Mรคrz 14th, 2007
Vor der Küste fliesst der sehr kalte Benguela-Strom nach Norden, und der Wind pfeift mit beängstigender Geschwindigkeit um meine Ohren. Er trägt fürchterlich viel Sand mit sich, was an ein Sandstrahlgebläse erinnert und die Haut rötet. Im Windschatten von grösseren Felsbrocken gibt es einige Pflanzen, die so aussehen, als ob man sie nie giessen müsste, weil sie sowieso keine Feuchtigkeit beinhalten.

Mรคrz 14th, 2007
Frank Kozik brauche ich wohl nicht vorzustellen. Seine Arbeit springt einem im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge, denn er macht schrille und grossartige Poster für Bands, die wir alle lieben.

Mรคrz 14th, 2007
So, ab jetzt in loser Reihenfolge werden wir – Euere guten Freunde vom Trust – Euch mit einigen Tips zum besseren Haushalt versorgen. Natürlich wisst Ihr ja, dass man Müll vermeiden soll, Körnerbrot kauen soll, Walfischsteaks nur als Kurzgebratenes servieren und lösungsmittelhaltige Farben einfach besser törnen… daher gehen wir heute einmal in die Niederungen des Abwassers, will sagen die optimale Rohrreinigung sollte unser heutiges Problem sein.ย

Mรคrz 14th, 2007
Ein Kapitalismus mit menschlichem Antlitz?
Der Geist von Seattle – I Don’t Believe The Hype
Der WTO-Gipfel in Seattle im Dezember 1999 markierte die Geburt eines Geistes – des Geistes von Seattle. Ein regelrechter Hype entstand – nicht zuletzt in linken Kreisen und den Zeitschriften des subkulturellen Untergrounds und Mainstreams, der von der Geburt einer neuen Bewegung sprach, die inzwischen auch mit verständnisvollem Blick von der bürgerlichen Presse anerkannt, zu Teilen gar von der herrschenden Politik umarmt wurde:

Mรคrz 14th, 2007
„It`s not funny“, sagt Henry Rollins, dass Glen E. Friedman so viele coole Dinge von Anfang an miterlebt habe, und er hat recht. Seit 1976, als er mit 12 Jahren sein erstes Bild publiziert hat, ist Friedman Fotograf.

Mรคrz 14th, 2007
LARD
„LARD nimmt Zeit in Anspruch. Zumindest die neue Platte tat das. Vieles wurde ja schon früher aufgenommen und geschrieben. Nummern, die von MINISTRY stammen, aber nie auf einem MINISTRY-Album Platz fanden. Es sind sozusagen ihre abgenagten Knochen, die sie dem alten Hund vorwerfen. In unserem Fall sind die Knochen allerdings so gut, dass ich dabei ein sehr glücklicher alter Hund bin.

Mรคrz 14th, 2007
It never rains in sunny California – Jello Biafra erzählt
Tut es doch, regnen. Und an einem dieser Regen-tage habe ich mich mit Jello Biafra in San Francisco getroffen. Wir zogen uns in den Backstageraum der MONOMEN zurück (waren aber nicht so blöd, deren Konzert zu verpassen) und schwafelten dermassen lange, dass das Interview zwei ganze TRUST-Ausgaben füllen könnte. Obwohl Jello sehr viel über die Geschichte und Gegenwart des Punk, die Politik der USA (na klar, wer hätte etwas anderes erwartet?

Mรคrz 14th, 2007
TOM DREYER
Er wollte sein Leben lang Veränderung, nichts war ihm ferner als Stillstand, und wenn genügend Reibung da war, war er in seinem Element – zumindest hatten Aussenstehende diesen Eindruck. Aber wollte er das wirklich, oder war es nur Teil seiner aufwändigen Suche nach seinem Platz in dieser Welt?

