Februar 8th, 2014
Tectum, Biegenstrasse 4, 35037 Marburg, www.tectum-verlag.de

Wahrscheinlich gehts mir, wie den meisten: Ich kann es nicht mehr hören! (bzw. durch die Medien kommuniziert bekommen) – Inflation, Eurokrise („Im Grunde genommen müsste man bei der Eurokrise also eigentlich von einer „Staatsschuldenkrise“ jeweils einzelner Staaten in Europa sprechen.“), Rettungsschirm, ESM, Fisikalpakt und die vielen anderen Begriffe die ständig präsent sind. Klarheit in diesen Begriffsdschungel bringt das vorliegende Buch (ca. 200 Seiten, Broschur) – glücklicherweise ist es verständlich geschrieben.

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Januar 1st, 2014
Pusrad sind eine relativ neue Hardcore Band aus Schweden. Wobei sie so neu eigentlich gar nicht sind, denn Peter (Schlagzeug) und Packe (Gitarre + Gesang) waren in der identischen Besetzung bereits in den 80ern und frühen 90ern als Raped Teenagers aktiv.

Januar 1st, 2014
„Network of Friends“, kein anderer Ausdruck bringt eine gewisse weltweite Verbundenheit in Teilen des Punk / Hardcore besser auf den Punkt. Egal, wie weit man sich auch von seinem zu Hause entfernt, man trifft immer wieder Menschen, die ähnlich fühlen, ähnlich denken und mit denen man sich sehr schnell auf grundlegende Gemeinsamkeiten einigen kann. Ann-Christin und ich sind in Singapur und haben keinen Plan von der Stadt, von dem Land, von dem Ort.

Januar 1st, 2014
Es ist gewissermassen unfair, The Dropout Patrol hervorzuheben, hat deren Sängerin und Gitarristin Jana Sotzko doch auch noch dieselbe Rolle bei PETE THE PIRATE SQUID und die der Schlagzeugerin (ebenfalls inklusive Gesang) bei EX BEST FRIENDS – drei Bands, die ich aus jeweils unterschiedlichen Gründen für grossartig und, was vielleicht noch wichtiger ist, aussergewöhnlich halte.

Januar 1st, 2014
Der Endless Grind ist eine old-school-Skateboard-Party-Session, die seit 16 Jahren in Bremen draussen vor dem Gelände des Kulturzentrums Schlachthof stattfindet. Einst von Carsten Blurr in Neuss mit Pascal gegründet, wechselte man nach Bremen. Dort wird der Contest organisiert von Pascal vom Düsseldorfer Endless Grind Videozine und Bettina vom Schlachthof.
Der Endless Grind ist einfach wunderschön: junge und alte Freunde des Rollbrettsportes skaten den lieben langen Tag in verschiedenen Wettbewerben wie Street, Weit- und Hochsprung und Pool. Dort spielen oft Bands, 2012 zum Beispiel das grossartige Bremer Ukulele Orchester, die Surf-Klassiker coverten. Es gibt vier „Judges“ (u.a. 2012 der neue Ami-Gitarrist von Tocotronic, Rick McPhail), es gibt einen Moderator (Wolfgang „Wolfgangster“), es gibt was leckeres zu essen, es läuft Punk-Musik via Vinyl-DJs, es gibt eiskaltes Bier, was braucht man mehr?! Am Ende werden die Sieger in den jeweiligen Disziplinen geehrt. Und im Anschluss ist meistens Konzert und oder Party.

Dezember 4th, 2013
S.Hirzel Verlag, Birkenwaldstr. 44 70191 Stuttgart, www.hirzel.de

Man könnte sich von einem Buch welches auf nur 193 Seiten 378 Fussnoten aufweist abschrecken lassen – was in diesem Falle aber falsch wäre. Denn obwohl sich der Text immer wieder scharf der Grenze zur Schwerverständlichkeit bzw. akademischer Wortakrobatik nähert, überschreitet der Autor diese Grenze so gut wie nie, sondern bleibt unterhaltsam aber natürlich auch sehr sachlich. Das Buch beschreibt, warum uns Kunst begeistert, wie sie sich entwickelt hat und untersucht wie die vielen Aspekte und Formen der Kunst in der Evolution entstanden sind. Dabei erfährt man, bzw. ich, erstaunliches.

