021)

Posted in interview by Thorsten

Feminismus im Punk, Aktivismus gegen Europas Pushbacks und keine überflüssigen Utopien: Ein Interview mit BLACK SQUARE

Im Corona Jahr 2020 ging musikalisch gar nichts? Stimmt nicht! Das beweisen BLACK SQUARE mit ihrem ersten Tape mit dem großartigen Namen „Potatoes Gonna Potate“, welches alles hat „um aus dem Einheitsbrei von Punkrockkapellen herauszustechen“ (TRUST #206). Alles DIY und Corona-Regelkonform geschrieben, eingespielt, aufgenommen und 2020 released. Aber nicht nur die Musik gefällt.

Dezember 31st, 2021

Acht Eimer Hühnerherzen (aus #204, 2020)

Posted in interview by Jan

Acht Eimer Hühnerherzen war ganz klar Liebe auf den ersten Blick. 2, 3 Songs des Debüts, „ich hab mein Händy verloren“, „alles etwas übertrieben, lass uns auch mal wieder lieben“, BOOM. Kein Umweg, direkt abgeholt, eingesogen, vereinnahmt. Ohne nach links und rechts zu schauen, direkt in die Musik hineingelegt. Zu zwingend sind die großartigen Vocals von Apocalypse Vega, zu eigen die mal abstrakten, mal außerordentlich persönlichen Lyrics, zu treibend der Sound aus einem Indie-, Punk- und Folk-Gemisch. Und dann, nach einiger Zeit dieser Moment, als auffällt: dass packt einen nicht nur immens (das ist ja erstmal mein Problem), nein, das ist auch noch verdammt gut, was da durch den Äther wabert.

Dezember 31st, 2021

X (aus #204, 2020)

Posted in interview by Jan

Eine Einleitung für ein X-Interview, ist für mich in etwa so, wie wenn ich über eine alte, verflossene Liebe schreibe, die immer noch in meinem Herzen verankert ist. Denn ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich Mitte der 90er von einem Streetworker, (der zu seiner Jugendzeit auf dem ersten Demotape von Body & The Buildings, Gitarre oder Bass spielte), mir einen Stapel Punkrockplatten ausgeliehen hatte. Neben den Dead Boys, Slaughter & The Dogs, Lurkers und Menace usw., verbarg sich ein ganz besonderer Schatz, von dem der Streetworker meinte, dass dies die beste Punkrockplatte seiner Sammlung sei. Es handelte sich um „Wild Gift“ von X und ich verstand sein Urteil und seine Meinung sofort und war Feuer und Flamme.

Dezember 31st, 2021

Diät (aus #204, 2020)

Posted in interview by Jan

Slip it in – with da static cold mönster Diät SPK shock-Pose:
Interview mit Sir Iffland

Es ist dieser gottverdammte Post-Punk aus Berlin von DIÄT, der mich dann doch kickte, ich musste mehr von dieser Band wissen. Wobei ein Aspekt bei DIÄT natürlich in der interessanten Tatsache besteht, dass dort Iffi „Iffland“ als Schlagzeuger mitzockt (bzw. momentan noch anderweitig aktiv ist, da die Band auf Eis liegt, wir werden es erfahren). Ihn kennt ihr sicherlich noch zum Beispiel von MÖNSTER. Er betreibt auch noch den tollen Plattenladen Static Shock Records und das Label Static Age in der Haupstadt. Soweit ich es verstehe, besteht also nun DIÄT neben ihm am Schlagzeug noch aus Tobi (Gitarre/Gesang), Neutron (dito) und einem gewissen Nordberg am Bass.

Dezember 31st, 2021

Türkei Punk Special (#206, 2021)

Posted in interview by Jan

PUNK IN DER TÜRKEI !! ??

