Mรคrz 16th, 2020

HANK WOOD and the Hammerheads aus # 190, 2018

Posted in interview by Jan

HANK WOOD & THE HAMMERHEADS sind seit ein paar Jahren, also spätestens seit ihrer zweiten auf Toxic State und La Vida Es Un Mus Records erschienen LP โ€žStay Home!!โ€œ von 2014, der heiße Undergroundscheiß aus New York! Die Tage erschien ihr drittes, selbstbetiteltes Album, das dem Vorgänger in Nichts nachsteht. Noch beeindruckender und lebendiger als ihre Tonträger, sind die Livemitschnitte auf YouTube. Einer ihrer besten Gigs die im Netz zu finden sind, wurde übrigens von unserem ehemaligen TRUST-Mitarbeiter Torsten gefilmt und findet sich unter โ€žHank Wood And The Hammerheads – 538 Johnson 2014โ€œ oder auf seiner umfangreichen und überaus sehenswerten Webseite unARTigNYC. Ebenso überwältigend ist auch der Mitschnitt โ€žLive 9/14/2015 Guilford College, Greensboro NCโ€œ.

Mรคrz 16th, 2020

Golden Shop aus # 198, 2019

Posted in artikel, interview by Jan

WE ARE GOLDEN

Nur ein paar Meter von der Sielwallkreuzung, Bremens vielleicht belebtester Platz, zumindest freitagsnachts, befindet sich, am Anfang einer Seitenstraße, der GOLDEN SHOP, der für seine Kundschaft mehr als ein Buch- mit angeschlossenem Plattenladen ist, sondern eine Art Freizeitheim für Erwachsene. Normalerweise halten die Kunden sich länger im Geschäft auf, als stöbern, aussuchen und kaufen dauert. Ein kurzes Gespräch mit Inhaberin Ausma gehört dazu, nicht selten geht die Kundschaft mit mindestens einem Produkt mehr aus dem Laden, als ursprünglich geplant, mindestens aber um eine Empfehlung reicher, und nie (wirklich nie) liegt Ausma mit ihren Vorschlägen daneben.

Mรคrz 13th, 2020

GRANDE ROSES (#163, 2013)

Posted in interview by Thorsten

Wie sieht ein typisches Interview auf einer Deutschland-Tour aus? Richtig. Biergarten mit Schnitzel und einem ganzen Schwung Bier. Die Vegetarier dürfen sich das ganze dann jetzt natürlich mit Bionade und Soja-Schnitzeln vorstellen. So oder so sitzen wir in einem Frankfurter Außenbezirk in irgendeinem Biergarten und führen leicht angeheitert ein kurzes Gespräch…

Mรคrz 13th, 2020

THE SHONDES (#163, 2013)

Posted in interview by Thorsten

Aus Brooklyn stammt diese ungewöhnliche Band, die sich nach dem jiddischen Wort für Schande benannt haben, womit wir auch schon beim Thema wären. Neben ihren Bezügen zur Queer-, Trans, und Riot-Grrrl-Szene, thematisieren die vier auch immer wieder den Israel-Palästina-Konflikt. Während sie in den USA als Anti-Zionist_innen innerhalb der linken Szene viele Verbündete haben, sind sie auf ihrer ersten Europatour in manchen Städten hart dafür angegangen worden. Grund genug mal bei Sängerin und Bassistin Louisa nachzufragen, was sie von der Tour mitgenommen hat und einen externen Blick auf die Spaltung innerhalb einer sonst vermeintlich solidarischen Szene einzufangen. Aber auch musikalisch ist bei den Shondes seit dieser Tour einiges passiert. Diesen September erschein ihr neues Album The Garden bei Katy Ottos sympathischem Exotic Fever Label, das für politisierten Post-Punk steht.

Mรคrz 13th, 2020

ASTRONAUTALIS (#161, 2013)

Posted in interview by Thorsten

Wer sich in den letzten Jahren ohne Scheuklappen im Bereich des d.i.y. Punk bewegt hat, wird wahrscheinlich auch über Andy Bothwell aka Astronautalis und seine eindrucksvolle Bühnenpräsenz gestolpert sein. In den letzten zehn Jahren hat er vier Alben mit im weitesten Sinne Hip Hop veröffentlicht und ist mindestens genauso oft durch europäische Punkclubs getourt. Andys Interpretation des Hip Hops ist völlig unprollig und zeigt deutliche Indieeinflüsse. Manche nennen das „Alternative Hip Hop“, aber vielleicht braucht es derlei Labels gar nicht. Fest steht, dass Astronautalis live weit mitreißender ist als das Gros aller HC/Punk-Bands und auch mehr Fuck Off-Attitude hat als die meisten von ihnen. Insofern sollte das Trust eigentlich ein angebrachter Ort für ein Interview mit ihm sein. Also treffen wir uns mit ihm vor seiner Show im Cassiopeia in Berlin-Friedrichshain in einem leerstehenden Nebenraum, während draußen das Publikum eintrudelt und noch weiter draußen die unausweichlichen Vatertagstouren ihre Runden ziehen.