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Dezember 4th, 2013
Nachtschatten Verlag, Kronengasse 11, Postfach 11, 4502 Solothurn, Schweiz, www.nachtschatten.ch

Dies ist der erste Band einer geplanten Triologie und er beschäftigt sich mit der „Geschichte des Alkoholkonsums“, „Alkohol und Religon“, „Alkohol und Gesellschaft“ sowie mit „Berühmten Trinkern“. Das erste Kapitel ist der wohl interessanteste Abschnitt des Buches, man erfährt woher das Wort Alkohol kommt, wann und warum die Menschen mit dem Alkohol trinken begonnen haben, welche Kulturen wo und wann was gesoffen haben, wie exzessiv dies teilweise war, wann der Branntwein erfunden wurde und seinen Siegeszug um die Welt begann.
Und wie immer klarer wurde das Alkohol auch ganz schön viel Schaden anrichten kann, natürlich wird auch auf die Abstinenzler-Bewegung eingegangen und über die Prohibition berichtet sowie die Themen Saufen im Krieg und auf hoher See abgehandelt.

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Dezember 4th, 2013
R. Rock Enterprises www.rrockenterprises.com/Gingko Press, Hamburger Str. 180, 22083 Hamburg, www.gingkopress.com

While this book takes you back in time for real, it also leaves me with mixed feelings, let me tell you why, before I give you a overview. It is always great to look at old photos, flyers, cover, etc. of D.C. punk/hardcore history and read interviews with some of „the“ protagonists, especially in this case since the conversations also spin off in the direction of the book, D.C. politics, and the „other“ D.C./Go-Go. That part about the Go-Go is definitly interesting, and very authentic. Unfortunally there is not much content, apart from „getting your name up and get known“ and „have fun at the Go-Go’s“ – which is fine.

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Oktober 7th, 2013
Heyne, Neumarker Str. 28, 81673 München, www.randomhouse.de/heyne

Das Buch ist nicht neu (2006), aber geeignet für alle die sich mit dem Trinken von Alkohol beschäftigen, bzw. mit Leuten zu tun haben die dies tun. Vor allem mit solchen bei denen es zum Problem wurde oder werden könnte. Da der Autor selber betroffen ist, ist es kein Buch welches mit gehobenen Zeigefinger daherkommt, ganz im Gegenteil wird sich pragmatisch auf hohem Niveau mit dem Thema Alkoholismus auseinandergesetzt. Und nicht nur, es wird in angenehm porfessioneller Art, ohne dabei in Fachsprache abzudriften, über all die Facetten berichtet, es gibt einiges zu lernen und vieles wird wieder aufgefrischt.

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Oktober 7th, 2013
PM Press, P.O. Box 23912, Oakland, CA 94623, Usa, www.pmress.org

What a great idea/project: Travel the world (well, the USA and a little of Europe), visit people who have tattoed Black Flag’s logo, the bars, take a photo and have them given a short statement why they did it, what they think about the band, a funny story, whatever is on their mind. Spice it up with „interviews“ that dont read like interviews, (because you only see the answer and some short roundups that dont read like questions), but more like „memorys“ of these involved people: Dez Cadena, Glen E. Friedman, Ron Reyes, Keith Morris, Rick Spellman, Chuck Dukowski, Kira Roessler and Edward Colver. Almost all those text give a very good picture of what happend to Black Flag from the perspective of the individual, too bad Ginn and Rollins where not ready to contribute…..

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Oktober 7th, 2013
Akashic Books, PO Box 1456, New York, NY10009, Usa, www.akashicbooks.com

If you know – and you should – that the author played in The Make Up and The Nation of Ulysses you might imagine what to expect – and you are partly right. This is not only a instructional guide, but also to some extent occult esoterica and of course alot of truth and attitude, all packed in a not so easy to read textbook. After a Introduction, Part I – True Secrets Revealed – starts off with a couple of séances talking to a few ghosts of dead musicians (Brian Jones, Richard Berry, Mary Wells, Paul McCartney [not dead], Buddy Holly, Jim Hendrix and Jim Morrison) about orgins of the group, how RnR emerged from American gang culture, the influence of Black Phanters and such…..

