Mai 12th, 2019
„You can’t be what you were. So you better start being just what you are.“
2010: 30 Jahre DISCHORD RECORDS!!!
Ein Label-Special-Rückblick nach vorne
Wir haben Gastbeiträge von Dischord Mitarbeitern selber bzw. dem Washington DC Umfeld eingeholt, dazu gibt’s eine kurze Vorstellungen der jeweiligen Autoren/innen. Neben den best of 5 Dischord Platten bzw. Gedanken zum Label der Trust-Leute wurden verschiedene Dischord-Leute, Bands etc. interviewt. Es gibt neben der Einleitung eine Labelgeschichte, eine Diskografie und unveröffentlichte exklusive Fotos von Amy Pickering und Jeff Nelson.
Hier der Inhalt auf einen Blick:

Mai 10th, 2019
„The only notes that really count are the ones that come in wads“
Special zum Thema Indie-Vertriebe mit:
New Music Distribution, Broken Silence, Indigo, Alive, Cargo, Rough Trade
Wie war das eigentlich früher, auf allen Platten (oder kam es einem nur so vor?) stand immer „EFA“ oder „Semaphore“ drauf? Ich hatte mich immer gewundert, was war das, sind das Labels, heißt Epitaph in Deutschland „Semaphore“ und was heißt EFA überhaupt? Dass das Vertriebe sind (und EFA eben“ Energie für alle“ heisst (übrigens das gleiche Spiel bei SPV, haha, Schallplattenvertrieb)), hey, „das wussten wir damals einfach noch nicht, wir hatten doch nix“.

Mai 10th, 2019
„Ja nee, is klar.“ Teil I – Split-Interview mit Christoph von dem Furious Clarity Zine, Koblenz, Andreas vom Trash it away Zine, Berlin, und Florian, Notes of the dirty old men Zine, Potsdam
Bei meinem erstem eigenem Fanzine habe ich mit Hand und Stift 50 Seiten vollgeschrieben, bei der zweiten Ausgabe schon Briefinterviews gemacht und nun kommt ein Dreier-Split-Interview mit drei sympathischen Fanzines aus Deutschland (sogar in zwei Spalten aufgeteilt am PC!). In der linken Ecke haben wir den quirrlig-zynistischen, aber zärtlich-humanistischen Florian vom Notes of the dirty old men zine aus Potsdam, mein erster Kontakt in Potsdam, der mal einen Leserbrief im Plot geschrieben hat und ich vor meinem Umzug alles versucht habe „abzuscannen“, wo man Punk in Potsdam treffen kann. Ihr werdet lesen, brüsk, nahezu harsch und nassforsch kritisiert mich der abgeschlosse Volkswirt!

Mai 8th, 2019
Print vs. Internet: HC-Punk-Fanzines vs. HC-Punk-Message-Boards – Ergänzung zweier Medien oder Verdrängung print durch online?
Im Dialog mit Helge vom Plastic Bomb Zine, Carsten vom Three Chords Fanzine, Flint und Phil vom Poisonfree-Message-Board bzw. Geb und Bernd vom Mafia-Forum Message Board
Ich weiß es noch genau, Frühjahr 2001, ich war Werksstudent bei einer mittelgroßen Chemie-Firma in Leverkusen und musste da irgendwelche Marketingreports erstellen. Auf jeden Fall, irgendwann schaltet sich der PC aus, ich rufe panisch die Service-Hotline an, die mich erst mal beruhigt: “Jetzt erstmal ganz ruhig bleiben, was genau steht denn jetzt auf Ihrem Bildschirm?” Und ich antwortete (in dem festen Glauben, ich hätte jetzt ganz Bayer Leverkusen lahm gelegt): “Auf dem Bildschirm? Äh äh, ja, also, gelbe Zettel, viele Kugelschreiber, eine Pflanze und…” JAAAAAAAAAAAAAAAAAA!!!!!!!!!!! 100 Punkte! Äh, da ich war ich 23, DANKE!