Mรคrz 9th, 2020

WILD FLAG aus #156, 2012

Posted in interview by Jan

Manche neuen Bands sind wirklich gut, aber niemand bekommt es mit. Andere neue Bands sind auch wirklich gut, aber die Medien reißen sich um sie. Wild Flag gehören eher zu denjenigen Bands, die mit Aufmerksamkeit überschüttet werden. An der Qualität ihres namenlosen Debüts alleine dürfte es kaum liegen. Die Platte ist zwar gut, aber gute Platten kommen jede Woche geschätzte hundert raus. Es liegt wohl eher daran, dass die Band aus Menschen besteht, die alles andere als unbeschriebene Blätter sind. Carrie Brownstein und Janet Weiss waren bei Sleater-Kinney, Mary Timony war bei Helium und Autoclave und Rebecca Cole, mit der wir uns im Berliner Lido trafen, war bei The Minders.

Mรคrz 9th, 2020

Flipper aus #199, 2019

Posted in interview by Jan

โ€žWir taten unser Bestesโ€œ
Flipper

Ich war im Urlaub, glaube ich, als Flipper zum ersten Mal in Deutschland auf Tournee waren und unter anderem im Wehrschloss in Bremen gastierten. Kann eigentlich kaum anders gewesen sein. Ich hätte mir die Gelegenheit, Feedback Recycling zu sehen, nämlich kaum einfach so entgehen lassen. Und hätte möglicherweise Flipper gar nicht so zu schätzen gewusst. Ging auch vorher ohne. Mir war das alles nicht schnell genug, als ich davon erfuhr. Naja, wir haben alle eine Leiche im Keller. Ich bin auch danach kein Fan geworden, habe aber doch verstanden, warum diese Typen wichtig waren.

Mรคrz 9th, 2020

HINTERLANDT aus # 179, 2016

Posted in interview by Jan

Neues aus dem Hinterlandt

Als wir uns kennenlernten, wollten wir die schnellsten sein. Genauer: meine Band. Jochen, um den es im Folgenden gehen soll, hatte schon damals andere musikalische Ziele, glaube ich. Ich weiß es aber auch nicht mehr. Es ist erstens schon sehr lange her. Zweitens ist es auch egal. Jedenfalls trafen wir uns in der kleinen Grindcore-Welt selbstverwalteter Jugendheime und besetzter Häuser. Schweiß und Bier und Zigarettenqualm lag in der Luft, zum Nachtisch gab es veganes Chilli.

Mรคrz 5th, 2020

SNOB VALUE (#150, 2011)

Posted in interview by Thorsten

Zwar veröffentlichten SNOB VALUE aus Wiesbaden, erst eine einzige Single als Gemeinschaftsrelease über Spastic Fantastic, Matula und No More Music Records, doch die 9 Songs haben so viel Zunder das sie vielen der aktuellen HC-Punkbands in nichts nachstehen. Ganz im Gegenteil. SNOB VALUE könnten glatt als die zukünftigen Erben von DEAN DIRG durchgehen. Schnittige HC-Punksmasher, mit einfräsenden Refrains, die jede HC-Punk-Show mal kräftig anheizen dürften. Bemerkenswert ist der leichte auf 45 rpm gedrehte 77er Punkrocktouch der noch zusätzlich die Stimmung nach oben pusht. Und so würde es mich nicht weiter verwundern, wenn wir in naher Zukunft von SNOB VALUE noch eine Menge hören werden oder dass sie der ein oder anderen Band den Platz streitig machen.

