Mรคrz 12th, 2007

KILL YOUR IDOLS (#86, 02-2001)

Posted in interview by andreas

Es ist doch wieder mal richtig schön, wenn eine Band daherkommt, die nun wirklich alles andere als neue Musik macht und man die Platte trotzdem mag. Normalerweise gehen bei mir ja immer die Alarmsignale an, wenn die Beschreibung „Oldschool Hardcore“ fällt, weil das meistens mit der Beschreibung „New York Hardcore“ eingeht.

Mรคrz 12th, 2007

KEROSENE 454 (#67, 12-1997)

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Es bot sich mir an einem unspektakulären Montagabend, die Gelegenheit ein Interview mit den Jungens von KEROSENE 454 zu machen. Das klingt soweit alles ganz gut. Fakt war nur, dass ich bis zu diesem Montagabend noch nie etwas oder überhaupt von dieser Band gehört habe. Da ich mir vorstellen kann, dass es 98% der TRUST -lesenden Restbevölkerung genauso geht, ist das schon Grund genug eine kurze Durchleuchtung und Begutachtung der Band vorzunehmen.

Mรคrz 12th, 2007

KEMURI (#76, 06-1999)

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So ein Telefonat nach Japan ist schon eine Wissenschaft für sich. Ich könnte jetzt seitenlang darüber referieren, welch erhebliche Unterschiede es bei den Telefongesellschaften und ihren Gebühren gibt – und welche Voraussetzungen gemacht werden, damit man überhaupt in den Genuss der billigeren Tarife kommt.

Mรคrz 12th, 2007

JUNO (#89, 08-2001)

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Als Juno im Frühjahr in Berlin spielten und wir die Musik als „Emocore“ beworben hatten, führte das am Abend zu längeren, wenn auch freundschaftlichen Diskussionen mit Sänger Arlie Carstens. Arlie mag eigentlich überhaupt keine Stilbezeichnungen – aber im gleichen Moment ist ihm klar, dass die notwendig sind, damit überhaupt Leute kommen, um sich eine unbekannte Band anzusehen.

Mรคrz 12th, 2007

JON SPENCER BLUES EXPLOSION (#64, 06-1997)

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Köln kann sich glücklich schätzen als „pretty important city to play“ von der Jon Spencer Blues Explosion auserkoren worden zu sein. Es führte also kein Weg daran vorbei, sich am 26.04.97 dorthin aufzumachen, um die Blues Explosion im Rahmen ihrer Grossstadt-Gigs-Tour quer durch Nord- und Südeuropa bei ihrem einzi-gen Auftritt in Deutschland zu sehen und vor das Aufnahmemikro zu bekommen.

Mรคrz 12th, 2007

J MASCIS (#85, 12-2000)

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Auch wenn ich kurz nach Bestätigung des Termins erste geschäftliche überlegungen der Sorte „Wem kann ich dieses Interview vielleicht noch verkaufen?“ tätigte, ist das hier eher eine persönliche Geschichte. Weil ich als kleiner Zwangsdienstleistender einmal im Plattenladen stand und feuchte Knie und Schweissausbrüche und einen zitternden Schritt bekam, als ich das erste Mal „You’re Living All Over Me“ hörte.

Mรคrz 12th, 2007

JELLO BIAFRA (#112, 08-2005)

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Da gibt es tatsächlich mal ein Konzert, um dessen Besuch mich Freunde und Bekannte beneiden: Dass Jello Biafra live zusammen mit einer Band auftritt, ist ein höchst seltenes Ereignis – so selten, dass die wenigen Menschen, die ein solches Konzert gesehen haben, meist so alt sind, dass sie noch die Dead Kennedys miterlebt haben.

Mรคrz 12th, 2007

J CHURCH (#86, 02-2001)

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Einige Dinge scheinen unumstösslich, wie die Langeweile einer neuen Poppunkscheibe, die inzwischen weder gut produziert sein muss, um die Charts zu stürmen, noch mehr als eine Melodie-linie beinhalten muss.

Mรคrz 12th, 2007

JAWBOX (#60, 10-1996)

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Jawbox werden die meisten Leute kennen und die meisten mögen. Das ist ja nun auch nicht allzu schwer, schliesslich sind sie aus Washington D. C., waren auf Dischord und machen einfach gute, mitreissende Platten. Pünktlich zum beschissensten Sommer, den dieses Land seit 500 Jahren gesehen hat, bieten uns Jawbox zumindest einen guten Grund, Zuhause zu bleiben, nämlich ihre neue LP.