Die Punk und Hardcorebewegung, wurde seit jeher vorwiegend als ein westeuropäisches, amerikanisches oder am Rande noch, als ein japanisches „Phänomen“ wahrgenommen. Das im Rest der Welt, (wenn auch oftmals mit einer gewissen Verspätung), dennoch Punk und Hardcore existierte, findet in Szeneberichten oder Plattenbesprechungen (spätestens seit dem ableben des MaximumRocknRoll-Fanzines), meist nur noch marginal seine Erwähnung. Obwohl in unserer TRUST-Homebase, Mika in seinen Kolumnen, stets interessantes aus dem asiatischen Raum zu erzählen und zu berichten hat und er interviewte erst letztens, in der Ausgabe # 203, die polnische Band Trottel. Auch wurde mit dem Buch „Warschauer Punk Pakt: Punk im Ostblock 1977-1989“, etwas Licht in die Ostblockszene gebracht und von der ehem. DDR, gibt es so einige Bücher und Sampler.

Dezember 31st, 2021

Disgusting News aus #201, 2020

Posted in interview by Jan

Gute Nachrichten aus Bielefeld
Interview mit Disgusting News

Während ich diese Zeilen schreibe, bin ich aufgeregt. So aufgeregt wie man es ist, wenn man in seinen Teenagerjahren auf dem Dorf endlich die Chance hatte, eine coole Band live zu sehen. Wo man wochenlang daraufhin fieberte dort abzuhängen, wo die coolen älteren Kids rauchend und trinkend rumhingen. Wo man sie heimlich beobachten konnte, wie sie so rumschlurften in ihren Ringelpullis und Flanellhemden mit ihren zotteligen Frisuren. Wo man dann versuchte das Schlurfen zu imitieren, dabei möglichst lässig an der Zigarette zu nuckeln und sich anschließend daheim weigerte, weiterhin eine Haarbürste zu benutzen. Man hatte so eine Vorstellung davon dazu zu gehören, zu den coolen Kids. In der Zukunft. Man war aufgeregt als würde eine gute Zeit kommen.

Dezember 31st, 2021

IDLES (#206, 2021)

Posted in interview by Jan

Die IDLES waren den ganzen Sommer überall auf Titelseiten, sogar von eher konservativen Zeitungen, was Leadgitarrist Bowen, mit dem ich das Interview am Telefon führe, sehr seltsam findet. „Ich kann mir das eigentlich kaum vorstellen“, sagt er, „meine Ansichten sind sehr weit links angesiedelt und ich stimme überhaupt nicht mit der Weltanschauung von Konservativen überein. Wenn diese Menschen sich aber unser Album kaufen, weil vielleicht das Laute und Aggressive sie anspricht, sich dann aber mit den Themen, über die wir schreiben, auseinandersetzen müssen, dann ist das sicherlich eine gute Sache“, überlegt Bowen.

Dezember 31st, 2021

Raymond Pettibon (#206, 2021)

Posted in interview by Jan

„Yes, I do my own music which is motherfucking hardcore“.
34 Fragen an Raymond Pettibon

Ihr kennt ihn nicht, aber die vier Balken von Black Flag doch schon oder? Na dann, im Folgenden einige Infos über den nordamerikanischen Maler Raymond Pettibon.

Dezember 31st, 2021

Attack of the Mad Axeman (#205, 2020)

Posted in interview by Jan

Trust: …KISS oder AC/DC?
Ralf Bock: Klar, AC/DC! Dieser Scheiß mit dem Verkleiden und dem Schminken hab ich bei KISS nie verstanden und lehne so ein Quatsch auch heute immer noch komplett ab!!!

Ralf Bock: Attack Of The Mad Ex-Man

Die selbsternannten „animals of the music business” aus Hamburg, die mächtigen ATTACK OF THE MAD AXEMAN (AOTMA), sind die erstaunlichste Grindcore-Band der letzten Jahre. Verkleidet in Tierkostümen (die Schildkröte am Gesang, die Weinbergschnecke am Schlagzeug (jetzt auch bei Yacopsae „an den Kesseln“, wie wir Metal-Journalisten sagen), die Biene am Bass, die Nachteule und das Eichhörnchen an den Gitarren) zocken sie ultrakrassen Grind, der dich von der Matte haut. Dazu kommen gewitzte Texte u.a. aus dem Feld des Tierreichs, die aber nicht dämlich sind. Live entfaltet sich eine unglaubliche Wucht, also, ihr müsst euch die Band unbedingt mal anschauen, denn dort wird auch mit Pyro-Effekten gearbeitet, es ist einfach bezaubernd und gefällt jedem ehrlichem KISS-Grind-Fan.