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Oktober 7th, 2013
Heyne Hardcore, Neumarkter Str. 28, 81673 München, www.heyne-hardcore.de

schonungslos offenes Portrait dieser Hamburger Punk-Legende, welches dem Autor völlig geglückt ist, sicher auch durch die interessanten Menschen die er bei der Recherche traf. Da sind zum einen Mal natürlich alle Bandmitglieder, zum anderen aber auch Leute aus ihrem Umfeld oder einfach Szenemenschen die damals und zum Teil auch noch heute dabei waren. Sie alle kommen zu Wort und nehmen kein Blatt vor den Mund. Das ist total ehrlich und so kann sich der Leser ein sehr genaues Bild über die Geschichte der Band sowie deren MusikerInnen bilden. Mehr kann man von so einem Buch eigentlich nicht erwarten.

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Oktober 7th, 2013
Akashic Books, PO Box 1456, New York, NY10009, Usa, www.akashicbooks.com

The reason why this book existst starts with a coincedent and it should not be the only one. In 1979 Lucian Perkins sits in the bar of D.C. Space when he heard loud music from the room above. At that time his internship at the Washington Post has just been extended for six month, he went upstairs and saw a large room that was filled with alot of kids, many of them underaged – among them the 14 year old Alec MacKaye – the band playing was the Bad Brains. Perkins talked to their singer H.R. after the concert and that was the start of him documenting the early DC Punk scene.

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Oktober 7th, 2013
Archiv der Jugendkulturen Verlag KG, Fidicinstrasse 3, 10965 Berlin, www.jugendkulturen.de

Auf über 200 grossformatigen (+A4) Seiten gibt es über 20 Essays und Interviews von ebensovielen AutorInnen zum Thema. Los geht’s mit einer kurzen Einleitung der Herausgeberin, und sie erzählt auch noch gleich die Historie der „Schwarzen Lederjacke“ von den 50ern bis in die Gegenwart – Basiswissen für jeden Rebellen, sozusagen.
Gefolgt von der Geschichte der Marken „Ben Sherman, Dr. Martens und Fred Perry“, sowie „Bomberjacke“, „Mods“, „Punk“, „Dandy“, „Modeprotest in der DDR“, „Popper“, „Jugendmode im Film“, „Die Kutte“, „Piercing“, „Riot Grrrls“, „Lolitas“, „Vogueing“, „Techno“, „Picaldi-Stil“, „Skinny Jeans“, „Preppiness“, „Palästinensertuch“, „Selbstdarstellung von Jugendlichen“, „DJ Sarasa“ und dem Macher von „Dandy Diary“ sowie abschliessend „Die Jungen sehen alt aus“.

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Oktober 7th, 2013
Averse, Schlesische Str. 26, Aufgang CIV, 10997 Berlin
www.averse-publishing.com

Originally this was planned to be published in fall 2010, but it took them until now to finnish the second book with the same concept „One Issue One Topic“ in this case: Youth. This time there is contributions from 35 people (musicians, artists) from around the world, well USA and Europe that is mainly. Like last time, every author has a small “about me” text, a ID photo and another photo selected. Most of it is short stories, but also some photos. The storys range from, „why did I read this“ to „good point“ and everything inbetween.

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Oktober 7th, 2013

Bosworth Music GmbH, Dorotheenstr. 3, 10117 Berlin, http://www.bosworth.de
Kürzlich ist ja schonmal ein aktuallisiertes Songbook erschienen, hier jetzt ein ebenso aktuelles nur eben für Ukulele. In bewährter Form mit Texten und allem was man benötigit um die Ärzte-Songs auf dem kleinen viersaitigen Instrument nachzuspielen.
Ein Vorwort von Bela gibt’s auch. Ansonsten: Hardcover in Holzoptik. Format 105 x 170 über 300 Seiten. 14,95 Euro (dolf)
Isbn 978 3 865 43 758 7
[Trust # 161 August 2013]
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September 9th, 2013
Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass folgende Aussage aus der Wochenzeitschrift „Freitag“ (freitag.de/positionen/0915-lauter-kleine-minikrisen-popkritik) Allgemeingut ist, wenn es auf das Thema Redaktion- und Anzeigen-„Trennung“ im Musikjournalismus geht:
„Zunächst werden die Themen oftmals von der Musikindustrie diktiert. Seit den frühen neunziger Jahren gilt es als normal, dass die grossen Firmen das Schalten einer Anzeige für eine Band an das Erscheinen eines Artikels über diese Band koppeln. Oder dass bestimmte Formen von redaktioneller Berichterstattung schlicht käuflich sind – das nennt man ein „Advertorial“. Es dürfte klar sein, dass ernsthafte Kritik hier nicht gefordert ist, höchstens in Form von Kaufempfehlungen.“