Mรคrz 5th, 2020

BROKEN.HEART.COLLECTOR (#154, 2012)

Posted in interview by Thorsten

Balkan sind immer die andern

Eine Fragestunde mit Broken.Heart.Collector

Eine der Platten, die mich im letzten Jahr begeisterten, war das Debüt von Broken.Heart.Collector aus ร–sterreich. Erschienen dazu auf Lieblings-Label Discorporate Records. Und ungefähr zur gleichen Zeit aufgetaucht wie die jeweils letzten Werke von Book Of Knots und Evangelista, zu denen (und zwischen denen) ich substanzielle Querverbindungen entdeckte: Erstens waren hier überwiegend gestandene Herrschaften zu hören, die sich mit einem Hintergrund, der von Improv bis Heavy Metal reicht, – zweitens โ€“ an eine Rockmusik machten, die mit Rock’n’Roll als Lifestyle fast nichts, mit einer neuen Gitarren-Musik auf der Höhe der Zeit sehr viel zu tun hatte. Da wollte ich mehr wissen und schickte der Band eine Runde Fragen und steile Thesen, die die Musikanten und Musikantinnen ganz in meinem Sinne gemeinsam beantworteten.

Mรคrz 5th, 2020

ANTLERED MAN (#155, 2012)

Posted in interview by Thorsten

Antlered Man sind echte britische Jungs, die im Herzen von London aufgewachsen sind. Ihre Musik ist kaum in eine Schublade zu drücken. Wenn man es versuchen würde, könnte man es irgendwo zwischen den großen Future of the Left, Pearl Jam und System of a Down einordnen. Damo Ezekiel Holmes, Sänger von Antlered Man, mag Queen, Taxizentralen, Alkohol und kitschige Filme. Also ein ganz normaler Typ. Dank Arne von Noisolution, konnte ich ein Interview mit eben diesem Damo machen. Ich bin nicht verantwortlich für die Schimpfwörter in diesem Interview. Wenn Antlered Man noch mal in Deutschland vorbeischauen โ€“ und ich denke, das werden sie โ€“ geht mal aufs Konzert oder kauft die Platte.

Mรคrz 2nd, 2020

KRANK aus #184, 2017

Posted in interview by Jan

Krank.


Mรคrz 2nd, 2020

WOLF MOUNTAINS aus # 188, 2018

Posted in interview by Jan

Dass die Stuttgarter Musikszene seit vielen Jahren wieder zu glänzen weiß, ist nichts Neues und kann in Form von großer Musik von etwa Die Nerven oder Human Abfall oder aber Musikexpress-Artikeln, die mit Seattle-Vergleichen um die Ecke kommen, rezipiert werden. Auch Wolf Mountains entstammen aus diesem Dunstkreis und haben etwa mit Kevin Kuhn einen hoch-umtriebigen Drummer am Werk, der nicht nur bei Die Nerven und Karies spielt, sondern auch mit Gordon Raphael („Is This It“-Produzent) schicke Sets zockt.

Mรคrz 2nd, 2020

Chain Cult aus # 196, 2019

Posted in interview by Jan

CHAIN CULT ist eine der fleißigsten und engagiertesten Bands in der aktuellen lokalen Punkszene Athens, Griechenland. Nachdem sie bereits ein Demo und eine 7″ auf dem renommierten Euro-Label โ€œLa Vida Es Un Musโ€ veröffentlicht hatten, gelang es ihnen, unzählige Shows und Festivals in ganz Europa zu spielen. Ihr Debüt Album kommt 2019 heraus und zwischen den Komponier-Sessions hatten wir ein kleines Gespräch über verschiedene Themen, darunter die Griechenlandkrise und wie sie sich auf die lokale Szene und die Wiederbelebung des Post-Punks auswirkte. Viel Spaß!

Februar 26th, 2020

MICROCOSM PUBLISHING (#148, 2011)

Posted in interview by Thorsten

There really is a zine for everyone, regardless of their age or interests
Microcosm Publishing โ€“ Joe Biel

Keine Ahnung, wann ich das erste Mal auf ein Buch von Microcosm gestoßen bin. Vielleicht irgendetwas von Aaron Cometbus? Wiederentdeckt habe ich Microcosm allerdings im Frühjahr 2010, als ich in einem irischen Fanzine ein Interview mit Cristy C. Road las. Im Anschluss bestellte ich mir ihr Buch über Amazon, wartete geschlagene fünf Monate und verschlang โ€žIndestructibleโ€œ innerhalb weniger freier Stunden. Fast gleichzeitig mit dem Lesen des Buches machte eine Freundin mich auf die Homepage von Microcosm aufmerksam und deren Pro-Biking-Propaganda-Ausrüstung. Genau das, wonach ich gesucht hatte und so kam spontan die Idee, ein Interview mit dem Verlag über Microcosm Publishing, aber auch über Biking zu machen.