Dezember 31st, 2021

BASTARD ROYALTY (#205, 2020)

Posted in interview by Jan

„…ob wir zum Beispiel noch einen 173. Song gegen Religion brauchen? Ich bin der Meinung ja. Solange Religionen solch eine Macht haben und für dermaßen viel Leid und Elend verantwortlich sind, finde ich es sogar wichtig, immer wieder dagegen anzuschreien und nicht nachzulassen. Und natürlich sollen auch die kommenden Generationen von Bands an dem Thema dranbleiben und gerne die nächsten 666 Songs gegen die Religioten liefern. Dazu gibt es auch genügend Möglichkeiten und unterschiedliche Blickwinkel, das umzusetzen. Ich hab gerade das bei vielen Crustbands immer bewundert, wie komplexe Themen in drei Strophen á zwei Zeilen, völlig auf den Punkt abgehandelt werden. Viel Text bedeutet nicht unbedingt mehr Inhalt“.

Rossi von
BASTARD ROYALTY

Es sind immer wieder diese Begegnungen… auf dem Frankfurter AU-Fest nicke ich immer grüßend jemanden älteren mit blond gefärbten Haaren zu, er nickt freundlich zurück, aber jedes Mal danach denke ich mir dann „shit, wer zur Hölle war das nochmal!“. Irgendwann musste ich ihn fragen und dann, „Ach klar, das ist der eine Sänger von Accion Mutante, die habe ich doch in den 90er im Rheinland gesehen und immer geil gefunden“. Just eben jener Rossi singt seit einiger Zeit für Bastard Royalty, eine neuere Crust-Band aus Schwabistan im Großraum Stuttgart. Die waren live vor einiger Zeit im Exzess in Frankfurt am Main ein so dermaßen brutaler und höchst geilster Nackenbrecher und weil mir auch der Sound auf Platte gefällt, wollte ich mehr erfahren.

Dezember 31st, 2021

PETROL GIRLS (#203, 2020)

Posted in interview by Thorsten

Sind im Moment unglaublich angesagt. Ich war letztens bei einem Boxkampf dessen Aftershowparty in einer Art Indie-Rock-Disco stattfand. Und selbst dort lief „Touch me again“ – eine Art Themensong zur #metoo-Debatte. Was zunächst plakativ klingt (und damit trotzdem noch meilenweit von expliziteren Mitstreiter*innen wie War on Women entfernt ist) mischt sich mit den ausgeklügelten Arrangements und einer guten Prise Introspektion, die besonders live deutlich wird. Der eindeutige politische Gehalt wird von Sängerin Ren ergänzt durch persönliche Geschichten und wirkt dadurch umso erhellender. Klar ist das ehemals britische, mittlerweile in Österreich angesiedelte Quartett nicht das erst oder einzige das über Umweltverschmutzung, gegen Nationalstolz und für Emanzipation singt, aber sie sind im Moment einfach sehr gut darin, diese Ideale unter die Leute zu bringen. Gerade das aktuelle Album Cut & Stitch, welches auf Hassle Records erschienen ist, gibt nicht unentwegt Vollgas und lässt Raum für viele Einsprecher, die es zur Klagcollage gegen alles was falsch läuft machen lässt. Vor dem Konzert in Köln, bei dem die eigentliche Petrol Girls Bassistin durch die von Personal Best ersetzt wurde (lässt das auf erste Zerwürfnisse schließen?) sprach ich mit Ren.