Mai 8th, 2019
Als Karma To Burn 1997 ihre erste selbstbetitelte Platte veröffentlichten, traten sie genau in die Lücke, die Kyuss einige Zeit zuvor hinterlassen hatte. Karma To Burn waren allerdings kompakter, rockten dafür mehr und deuteten zumindest an, daß sie weit aggressiver waren. Bestätigt hat sich das, als die Band wenig später erstmals auf Tour kam. Man hatte zwar ein entscheidendes Mitglied – den Sänger nämlich – weniger, aber dennoch war die Band live ihrer eigenen LP meilenweit voraus. Was Bassist Richard vorher in einem Gespräch angedeutet hatte, war damit eindeutig bewiesen: Die Aufnahme eines Sängers in die Gruppe war nichts mehr als ein fauler Kompromiß, den die Band wegen der Plattenfirma und eines schlechten Vertrages eingehen mußte. Glücklicherweise haben solche Geschichten manchmal auch ein gutes Ende. Karma To Burn setzten sich schließlich durch, konnten eine Instrumental-LP namens “Wild, Wonderful… Purgatory” veröffentlichen – und sind damit besser als je zuvor. Wie das alles kam, kann Richard selbst erzählen…

Mai 8th, 2019
bevor wir zu erkunden versuchen, ob THE DILLINGER ESCAPE PLAN als band etwas zu sagen haben, schauen wir uns erst einmal an, wie ihr infernales musikalisches gemetzel auf einige ausgesuchte probanden wirkt.
die meinungsmacherINNEN
axel (freund & elender wasted paper sympatisant):
heftige musik, gut zum abreagieren, nix für schwache ohren. wer das häufiger hört bringt entweder danach seinen nachbarn um, oder stürzt sich gleich aus dem fenster.
michel (freund, poppersau und ex-kilgore):
**konnte leider kein statement abgeben, da er sich beim plattenauflegen im celler loch so wichtig nahm, daß er keine gasttitel zuließ**

Mai 5th, 2019
Eine sehr egalitäre und bewusste Gruppe von Menschen – BLACK DICE
In unserem Rezensionsteil äußerte ich mich verschiedentlich lobend über Black Dice, die mit großer Sicherheit eine der ungewöhnlichsten Bands der Stunde sind. Und der vergangenen Stunden natürlich auch. Von den rüden Krach-Anfängen der Anfänge, den epischen, nicht minder lärmenden Kompositionen des zweiten Albums „Beaches & Canyons“, immer noch mein Favorit, bis hin zu den Stücken ihres letzten Albums „Creature Comforts“, in denen sie weniger verstörend und gleichzeitig verschrobener, weniger nach irgend etwas bekanntem klingen. Zeit, diese Band etwas näher kennen zu lernen.

Mai 5th, 2019
`CIDE IT UP!
YUPPICIDE memorial Special
In dem Vorwort zu Dolfs Trust-Kolumnen Buch erwähnte ich schon die Wichtigkeit, die die Konzerte von Yuppicide 1992/1993 für mich als 14 / 15 Jährigen hatten. Nach Konzerten von Megadeath, Motörhead, Ramones und Napalm Death, die alle in großen Hallen in Berlin und Köln 1992 stattfanden, war der Auftritt im Jugendzentrum Bunker Leverkusen im Winter 1992 von Lemming Project und Solitary Confinement mein erstes Jugendzentrum Konzert und Yuppicide im Kölner Rhenania 1992 mein erstes AJZ Konzert mit einer Ami-Band. Leider bekam ich außer einem Soundcheck von fünf Songs auch nicht mehr mit, da ich schon um Mitternacht zu Hause sein musste.

Mai 2nd, 2019
Record Stores Are Pretentious Assholes
Plattenladenspecial mit…
Fischkopp Records, Perkoro Records, Drastic World, Lucky Star Records, Sick Wreckods, Bis aufs Messer, Underdog Records
Vielleicht gibt es in 20 Jahren gar keine Plattenläden mehr und solche Interviews werden dann mit Besitzern von online-Tauschportalen geführt? Das weiß ich nicht. Was ich weiss ist, dass jeder, der Musik hört, schon mal in einem Plattenladen war. Oder? Auf jeden Fall kennen wir alle die Stereotypen-Filme zum Thema, „High Fidelity“, wissen natürlich genau Bescheid, dass man selber viel geiler wäre als Plattenladenbesitzer und so-wie-so: Ey, früher, da gab´s noch geile Läden!!! Ich war da mal in Long Beach 1992 in einem Laden… usw.