Februar 26th, 2020

GLASSES (#148, 2011)

Posted in interview by Thorsten

Wenn es derzeit um herausragende Punk/HC Bands aus Deutschland geht, sollten Glasses in keiner Aufzählung fehlen. Vielen dürfte die Band durch ihre hohe Livepräsenz der letzten Jahre bereits ein Begriff sein. Wenn nicht: Glasses spielen düsteren, rockigen Hardcore, der absolut nicht nach einem Abklatsch angesagter Bands klingt, sondern angenehm eigeständig daherkommt. Nach ihrer selbstbetitelte 12″ und der Doppel Split 7″ mit Comadre gibt es nun eine neue, ebenfalls lohnenswerte 12″ mit dem Titel โ€žThe Ills Of Lifeโ€œ. Das Interview wurde per e-Mail geführt. Glasses sind Benni (Bass), Marc (Gitarre), Sam (Gesang) und Rocko (Schlagzeug).

Februar 26th, 2020

ARCTIC RODEO (#147, 2011)

Posted in interview by Thorsten

Erstmal unbeliebtes Name-Dropping: Small Brown Bike, Texas Is The Reason, Samiam, The Get Up Kids, Elliott, Chamberlain, Far, Bold, Gorilla Biscuits, Jets To Brazil, Rival Schools. Alles große Namen von Bands, die in irgendeiner Art und Weise mindestens einmal Musikgeschichte geschrieben haben, was natürlich eine Aussage rein subjektiver Natur ist. Was aber niemand bestreiten kann: Jeder hat die Namen bereits mindestens einmal gehört. Zwar gibt es von erwähnten Bands die Meisten nicht mehr, aber ihre Musiker sind natürlich nicht untätig. Wie das eben bei Punk/Hardcore/Emo so ist, retten die wütenden Seelen sich meist in ein harmonisch anmutendes Neben- oder Nachfolgeprojekt und berühren damit ihre alten Fans. Ein mögliches Zuhause für solche Projekte bietet Arctic Rodeo Recordings, ein ziemlich spannendes Label aus Hamburg, welches von oben genannten Bands irgendetwas in den letzten Jahren veröffentlicht hat โ€“ zumindest von den Mitgliedern jener Bands.

Februar 19th, 2020

YAGE aus #81, 2000

Posted in interview by Jan

ach ja, mit der liebe zu dieser band verhält es sich schon gar eigenwillig. war ich letztes jahr schier begeistert von ihrem furiosen gig im bremer schlachthof, wollte mir die natürlich sofort erstandene 7โ€œ so gar nicht mehr gefallen. spiegelte sie doch nicht annähernd die wilde energie und kraft des kurz zuvor gesehenen yage gigs wieder. ohne ihr großartig eine weitere chance zu geben, teilte sie das schicksal ach so vieler review scheiben, und fristete ein einsames, verlassenes und verstoßenes dasein in einer der hintersten ecken eines x-beliebigen schrankes. da bedurfte es doch tatsächlich erst eines florian fairplay, welcher mich bat, genau diesen siebenzöller für seine mailorderliste zu rezensieren.

Februar 19th, 2020

TITO & TARANTULA aus #71, 1998

Posted in interview by Jan

Während einer nächtlichen und verregneten Autofahrt von Herford/Iggy Pop-Konzert nach Frankfurt/Schlafengehen habe ich die Idee geboren, ein Interview mit Tito Larriva zu machen. Dieser nette, mexikanische Gentleman könnte mir nicht nur Geschichten über den Auftritt seiner Band Tito & Tarantula im kultigen Robert Rodriguez-Streifen „From Dusk Till Dawn“ erzählen, sondern bestimmt auch eine Menge über die absolut kultigen Plugz, die in der Punkszene von LA Ende 70/Anfang 80 gehörig mitmischten und von ihm mitbegründet wurden. Einziger Haken an der Sache: Das Konzert von Tito & Tarantula sollte schon drei Tage später in der Batschkapp/Frankfurt stattfinden.

Februar 19th, 2020

Scheisse Minnelli Tourbericht aus #145, 2010

Posted in artikel by Jan

Tourbericht Scheisse Minnelli โ€žAch Du Scheisse -Tour 2010โ€

โ€žAch Du Scheisseโ€ war nicht nur das Motto der zweiwöchigen Tour von SCHEISSE MINNELLI Ende April / Anfang Mai 2010, sondern wahrscheinlich auch der erste Gedanke von Sänger Sam, als er kurz vor Tourbeginn in einem vollen Club durch geschicktes Rutschen auf einem Treppengeländer schneller unten ankommen wollte. Angekommen ist er, nur halt mit den Eiern auf dem Geländer gelandet, diese sind dann angeschwollen bis auf die Größe zweier Grapefruits, es war wohl kurz in der รœberlegung, bei der OP einen Hoden abzunehmen, unangenehm für den nun Windel tragenden Sam. So wurde die Bühnenaction etwas erschwert, es mussten Schmerzmittel genommen werden, generell ließ der Schmerz den Alkohol schneller fließenโ€ฆ