Dezember 31st, 2021

13 CROWES (#202, 2020)

Posted in interview by Thorsten

Arbeiterhymnen aus dem Herzland

Zehn Songs in genau 33:30 Minuten befinden sich auf dem neuen Album „Solway Stars“ von 13 CROWES. Wäre das Medium Radio in irgendeiner Form noch relevant, läge der Gedanke nahe, dass hier jemand ein Auge auf die eine große Radiosingle geworfen hat. Nun haben sich die Zeiten wohl oder übel geändert, was erfrischenderweise bei der Band aus Schottland nicht angekommen ist, zu sehr scheinen sie in einer romantisierten Vergangenheit gefangen zu sein, die vermutlich niemals existierte und gerade deswegen so schön ist. „Das ist aber nicht mit Vorsatz passiert“, werde ich sofort nach Interviewbeginn unterbrochen, „eigentlich waren die meisten Songs auf dem Album deutlich länger und wurden erst im Studio zurechtgestutzt. Aber es stimmt schon, ich mag natürlich Springsteen und so. Ich denke, das hört man.“

Dezember 31st, 2021

Lande Hekt (#203, 2020)

Posted in interview by Jan

LANDE HEKT

Wenn ich ein Wort wählen müsste, um die Frontperson der Muncie Girls zu beschreiben, es wäre: umtriebig. Es gibt kaum eine Person, die ich häufiger auf Bühnen gesehen habe (und manchmal auch davor, wie als wir uns in London bei Bikini Kill über den Weg liefen). Dazu gehört unter anderem ein Auftritt in Melbourne zusammen mit den unbeschreiblich genialen Camp Cope, oder auf dem Groezrock in Belgien, aber auch unzählige Male in den diversen DIY-Läden die Köln zu bieten hat (ca. 2). In einem der beiden spielt LANDE auch auf ihrer ersten Solotour und dort treffe ich sie vor dem Konzert. Sie hat ein Soloalbum veröffentlicht und obwohl dieses ruhig ist, hat es viel Wut in sich. Genauso wie Lande selbst, deren Hauptthema im Moment der (Queer)Feminismus zu sein scheint. So sprudelt es auch direkt aus ihr heraus…

Dezember 31st, 2021

TROTTEL (Label und Band) (#203, 2020)

Posted in interview by Thorsten

Es gibt Orte, Städte oder ganze Länder, für die interessiere ich mich relativ wenig. Die meisten osteuropäischen Staaten gehörten lange Zeit dazu. Ungarn, Rumänien, Bulgarien, alles Länder, aus denen mir über viele Jahre weder viele Menschen noch interessante Musik begegneten. Berufliche Gründe führten mich allerdings im Januar 2015 erstmal nach Ungarn. Im Vorfeld versuchte ich ein paar Punkkonzerte oder Plattenläden ausfindig zu machen, doch außer einigen Second Hand Läden und den gleich im Interview erwähnten Wave Records Plattenladen war ich nicht wirklich erfolgreich. Sagen wir mal so, ich habe eine Second Hand Platte von Aurora (Punk) erstanden sowie jeweils eine Single von The New Dead Project (Hardcore) und Norms (Hardcore). An dem Wochenende selbst war leider auch nicht viel los, außer das drei im weitesten Sinne Ska-(Punk-)Bands spielten, darunter Boogie Mamma, Kett? Kett? und Super Starsky. Die Show war ganz okay, aber das Publikum eher Abi-Feier-Style und der „Humor“ der Band erschloss sich mir als nicht ungarisch-sprachiger nicht wirklich. Es dauerte daher einige weitere Jahre und ein paar Texte über Punk in Ungarn (z.B. in den Büchern von Alexander Pehlemann), als ich vor circa drei Jahren auf die Pajtás Daloljunk Sampler-Reihe traf, die Trottel Records mit herausbrachte. Angefixt kontaktierte ich Tamás und es entstand ein kurzer Email-Austausch. Daraus wiederum resultierte die Idee eines Interviews. Viel Spaß beim Lesen!