Mai 2nd, 2019
Wie locke ich eine Band aus der Reserve, von der man alles Andere erwartet als harte Worte des Protestes. Bei den sonst musikalisch so relaxt wirkenden traditionellen SKA Formation The Slackers genügte eine zitierte Kritik zu ihrem neuen Longplayer „The Question“, die mit den Worten endete „Retardo-Laid-Back-Stoner-Vibe-Christ-Hippies“. Super, das Eis war gebrochen, alle redeten durcheinander und waren damit beschäftigt entweder zu beweisen mit Hippies nun wirklich nichts zu tun zu haben oder keine gläubigen Christen zu sein, wie die Aufmachung des Albums vielleicht suggerieren könnte. Inmitten dieses Trubels gelang es mir Sänger und Orgelsspieler Victor Ruggiero für ein kleines Interview zur Seite zu nehmen. Einleitend entschuldigte sich Vic für seine Band, oder wie er es Ausdrückte „Put it down in the interview, that I said my band is a bunch of assholes.“ Die Stimmung war also gut und es folgte ein lockeres Gespräch.

Mai 2nd, 2019
Nach wie vor eine Rockband
Wir vom TRUST sind ja immer mal wieder geneigt, uns die Haare zu raufen, wenn wir sehen müssen, welch tolle Bands an den Selbstheilungskräften des Marktes zugrunde gehen oder an ihnen zu verzweifeln drohen und welche dafür im Wettbewerb obsiegen, auch wenn es wiederum, geht es dann um die Einzelfälle, schwierig ist, einen Konsens zu finden. Nach außen mag sich das ja vielleicht anders darstellen, weshalb dann behauptet wird, ‚das TRUST‘ sei nun der Ansicht, dieses sei relevant und jenes von Bedeutung. Aber unter uns gesagt: Wenn ich da mal wieder eine Band goutiere, die vielleicht zuviele Gitarrensoli spielt oder lange Haare ohne Filz trägt, dann zieht da ja doch kein anderer mit. Und bei Couch weiß ich’s auch nicht, ob da nicht wieder jemand wider ‚Studenten und Künstler‘ ins Nörgeln geraten wird.
Eins geschissen!

Mai 1st, 2019
Na, zieht´s im Hirn? Ein Kommentar zu der Homepage www.conservativepunk.com
1. Einleitung
Trotz aller inhaltlichen Widersprüchlichkeit von Punk, auf der einen Seite die wilde und chaotische Feierlust à la Sex Pistols, auf der anderen Seite engagierte politsche Texte von beispielsweise Yuppicide und der Klammer zwischen beiden Seiten, der Ausdruck von Power und Emotionen; Punk zusammen mit dem Begriff „konservativ“ geht dann doch zu weit. Mir fällt auf die Schnelle nur ein Punk-Zitat ein, wo „konservativ sein“ ein Zeichen für Fortschrittlichkeit ist: im Zusammenhang mit ihrer Kritik an der nicht-zu-bändigen Atomkraft-Technologie erwähnten die RKL, dass man sich vielleicht wieder auf die natürlichen Energiequellen besinnen sollte und sangen den schönen Satz „Maybe there is something good to say about tradition after all“. Es ist vielleicht zu einfach zu denken, dass konservativ = immer schlecht und links = immer gut bedeutet, beide Weltanschauungen haben ihr Gutes und ihr Schlechtes. Es gibt auch konservative Denker, die ich ganz nett finde, Peter-Scholl Latour hat z.B. in seinen guten Zeiten kritisch über den Vietnam Krieg berichtet.

Mai 1st, 2019
ONEIDA – „Double Lock Your Mind“
Versetzen wir uns einen Moment zurueck ins laendliche New York gegen Mitte des 19. Jahrhunderts. Nicht nur, um das nachfolgende Gespraech mit den drei Brooklynern von ONEIDA besser verstehen zu koennen. Sondern auch um einen kurzen Einblick in eine der vielen bizarren amerikanischen Kommunenepisoden lange vor Woodstock zu erhalten, mitsamt ihrem Wandel und politisch-oekonomischen Kontinuitaeten. Eine, mit strenger Hand gefuehrte Gemeinschaft, die sich nach ihrem „spirituellen“ Verfall im Jahre 1881 als ONEIDA COMMUNITY LTD. zum weltgroessten Hersteller von Tafelsilber aufschwingen sollte, mit marktbeherrschender Praesenz in den USA und Kanada, dem Vereinigten Koenigreich, Mexiko, Australien und Italien.