September 9th, 2013
Das Heft begann 1978 als Radio-Show in San Francisco, wurde 1982 zum Magazin und seit einigen Jahren gibt es auch wieder die Radio-Show. 2008 feierte das Heft sein 25 jähriges Jubiläum mit der Ausgabe # 300.
Wie kriegt man 25 Jahre Fanzine als sinnvolle Einleitung reduziert? Gar nicht, deshalb ein paar Stichworte vorab: Eines der ältesten Punkfanzines der Welt, immer noch in San Francisco ansässig, Auflage ca. 15 000 Stück, Erscheinungsweise monatlich, früher die Bibel des Punkrocks, 1988 Trust/MRR Splitausgabe „Welcome to Cruise country: Euro Scene – The Photo Issue“.

September 3rd, 2013
„Unter anderem meinte Joly nach der Show zu ihm, ob er sich noch daran erinnern könne, wie der Sänger seiner damaligen Band Mitte der 70er vom proben aus dem Keller in die Küche hoch kam und verkündete, dass das alles nichts mehr für ihn sei und dass er jetzt eine neue Band hätte. Joly weiter: „Mit dem neuen Bandnamen kannst du gleich einpacken, das wird NIE was.” Auf meine Nachfrage, wie denn der Name lautete, kam ein kurzes „The Police” zurück.“
Interview mit (((unartig)))
Realistisch gesagt: fast jeder, der sich für HC-Punk und Underground interessiert und online nach gefilmten Konzerten sucht (sowohl für die 90er als auch 2000er), der ist sicher schon mal auf der Videoseite von (((unartig))) gelandet. Bei diesem „jungen“ Menschen, den einige auch noch als Trust-Mitarbeiter in Erinnerung haben (seine Kolumne „Kommando friesische Wiese“ polarisierte gerne und gut), zog vor Jahren von Norddeutschland nach New York City.
Seit dem Beginn seiner Filmerei von Konzerten 1992 baute sich der Wahnsinnige ein komplett geiles Archiv auf, dass auf seiner Webseite kostenlos zur Verfügung und Vergnügung steht. Und er macht in New York ja weiter mit dem filmen, d.h. das Archiv geht fast die ganzen 90er lang und hört heute noch lange nicht auf, ich sage mal, es ist fast alles dabei, wirklich! Zusätzlich kommen laufend neue Aufnahmen dazu.

September 3rd, 2013
„Over ten hours with Spot discussing each record he worked on! Ten hours with Merrill Ward, the folks that have written about ssT in the past really failed big time ignoring Merrill and his story.“
Interview mit dem Autor von „The Blasting Concept –
A guide to the most important record label of the 1980’s American Underground“
Und die Leute fragen mich immer, was macht eigentlich einen Fan aus, was genau bedeutet „fanatisch“? Die Antwort: Irgendeiner irgendwann irgendwie muss es einfach machen. Zum Beispiel, sich dem kompletten ssT Label-Output in einem Buch zu widmen. Warum wir immer wieder gerne mit euch über ssT sprechen (zu deren 35 jährigen Jubiläum in diesem Jahr wir hiermit gratulieren)? Weil die wichtigste HC Band aller Zeiten Black Flag sind.
Das Label ist Dauergast im Trust seit 1986 ff. Zum Beispiel Dolfs Interview mit Chuck Dukowski in Los Angeles 1989. Chuck skatete zum Laden und holte Bier, Word up! Dazwischen Interviews mit der alten Garde, falls sie dann mal in Deutschland spielten oder Trustler in San Pedro waren. Greg Ginn wurde von Stone zur Black Flag-Reunion 2003 befragt. Ein Jahr später erfolgte dann Jans Besuch bei ssT und Greg Ginn in Long Beach. Und 2008 erschien unserer 30 Jahre ssT-Special in der # 133.

September 3rd, 2013
Koblenz ist eigentlich nicht die erste Wahl für Bands, um aufzutreten. Trotzdem findet sich dann verrückterweise Itchy Poopzkid mal am deutschen Eck und ich habe die Möglichkeit, sie unter hundertfachem Polizeischutz und Sightseeing-Bimmelbahnen zu interviewen. Das neue Album kommt Anfang 2013.
***

September 3rd, 2013
Vorab: Es gibt mehrere Gründe warum ich das Interview mit Carlo Kallen führe. Zum einen halte ich THE EWINGS für einer der unterbewertesten deutschen 80´s Hardcorebands, zum anderen haben BRUTAL VERSCHIMMELT einen hohen Kultfaktor und auch Carlos andere Bands wie CHILLI CONFETTI oder PARANOISE waren überdurchschnittlich gut.