Mรคrz 14th, 2007
Dolf
Draussen 21C, blauer Himmel, das Meer direkt vor der Haustür – optimal, könnte man meinen, oder sich auch Fragen warum ich dann hier sitze – nun, Leute, es ist windig, ausserdem ist das hier die 15-Jahres-Ausgabe und so nehme ich mir gerne die Zeit, ich muss gestehen, auch wenn es nicht windig wäre hätte ich es gern getan, hier auch ein paar Zeilen zu schreiben.ย

Mรคrz 14th, 2007
Dolf – I got my Power
Wisst ihr wo die Aleuten sind? Nein? Ich sags euch, das ist eine Inselkette vor Alaska, die noch zu den Usa gehört, obwohl sie ja auch vor Kamtschatka liegt. Was aber noch viel intereanter ist, als die Lage der ca. 150 Inseln ist das es dort etwas gibt, das ich wohl gerne auch hier sehen würde. Bei den Ureinwohnern dort gilt nämlich der Diebstahl von Zeit als schadensersatzpflichtiger Delikt. Wow!ย

Mรคrz 14th, 2007
DIE NEUJAHRSWüNSCHE DER MUTTER OBERIN
Ich habe die Zukunft dieses Landes gesehen! Auf einer Party, auf der wieder Alle betrunken waren, und auf der sie sich wiedertrafen, auch wenn sie die letzten zwölf Monate eher damit verbracht hatten, genau das zu vermeiden. Alle die, die schon lange nicht mehr in einer der drei Kneipen gesichtet wurden, die man in dieser Stadt noch besuchen konnte, wenn man halb-wegs unentwegt war und nicht ohnehin besseres mit seiner Zeit anzufangen wusste oder musste.ย

Mรคrz 14th, 2007
Stone
Die langen Abende am BücherInnentisch
Es sind fade Tage, finden sie nicht auch?. Und was schlimmer ist: Sie sind voller Arbeit. Wären sie das nicht, liesse sich gegen die Fadheit womöglich etwas unternehmen. Es liesse sich in geselliger Runde beisammen sitzen und dummes Zeug reden.

Mรคrz 14th, 2007
DOLF
Während in der letzten Kolumne zu lesen war das ich nur am lesen bin, hab ich gleich noch was draufgepackt und zusätzlich 2 Bücher gelesen (siehe dazu die reviews bei den Fanzines). Das hätte ich nicht getan, wenn es mir keinen Spass gemacht hätte, nicht nur das, es war auch (zumindest im Falle von „Dance of Days“) inspirierend.

Mรคrz 14th, 2007
Dietmar
Es ist doch immer wieder amüsant: Da schnappt man irgendwo einen Namen auf, bekommt eine Empfehlung, sich damit unbedingt mal zu beschäftigen, und plötzlich hört man den gleichen Namen von allen seiten. als käme er plötzlich aus dem Nichts, als hätten alle innerhalb kurzer Zeit das Gleiche aufgeschnappt. Eine Sommernacht im Juni, irgendwo im Prenzlauer Berg:

Mรคrz 14th, 2007
Jochen
Es ist nicht so ganz easy, in Australien eine Band aufzuziehen. So kommt einem das zumindest vor, wenn man aus Deutschland da hin zieht. Möchte man üben, muss man so ein Rehearsal Studio mieten, was anderes gibt es nicht und das kostet 15 Dollar die Stunde, für einen leeren Raum mit einer alten Gesangsanlage.

Mรคrz 14th, 2007
DANIEL
Trust Treffen in Bremen. Es wird gelabert und gesoffen, ich bin froh, mir bei letzterem nicht die Goldmedallie geholt zu haben (Mastahkillah Wavras war unschlagbar), sitze einen Tag später wieder am Rechner zuhause in Frankfurt und lasse alles ein wenig Revue passieren.

Mรคrz 14th, 2007
Dolf
Grade zum ersten Mal die „Barnett Strike 9“ zur Hand genommen, vegetarische Munition (grosse weisse Bohnen) gegriffen und jagt auf das Taubenpärchen gemacht, damit die gleich schon von beginn an wissen woher der Wind weht… Mit anderen Worten: Ich stelle mir vor der Winter ist vorbei.