Februar 13th, 2020

DEFTONES (#144, 2010)

Posted in interview by Thorsten

Es müsste ca. 11 Uhr in Sacramento sein, während hier, in Berlin-Kreuzberg, gerade kurz nach 21 Uhr ist, als mein Handy klingelt. Eine freundliche Dame von Warner meldet sich, möchte mich gleich zu Frank Delgado verbinden und macht das auch gleich. Ich bin aufgeregt, immerhin zählen die Deftones zu den wenigen Bands, die ich mein ganzes Leben, seit dem ersten Ton der grandiosen โ€žAround The Furโ€œ, komplett verehre. Und jetzt stehe ich eine Sekunde davor, mit einem der Mitglieder zu plaudern.

Februar 13th, 2020

MATULA (#144, 2010)

Posted in interview by Thorsten

Wenn man einen Abend mit der Band Matula verbringt, dann gibt es viel zu erzählen. So viel, dass ich lange Zeit an diesem Text saß. Und zwischen dem Treffen mit der Band im Mai und Fertigstellung des Textes Ende Juni verging viel Zeit. Aber gerade das Phänomen Fussball Weltmeisterschaft machte es irgendwie leichter, Gedanken und Eindrücke zusammen zu fassen.

Februar 13th, 2020

GOLDUST (#144, 2010)

Posted in interview by Thorsten

Liz Wieskerstrauch ist Fernseh-Journalistin. Sie arbeitet für verschiedene Sender, produziert und recherchiert hauptsächlich auf dem Gebiet der Krankheiten, mit Schwerpunkt auf seelische Leiden. 2001 produzierte und drehte sie den Film โ€žHöllenlebenโ€œ, in dem es darum ging, dass eine Patientin im Kindesalter schwerster Misshandlungen zum Opfer fiel. Nicht im โ€žherkömmlichenโ€œ Sinne. Sie wurde Opfer ritueller Messen โ€“ Schwarzer Messen! Es mag im Endeffekt makaber klingen, dass ich, ohne damals den Zusammenhang gesehen zu haben, im Interview mit Goldust als Abschluss fragte, ob die Band je schwarze Messen halten würde. Eine Frage, so dämlich wie auch nicht ernst gemeint. Sänger Lars antwortete geradeaus: โ€žWarum sollten wir? GOLDUST hat und wird niemals etwas mit umgedrehten Kreuzen zu tun haben. Es geht einzig um emotionale Dunkelheit, die aus uns selbst heraus entsteht.โ€œ

Februar 13th, 2020

Larkin Love aus #198, 2019

Posted in interview by Jan

Lieblings-Sexspielzeug?
โ€žEin unterwürfiger Mann. Ja, das Geräusch, das du gerade gehört hast, war das Knallen einer single-tail-Peitsche.โ€œ
(aus dem Netz)

โ€žSex ist in jeder Form gut, solange er einvernehmlich und risikobewusst ist und ein gutes Gefühl vermitteltโ€œ.
(aus unserem Gespräch)

Im Gespräch mit der Porno-Femdom-Fetish-Darstellerin LARKIN LOVE

2006 koordinierten Andrea und ich die Trust-Schwerpunkt-Ausgabe #116 zum Thema โ€žSex und Musik โ€“ The Sexiest Thing Is Trustโ€œ. Schon damals tauchte die Idee auf, eine Porno-Darstellerin bzw. einen Darsteller zu interviewen.

Februar 13th, 2020

Primetime Failure aus # 198, 2019

Posted in interview by Jan

Die Liebe für Skate Punk ist eine, die nie zerbricht. Kann ich für mich bestätigen und scheint so auch auf die vier Jungs von PRIMETIME FAILURE zuzutreffen. Dieser Sound, der einen durch die Jugend begleitet hat, sei es beim Skaten, Trinken, Abhängen (das frühere Chillen), traurig sein, high sein, happy sein, vor Nazis wegrennen, über Bullen lachen und so weiter. Nachdem ich dann von ca. 2002 bis 2010 kaum Skate Punk gehört habe, wurde in den letzten Jahren mein Interesse wieder geweckt (einfach so) und ich habe viel den alten Kram gehört, ihr wisst schon, wie die Bands alle heißen. Leider konnte ich beim Auschecken von neuen Bands oder alten Bands mit neuem Output so gut wie nie wirklich was entdecken, was mir so Spaß gemacht hat wie früher.