Dezember 31st, 2021

FIRE AND FLAMES (#202, 2020)

Posted in interview by Thorsten

Seit mittlerweile 18 Jahren gibt es das Label Fire and Flames, spezialisiert auf Bands mit einer klaren Antifa-Haltung, aber nicht festgelegt auf einen eindeutigen Musikstil. Eine deutliche Schlagseite gibt es in Richtung Oi! und Streetpunk und somit eigentlich etwas außerhalb meines persönlichen Wahrnehmungshorizonts. Die Existenz von Fire and Flames stand zwischenzeitlich auf der Kippe. Label und Online-Store zogen nach Kiel um und werden dort seit einigen Jahren von einem neuen Kollektiv von Menschen betrieben, die auch schon zuvor seit langem in der Kieler Punk- und Politszene aktiv unterwegs waren. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum Fire and Flames eine deutlich wahrnehmbare Dynamik innerhalb der Kieler Szene und wahrscheinlich auch weit darüber hinaus entfalten, obwohl die Zahl der Plattenreleases recht überschaubar ist.

Dezember 31st, 2021

THE SEWER RATS (#204, 2020)

Posted in interview by Thorsten

Das Thema des Älterwerdens und der Kampf dagegen ist ein fester Bestandteil der Punk Rock-Geschichte. Die erwachsene Welt, das ist das Establishment, die festgefahrenen Strukturen, der Konservatismus, die Jugend eine Quelle der Rebellion, der Unangepasstheit. So kam dann auch die erste Hymne recht früh mit „Young until I die“, wobei Kevin Seconds interesanterweise sowohl „You finish college, grab a wife, you’re dead before you’re 35“ als auch „I’d rather work from 9 to 5 than drink to stay alive“ sang, also eine etwas andere Linie zog als allein die des Alters (neben der mit den Promillen).

Dezember 31st, 2021

THE NERVES (#204, 2020)

Posted in interview by Thorsten

Das schwäbische Quartett THE NERVES steht für flotten, rotzigen und melodischen Punk Rock auf Englisch, Deutsch und Japanisch. Sängerin Nina H. hat sich die Zeit genommen, bei der Interview Reihe #PunkToo mitzumachen. Heraus kam ein interessantes Gespräch über Sexismus, Gender sowie über Punk Rock und Subkultur.

Dezember 31st, 2021

70cm³ OF YOUR CHEST (#202, 2020)

Posted in interview by Thorsten

Von Dinosauriern und mehr

«Als er erwachte, war der Dinosaurier immer noch da.» Dieser winzige Text von Augusto Monterroso gilt lange als der kürzeste Roman, der je verfasst wurde. Er machte ihn auf der ganzen Welt populär. Dieser eine Satz, er beschreibt die ganze Welt, er fasst das ganze Leben zusammen, ausgesprochen mit der Geburt, beendet mit dem Tod. Kurz vor dem Lebensende wird Monterroso sagen: «Das ist ein Dinosaurier, der um die Welt reist und nie still ist. Viele Leute kennen mich nur wegen dieses Märchens. Ich glaube, es ist gut so, weniger ist manchmal mehr.»

Dezember 31st, 2021

REPTILIANS FROM ANDROMEDA (#207, 2021)

Posted in interview by Thorsten

Reptilians from Andromeda ist nicht etwa ein B-Horror-Movie. Es handelt sich um eine Garage Punk Band aus Istanbul. Ende November 2020 erschien ihr neuestes Album „Must be Destroyed!“ als Schallplatte auf dem türkischen Label ADA Müzik.
Für die Interview Reihe #PunkToo haben Sängerin Aybike Celik Özbey und Gitarrist Tolga Özbey Auskunft über Punk Rock und Sexismus in der türkischen Underground Szene gegeben. Und natürlich wurde auch über Musik gesprochen.

Dezember 31st, 2021

NOBELSCHROTT (#207, 2021)

Posted in interview by Thorsten

Die Musik von Nobelschrott aus Berlin lässt sich am einfachsten als direkten Punkrock beschreiben, sehr roh und rumpelig, fast etwas dilettantisch, und das ist ein ganz wichtiger Aspekt in diesem Zusammenhang, ist keineswegs negativ gemeint, im Gegenteil, denn genau dieser Umstand ist es, der einen Großteil des Charmes der Band ausmacht und sie so unbekümmert und sympathisch erscheinen lässt. Kaum ein Nobelschrottsong überschreitet drei Minuten und lebt von einem Humor, der so vielleicht nur in Berlin entstehen kann, weil er sich häufig selber auf die Schippe nimmt oder eben auch über sich selber lachen kann.