April 26th, 2019
Une lettre d` un stagiaire de Nantes, France
All™ aux lecteurs de Trust oder heisst es korrekterweise „ aux lecteurs de confiance “, haha?
Die Probleme sind wohl bei jeder Sprache aehnlich, die man lange nicht mehr gesprochen hat. Da bestelle ich auf franzoesisch einen Cafe und bekomme einen Expresso, will ein Packet Lucky Strike, kriege aber zwei und erzaehle, dass ich einen Monat in Nantes bin und erhalte als Antwort, „ Ach, ist ja interessant, was machst du denn fuer einen Monat in Frankreich ?„

April 26th, 2019
“We came out of the shadows of the hippies, who, despite how much we say we despise them, were an amazing counter culture that really changed the world. Perhaps we are the bastard sons and daughters of the hippies, reluctantly learning something from them, rejecting their flower power peace and inheriting the cynicism that left our generation with nothing but sex and drugs and rock’n’roll (not that there is anything wrong with sex, drugs or rock’n’roll, but there is much more to life!)…”
Interview mit Shawn, Youth Brigade / Better Youth Organisation Records
Leider hat es im Oktober 2008 mit einem Live-Interview vor Ort in Los Angeles nicht geklappt, deshalb holten Shawn von Youth Brigade / BYO Records und ich das Interview im September 2009 per Email nach.

April 26th, 2019
“No love it’s really nothing new, a lot of other people fall apart the way we do, I can’t begin to describe the emptiness there, to find youself alone when someone else is there”
Interview mit Joe Nolte von THE LAST – POWERPOP aus Los Angeles. Seit 1976.
Durch unser SST Records-Special letztes Jahr anlässlich des 30sten Label-Jubiläums bin ich über Joachim vom Trust auf The Last gekommen und habe sie direkt ins Herz geschlossen. Falls ihr euch für Beach Boy-esquen, garagigen, leicht Descendents- lastigen Powerpop interessiert, besorgt euch das erste Album der Band „L.A. Explosion“ auf Bomp Records (gibt’s jetzt auch als Release mit langen Linernotes von Sänger und Gitarrist Joe Nolte, den ich hier auch interviewt habe) und das SST Meisterwerk „Awakening“. Ihr werdet es nicht bereuen, euch mit dieser auch im Punk-Underground eher unbekannten Band auseinandergesetzt zu haben, versprochen! Oder geht einfach auf die Last Homepage, dort gibt’s auch von allen Alben jede Menge MP3s.

April 26th, 2019
Main Concept stammen aus München und veröffentlichten vor Kurzem ihr Album “Genesis Exodus Main Concept“. Sie sind schon längere Zeit Hip Hop technisch tätig und David Pe muss wohl als einer der fittesten Freestyler gelten. In München organiseren sie auch die Living Large Jams von denen die 5. am 31. November stattfand. So auch gleich die erste Frage an David Pe, nach der Stimmung dort.

April 26th, 2019
Im letzten Heft (gemeint ist Trust #73, 1998) konnte unsere geneigte Leserschaft, die übrigens und durchaus nicht zu unserem Ärgernis sowohl aus männlichen als auch aus weiblichen Menschen besteht, einen Aufsatz von Martin B. aus M. lesen, der sich unter dem Titel ‚Punk 2000‘ (Untertitel: Eine Nestbeschmutzung) einem Thema widmete, das im Rahmen des sogenannten ‚Popdiskurses‘ seit einer ganzen Weile durch Studentenzimmer geistert.
In diesem Aufsatz attestiert der Autor besagten Textes der Punk- und Hardcore-Szene, sie unterscheide sich gegenwärtig kein bißchen von allem, was sich so unter dem weiten Mantel des Pop derzeit tummle, sei mittlerweile eben genauso konservativ und indiskutabel, wie das, wogegen sie einst angetreten sei.

April 21st, 2019
Letter from an intern in Orange County, Teil II
von Jan Roehlk, 27.02.04
Hier da hier,
Jetzt kann ich auch meiner Mutter, die mich immer fragt, „Jan, was is denn nun ein Label?“, antworten: Ein Label ist hauptsaechlich ein groesseres Warenlager, wo ziemlich viele Pappkartons drinstehen, die mit T-Shirts und Platten gefuellt sind und wo Leute die Sachen bestellen, die dann von dort versandt werden. Quasi ein Kaufhaus, wo es nur verschiedene Varianten des gleichen Produktes gibt.