Mรคrz 14th, 2007
DOLF
Karierre Punk? – Neulich beim Arbeitsamt (bzw. Bundesagentur für Arbeit…).
Die beiden Figuren „Junger Mensch“ (JM) und Arbeitsamtberater (AB) sprechen über die Zukunft von JM.
AB: In welche Richtung wollen sie denn gehen, haben Sie da schon eine Ahnung?
JM: Klar, Punk!ย

Mรคrz 14th, 2007
DOLF
Wir haben das Jahr 2004, gibt es keine überlebenden mehr, gibt es keinen Nachwuchs? Gibt es nur noch Horden von Konsumenten die sich Punk (ich nehm jetzt mal das Wort der Einfachheit halber, meine auch Underground, Hardcore, usw.) auf die Fahne, bzw. die Visitenkarte schreiben. Gibt es keine Leute mehr die Dinge aus Leidenschaft oder dem Drang nach Veränderung tun, sondern nur noch um in erster Linie Geld zu verdienen, bzw. in zweiter Linie Spass zu haben.

Mรคrz 14th, 2007
DOLF
Irgendwann im Laufe der Jahre stellte ich fest, dass ich mich hier an dieser Stelle immer mal wieder wiederhole. Also hier über Dinge schreibe, über die ich schonmal geschrieben habe. Vor langer Zeit wollte ich das abstellen und mich nicht wiederholen, was ja aus meiner Sicht auch Sinn macht, aber eben nur aus der. Ansonsten macht es nämlich keinen Sinn.

Mรคrz 14th, 2007
DOLF
ICH GLAUB ICH KOTZ so hiess nicht nur die Kolumne vom ehemaligen Mitstreiter Tomasso, so geht es auch mir, täglich, immer öfter. Stündlich, sozusagen. Und damit meine ich jetzt gar nicht die Scheisse die täglich durch die Nachrichtenkanäle gespült wird, von den andauernden Attentaten geistig umnachteter religiöser Fanatiker bis zu der Verschwendung von Millionen Euros oder anderer Währungen für unsinnigen Quatsch oder eben in die eigene Tasche.

Mรคrz 14th, 2007
DOLF
Neulich auf einer Party, bei ca. 11C Raumtemperatur in schnuckeliger „Alternativ Wohnen vor 15 Jahren“ Atmosphäre, inclusive einem Blechfass im Hof wo die Männer reinurinieren konnten. Ich unterhalt mich also mit Zaphod – einem befreundetem Künslter (und er ist tatsächlich einer, erstens kann er was und zweitens verkauft er auch seine Kunst).

Mรคrz 13th, 2007
Ein bisschen ging mir das ärschlein schon auf Grundeis, als mein Begehren in die Tat umgesetzt war und am 22. März diesen Jahres ein Interview mit den Sixites-Trash-Epigonen „The Makers“ im Cafe Trauma stattfinden sollte.

Mรคrz 13th, 2007
ย Ganz weit draussen…
Man kann „Sounds of the Satellites“, die neue Platte von LAIKA, langweilig finden, belanglos, aber auch sympathisch, angenehm, ‚anders’… Ich möchte da keine Vorgaben machen, mir gefällt diese Stillosigkeit, die auf ihre Art ‚anders‘ ist – aber was heisst schon ‚anders‘?

Mรคrz 13th, 2007
โโ Original Message โโ
From: Sebastian To: Oise Sent: Wednesday, January 15, 2003 5:24 PM Subject: interview
hi oise, unser interview war ja ein griff ins kloโฆ ich wollte mit die md am übernächsten tag anhören und was ist? nix drauf!!! grund: der player hat mir den inhalt der md gelöscht jetzt müssmers halt doch per mail machen, auch wenn`s dann net so gut wird, wie`s originalโฆ