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JAPANISCHE KAMPFHOERSPIELE (#110, 02-2005)

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JAPANISCHE KAMPFHöRSPIELE machen das, was ihnen Spass macht. Dabei wird nicht grossartig geplant, sondern spontan entschieden. Schlagzeuger Christof sagte einmal: „Kontrolle ist gut, überraschung ist besser – das ist JAKA-Style.“

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ISIS (#109, 12-2004)

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Jahre später erzählte mir Jello Biafra, wie ihn Ende der Siebzigerjahre der Berliner Fernsehturm so nervös gemacht hat, weil er sich ständig beobachtet gefühlt hat. Die Vorstellung des amerikanischen Rucksacktouristen, dessen Karriere mit den Dead Kennedys damals noch bevorstand, ist gar nicht so abwegig.

Mรคrz 12th, 2007

ISIS (#95, 08-2002)

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Dass ich mit dieser band mal ein interview machen würde, hätte ich mir vor ein paar jahren sicher auch nicht träumen lassen. Ich kann mich nämlich noch gut daran erinnern, wie mir seinerzeit Florian Fairplay mal einen vinyl release in die hand drückte, der vor allem durch seine liebevolle optische gestaltung auffiel. Muss irgendein krudes zwischenformat gewesen sein. 8″ oder 9″, keine ahnung.

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IRON MONKEY (#67, 12-1997)

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Darf ich euch mit noch einer Band behelligen? Einer, deren Bandname schon als nicht ganz ernste Verbeugung in Richtung Black Sabbath verstanden werden kann? Einer, die eine Platte mit fiesem Doom gemacht hat? Falls ihr Eyehategod und Crowbar mögt, wären die vielleicht was für euch. Für mich auch. Schätze ich zumindest, wenn ich den einen Song vom letzten Earache-Sampler zum bescheidenen Mastab nehme.

Mรคrz 12th, 2007

INTERNATIONAL NOISE CONSPIRACY (# 83, 08-2000)

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Als Refused vor einigen Jahren „Song to fan the flames of discontent“ veröffentlichten, war das mit Sicherheit eine der besten europäischen Hardcore-Alben der zweiten Hälfte der Neunziger. Die Band brachte das Album aber in eine Zwickmühle: Es gab nur die Möglichkeit, entweder keinen Hardcore mehr zu machen, oder gar nicht mehr weiterzumachen.

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INTEGRITY (# 64, 06-1997)

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Ich frage mich erhrlich gesagt, was ich davon erwartet habe gerade INTEGRITY zu interviewen. Ich glaube nicht viel. Ich hab nicht erwartet, besonders tolle politische oder wie auch immer systemkritische Sachen von ihnen zu hören, auch wenn ich versucht habe danach zu fragen. Warum sollte es sie auch interessieren, wo sich doch so wenig Leute Gedanken darüber machen.

Mรคrz 12th, 2007

THE ICARUS LINE (#93, 04-2002)

Posted in interview by andreas

Es ist nun mal so: Wenn eine Band einen gewissen kommerziellen Erfolg verspricht, suchen Plattenfirmen schon ziemlich bald nach potenziellen Nachfolgern, die ähnlich klingen und entsprechend vermarktbar sind. No risk – das ist ja nichts Neues. Also ist es auch nicht verwunderlich, dass Labels seit Monaten verzweifelt nach einem Nachfolger für At The Drive-In suchen.

ATD-I waren vor etwas mehr als einem Jahr zweifellos die Band der Stunde. Selbst der deutsche Rolling Stone – mit Sicherheit nicht die Zeitschrift, die für die Entdeckung neuer Bands bekannt wäre – empfahl damals seinen Lesern nachdrücklich, eines der Konzerte zu besuchen, immerhin seien ATD-I legitime Nachfolger von MC 5.

Mรคrz 12th, 2007

IGNITE (# 60, 10-1996)

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Ignite haben gerade ihre dritte Europa Tour absolviert. Daher wurde es mal höchste Zeit ein Interview zu machen. Eigentlich sollte das ja schon im Dezember 1995 in Kalifornien passieren. Aber dank widriger Umstände wurde daraus nichts, und das Ganze musste auf den Juli 96 verschoben werden. Für die, die die Band noch nicht kennen hier ein paar kurze Fakten.