April 20th, 2019
Do something different – Kira Roessler
Ich wollte es einfach mal machen, obwohl es schon 1000 Leute vor mir gemacht haben, zu fragen, was aus den Leuten von Black Flag so geworden ist. Ich meine, ich bin Fan der Band, google sowieso regelmäßig die „where abouts“ der Leute und ob bei der SST-Seite mal irgendwann was anderes außer dem Katalogangebot und der contact-Adresse steht, von daher kann ich auch ruhig mal die direkt fragen. Um mich etwas zu unterscheiden von anderen Interviews, wollte ich eindeutig den Fokus auf heute legen… und e-mailte mal die ex-Leute an.

April 18th, 2019
Headcrash, das erste mal hat mir ein Freund vor zwei oder drei Jahren ihre „Direction of Correctness“ ´Cd ausgeliehen, und ich muß gestehen, daß ich sie weniger gut fand. Ich glaub‘ ich hab‘ da nur ein oder zwei Lieder von gehört und sie dann zurück gegeben. Das war so angesagter Crossover mit Bratgitarren und schrecklich nervenden Synthesizern. Danach habe ich lange nichts mehr davon gehört. – Bis ich vor einiger Zeit ihre neue Cd bekam. Schau da, und plötzlich wart es Licht. Vielleicht ist die Musik immer noch ein bißchen Crossover, aber dafür mitreißend und mit geschickt eingesetzten Keyboards und Synthesizern, die nicht mehr nervend piepen und Staccato-Attacken von sich geben, sondern meistens atmosphärisch im Hintergrund sind. Mit ihrem letzten Album „Lifeboat“ haben sie inzwischen ihr drittes Album veröffentlicht. Unter Anderem spielt auch der ex-Spermbirds Gitarrist Roger Ingenthron bei Headcrash.

April 18th, 2019
Mensch, Mensch, Mensch Interviews mit F.T. gehen ja weg, wie geschnitten Brot.
Sich endlich mit Eva (git), Carola (vox), Arianna (drums) und Harun B.(bass) treffen zu können kostet Geduld und ´ne Menge Zeit. Und da uns beiden Selbiges nicht im ausreichendem Maße zur Verfügung stand mußte ein klitzekleiner Trick her. Dieser Trick ist ca. 60 cm hoch, hört auf den Namen „Kira“ und ist ein Pittbull-Dobermann-Mischling. Und da Punker ja nun mal Hundenarren sind, hatten wir bei den Berliner Rockern leichtes Spiel. Während Kira sich auf die letzten Weihnachtsplätzchen stürzte und Randale machte, konnten wir das heiß ersehnte Interview durchführen.

April 15th, 2019
„In unseren Texten geht es darum, sich eine eigene Meinung zu bilden, gut zu seinen Mitmenschen zu sein und zu seinem Wort zu stehen. Du kannst Veränderungen auch in deinem Freundeskreis injizieren, also versuch eine positive Person zu sein und positive Veränderungen anzustossen“
Ich denke, den älteren TRUST-Lesern müssen TOXIC REASONS aus Dayton/Ohio, nicht näher vorgestellt werden, denn die Band tourte während den 80ern und 90ern mehrmals durch die europäischen Hallen, Clubs und besetzten Häuser. Selbst in meiner Stammkneipe, dem Kemptener Ritterkeller (früher auch Star Club genannt), spielten Toxic Reasons anno 1985, zwei Tage hintereinander und von diesen Konzerten, reden heute noch einige Leute mit funkelnden Augen. Auch Dolf schrieb mir, dass er bei jenem Konzert anwesend war.

April 14th, 2019
Letter from an intern in Orange County
von Jan Roehlk, 02/2004
Hola Gente,
Es ist Februar, der 26te 2004 und in Deutschland muesste es jetzt so ungefaeher 20:00 sein. Ich befinde mich in Orange County, ein Bezirk von Californien direkt neben Los Angeles County, genauer gesagt in Huntington Beach und ganz genau gesagt, an einem Schreibtisch vor einem Apple Computer bei Revelation Records. Es ist 12:00.

April 14th, 2019
Ok, Gregor Samsa kommen aus Richmond, genauso wie Strike Anywhere aber das wars dann auch schon mit den Gemeinsamkeiten. GS machen schwer zu kategorisierende Musik, manche nennen es Spacerock, ich nenne es einfach gute Musik auf einen Independent Label kurz Indigood, jedenfalls verstehen sie es ihre teilweise schwer elektronischen stücke auch live zu verwirklichen.