Dezember 31st, 2021

MODERN ILLUSION RECORDS (#207, 2021)

Posted in interview by Thorsten

Modern Illusion Records ist ein neuer Name in der Welt der DIY Labels. Das süddeutsche Label wurde im Jahr der Pandemie im Süden Deutschlands aus der Taufe gehoben und hat bereits die ersten Releases für Fans von Hardcore und Punk im Angebot. Im Interview haben wir uns das Profil und die Arbeit von Modern Illusion Records etwas genauer angesehen.

Dezember 31st, 2021

MANTAR (#205, 2020)

Posted in interview by Thorsten

Kompromissloser Abriss
Endlose Brache. Klirrende Kälte. Erdrückende Schwere. Schneidender Schmerz. Hoffnungslose Leere. Endlose Isolation. Gewalt. Zerstörung. Dürre. Hunger.
Der Sound der Band Mantar erzeugt genau solche Bilder in meinem Kopf. Er ist kompromisslos brachial, ein dreckiger Bastard aus Doom, Black Metal, Punk und Sludge. Eine Noisewand, ein mega Low-End-Sound, und dass, obwohl Mantar gänzlich ohne Bass auskommen. Ursprünglich haben sich die beiden Freunde Erinç Sakarya (Schlagzeug) und Hanno Klänhardt (Gitarre) in Bremen zusammengetan um Musik zu machen. Sie wollten einfach „eine gute Band sein“. Mittlerweile leben sie in Hamburg und Gainesville, Florida und touren durch die Welt, wenn nicht gerade Corona-Krise ist.

Dezember 31st, 2021

DORKS (#208, 2021)

Posted in interview by Thorsten

Die Dorks aus dem idyllischen Oberbayern stehen mit einem Bein fest im Punk Rock und mit dem anderen im Metal. Dass das ein sicherer Stand ist, beweist die Band mit Bravour. Für die Interviewreihe #PunkToo hat die gesamte Band Rede und Antwort zu ihren Einschätzungen und Erfahrungen mit Sexismus in Metal- und Punk-Kultur gestanden. Im Gespräch konnten wir auch über die neusten Besetzungswechsel, die Pandemie-Situation in Oberbayern und natürlich die neue Musik der Dorks lernen.

Dezember 31st, 2021

DIE ÄRZTE (#205, 2020)

Posted in interview by Thorsten

Auch wenn das TRUST-Fanzine, ganz bewusst im Underground verwurzelt ist, so gibt es mit Jan Röhlk und Bela, doch zwei Schreiber, die definitiv von den Hosen und Ärzten, sozialisiert und beeinflusst wurden. Nachdem Jan Röhlk in der TRUST # 203, ein gutes und interessantes Interview mit Campino führte, kam die Idee auf, dass ich doch auch Bela B interviewen könnte.
Denn schließlich war ich von meinem circa 12-15 Lebensjahr ein solch großer Ärzte-Fan, dass ich mir selbst den Spitznamen Bela auferlegte, der mir bis heute geblieben ist.

Dezember 31st, 2021

PASCOW (#201, 2020)

Posted in interview by Thorsten

Eigentlich muss man in einem Fanzine aus Deutschland keine großen, einleitenden Worte mehr zu dieser Punkband schreiben. Pascow dürfte eine jede und ein jeder kennen. Schon mit ihrem ersten Album und Songs wie „Ich, Jello Biafra und das verdammte WOM“ oder „Trampen nach Norden“ haben sie zeitlose Klassiker erschaffen. Und immerhin: World Of Music lebt nur noch in der virtuellen Welt als abgespeckter Online-Store, im Gegensatz zu Jello Biafra und Pascow, die auch in der realen Welt noch Akzente setzen können.