Mรคrz 12th, 2007

HIP YOUNG THINGS (#62, 02-1997)

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Schneider von den HIP YOUNG THINGS, auch bei LOCUST FUDGE tätig, gibt sich beim Interview locker, obwohl die allgemeine Situation, über die wir da sprechen, ziemlich krampfig ist: debattiert wird (und das nicht nur bei den HIP YOUNG THINGS), warum ausgerechnet die Gitarre nicht mehr hip ist und warum es so schwer geworden ist, noch mit Lust und Laune Rock zu spielen – weshalb also der Begriff ‚Indie‘, der bis Ende der 80er so verlässlich erschien, plötzlich nur noch fade Erinnerungen wachruft.

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Mรคrz 12th, 2007

THE HELLACOPTERS (#71, 08-1998)

Posted in interview by andreas

Im Moment sind Skandinavier gross angesagt. Angefangen hatte es vor einiger Zeit mit Turbonegro, ging weiter mit Glucifer und kam jetzt zu den Schweden Hellacopters.

Mรคrz 12th, 2007

HOT WATER MUSIC (#69, 04-1998)

Posted in interview by andreas

eine band aus florida, na und? nichts na und! es gibt reichlich menschen, die den DC sound lieben und ich zähle mal sicher dazu. nur gibt es diesen eben heutzutage nicht mehr, zumindest nicht in washington. aber da hat es ihn ja auch vorher nie gegeben, glaubt man jedenfalls den aussagen ranghoher punk/hc vertretern dieser stadt.

Mรคrz 12th, 2007

HISSIFITS (#95, 08-2002)

Posted in interview by andreas

Autsch! Das eigene Leben irgendwo in einem Mittelzentrum in Deutschland ist nicht wirklich spannend, wenn man es mit dem anderer Leute, wie z. B. den Hissyfits vergleicht. Vier junge Damen aus New York, die grossartige Musik machen. Irgendwo in der Schnittmenge von Punkrock und Pop, zwischen The Clash und 60ies groups girls wie den Shangri-Las.

Mรคrz 12th, 2007

HILLSIDE ENGLAND TOURBERICHT (#91, 02-2002)

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Tour d` England

Aller Anfang ist schwer โ€ฆ sei es mit dem Musikmachen oder dem schreiben eines Artikels. Vor allem heute, da ich gestern nacht viel zu lang Heinos Autobiographie โ€œUnd sie lieben mich dochโ€ gelesen habe. Spitzen Buch! Da kann man einiges lernen, z.B. weiss ich jetzt Heinos wirklichen Namen, dass er am gleichen Tag Geburtstag hat wie ich und Zitate wie โ€œDie moderne Jugend hat längst eine neue Romantik entdeckt., mit Lagerfeuer, Barbecue, Parties im Wald, die sie โ€œwood sessions` nennen. Die Bundhose ist durch Jeans mit Rissen und Nieten ersetzt worden.

Mรคrz 12th, 2007

HAZELDINE (#67, 12-1997)

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Wer Scherze über Frauen in der Popmusik macht, muss sich längst nicht mehr vor dem Nudelholz fürchten, das ja auch nur eine Karikatur der männlichen Phantasie ist, sondern davor, von diesen bald auf der Bühne überholt zu werden. Wer nämlich über Riot Grrrls wie L7, HOLE und BABES IN TOYLAND noch arrogant das Kinn hob, weil er dies für einen blossen Abklatsch der männlichen Kollegen hielt, muss sich nun darauf gefasst machen, dass Männer bald von den Frauen kopieren.

Mรคrz 12th, 2007

HANKSHAW (#67, 12-1997)

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da kam mir also diese cd ins haus geschneit. nichts ahnend hörte ich sie mir an und war begeistert. begeistert von so viel melodie, unbekümmertheit und dieser stimme. hankshaw machten mich glücklich, ohne einen wirklich „lustig lustig gute laune sound“ zu haben. durch die stimme schwang im hintergrund in allen Songs etwas trauriges mit. diese tatsache brachte mich schon auf den begriff des emo-pop. aber ich will hier nicht endlos schwallen.

Mรคrz 12th, 2007

GREG GINN (#102, 10-2003)

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Ginn II – but never too ginn! Oder Schwarze Flagge, obdachlose Katzen…Black Flag

Blöd gelaufen, dass die Sache schon vorbei ist, wenn ihr diese Ausgabe in den Händen haltet. Und der Redaktionsschluss für selbige auch, weshalb auch Berichte über die Geschehnisse hier fehlen müssen. Interessant genug aber die Gründe für die Sache: Am 12. September spielten Black Flag im Hollywood Palladium.