September 3rd, 2013
„Diese verdammten Jugendlichen! Mit ihren Laptops legen die auf! Ist dafür Syd Barrett gestorben? Haben wir deswegen 1986 in Wackersdorf gekämpft? Vinyl kennt ihr nicht mehr, nee? Kotzen möchte ich in eure 77_Punk_Ordner.doc-Datei! Als ich damals mit dem Bollerwagen und zu Fuss mit 400 Mark in der Tasche über das Nepal-Gebirge kletterte, um das erste Blondie-Album in der Privat-Pressung von Jeffrey Lee Pierce… Was??? Das hast du bequem in 10 Sekunden im Internet für umsonst gefunden? Aber wo bleibt da die Freude an der Jagd, Junge? Wo ist die Wertschätzung für echte Handarbeit anstatt Nullen und Einsen zu kombinieren? Kinder, setzt euch, Vati erzählt jetzt mal, wie das früher war und wie es manchmal noch heute läuft. Es war einmal…“
(Selbstmonolog eines Trust-Schreibers (Name der Redaktion bekannt), der sich so ungefähr auf einer „Wir legen Punk via Laptops auf“-Party Samstagnacht um circa 2:45 Uhr vor einiger Zeit in einer hessischen Grossstadt völlig ohne Einfluss (sic!) von Alkohol zugetragen hat)
TRUST Vinyl
Zur Wichtigkeit des Masterns und Schneidens und Pressens
Ende 2011 gab es ein Planungstreffen der am Special beteiligten Trustler Joachim, Andrea und Jan in einer Frankfurter Kneipe. Nachdem jede/r sechs bis acht Weizen bzw. Apfelweine konsumiert hatte, war der Prozess des Mind-Mapping nebst Diskussion der vorhandenen Ideen, wie das Ganze rund um die Produktion von Schallplatten sinnvoll gegliedert und vor allem reduziert werden kann, nahezu abgeschlossen.
Wir einigten uns darauf, dass wir anhand des Gedankens „Ich habe eine Punkband und will eine Single machen, wie geht das Ganze nun?“ den Prozess der Produktion von Vinyl exemplarisch durchdeklinieren möchten – die Stichwörter sind Mastern, Schneiden, Pressen, hier und da garniert mit weiterreichenden Fragen und dem Versuch einer Durchdringung der schwierigen Begriffe.

September 3rd, 2013
Anfang der 90er Jahre gründeten sich Swing Kids im Süden Kaliforniens nahe der zunehmend militarisierten Grenze zu Mexiko. Benannt haben sie sich nach einer deutschen Bewegung in den 30ern, die durch einen amerikanischen Lebensstil, ihre Ablehnung zum aufkommenden Nationalsozialismus ausdrückte.
Die Swing Kids aus San Diego kombinierten emotionalen Hardcore im Sinne von Antioch Arrow oder Heroin mit dem Jazz John Coltranes und Cecil Taylors. Im Gegensatz zu vielen anderen Bands waren ihre Texte stark politisch geprägt. Obwohl Swing Kids nur kurze Zeit bestanden und lediglich eine Split 10″ und eine Single veröffentlichten, war ihr musikalischer Ansatz prägend. Dieser neue Sound sollte später typisch für grosse Welle von Emo-Bands werden, die Grossteils auf dem Label Ebullition veröffentlichten.

September 3rd, 2013
Hier kommt jetzt nicht der zwei Millionste Artikel in einem Punkfanzine diesbezüglich, warum die Armee abzulehnen ist.1Bzw. schon, ja, aber etwas subtiler als wie gewohnt und – ich denke, das kann man ruhig vorausschicken – somit interessanter. Es geht um die neue Funktion der Bundeswehr, einst als Verteidigungsarmee gegründet, mischen „unsere Jungs“ seit Jahren bei weltweiten Angriffskriegen – Bosnien, Kroatien, Afghanistan – mit. Diese neue Aufgabe der Bundeswehr bedarf auch einer ganz neuen Public Relation. Vorbildfunktion erfüllt hier PR der amerikanischen Armee.
