Leute, in Zukunft will ich nur noch mindestens solche Statements in Zusammenhang mit Hardcore Bands lesen, alles andere ist quatsch: โCombining melodic punkrock and old school hardcore with meaningful and social-aware lyrics.
Meine Worte zur letzten Platte „Dreams Of The Earth“: Zorniger klingen sie, zumindest eingangs, das Artwork und der Titel könnten auf Apokalyptisches hinweisen. Aber das ist Spekulation. Sicher ist: Ulme bleiben weitestgehend ihrem Dampfwalzen-Rock treu, der die Melvins’sche Brachialität mit einer ergreifenden Wehmut vereint, wie es nur wenige Bands können (zugegeben, mir fällt gerade auch keine zweite ein, aber ich, es gibt sie).
Man kam einfach nicht an Bubonix vorbei in den letzten Jahren. Ständig unterwegs und wie es schien noch häufiger hochgelobt schien der Sechser aus dem Westerwald eine Art Publikumsvotum zu repräsentieren, dass dann letztendlich wohl auch zum Vertrag mit Nois-o-lution geführt hat. Wie geht es aber nun weiter mit dem Märchen über Hardcore, Crossover und politischem Anspruch?
Punk und Religion sind wie Feuer und Wasser, sagt Andreas Müller – Pressesprecher von Brights Deutschland. Im Folgenden erklärt er, wie er zu diesem Schluss gelangt.
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Punk ist…
Hat Punk etwas mit dem Glauben oder Nicht-Glauben an Gott zu tun? Um diese Frage beantworten zu können, sollte man erst herausfinden, was Punk überhaupt ist. Orientiert man sich an dem bezeichnenden Song „Punk ist…“ von den ärzten, ist Punk all das, was man als selbsternannter Punk so bezeichnet, „Mach dein Ding, steh dazu (…)“.
Manchmal muss man die Eine auch spontan ansprechen, wenn sie denn so plötzlich auftaucht und dabei so aufregend wirkt. Alle Hemmungen zum Trotze. Ganz so schlimm ist es dann aber doch nicht, wenn der Kontakt per E-Mail zustande kommt. Aber die erste EP von Triclops! ist nun wirklich entzückend. Auch wenn sie sich so hässlich wie möglich geben möchte (wir schauen ja eigentlich nicht auf Oberflächlichkeiten!), reichten ein paar Sekunden, um sagen zu können. Das ist toll, die liebe ich.
Am Abend des 30.05.08 eröffnet der Hamburger Fotograf Christian Bendel seine erste Vernissage. Unteranderem sind Fotos von Christian Bendel auch hier in unserer Rubrik PHOTOS oder im TRUST Heft zu sehen.
Die Türen zum Bad Taste werden sich um 21 Uhr öffnen und dann kann man bei guter Musik eine Auswahl, der besten Arbeiten der letzten knapp 1,5 Jahre, des 24 jährigen betrachten. Es werden ausschliesslich Konzertfotos zu sehen sein die, der auch als Ch.Bendel-Photography bekannte Fotograf, auf etlichen Hardcore und Punkrock Konzerten in und um Hamburg geschossen hat.
Da Christian das Geschehen auf den Konzerten festhalten will, wird auch die Crowd immer ins richtige Licht gesetzt. Wer eines der ausgestellten Bilder sein Eigen nennen will, der kann es natürlich für ein paar Oironen erstehen und es über seinen Karmin hängen.
Die Musik wird am Abend von Freunden und von ihm selbst aufgelegt und soll die passende Atmosphäre für alle Besucher schaffen.
Also kommt mal alle hin da!! Am 30.05.08 ab 21 Uhr im Bad Taste auf`m Hamburger Berg 21 in 20359 Hamburg/St. Pauli steigt die Fete und hoffen wir mal das der Laden platzt.
Seit Anfang des Monats bei Eurem Lieblingsplattenladen/Mailorder oder Bahnhofskiosk…die April/Mai Ausgabe neben all dem beliebt gewohnten Scheiss (Kolumnen, News, Gigdates, Reviews von Büchern, Zines und Tonträgern) diesmal: Tourbericht: Mönster in Russland, Festivalbericht: Unlimited Wels, Labelportrait/Interview:
Sounds of Subterrania, sowie Interviews mit Jolly Goods, Fear of God, Anti Flag und xbxrx sowie was von Will Barnes… lasst euch überraschen!
„Got Me? – Hardcore-Punk als Lebensentwurf“ bei m&m (www.moxundmaritz.de), das sind Dolf’s gesammelten Kolumen aus 20 Jahren TRUST (# 1 – 125) zusammengefasst mit einem Vorwort von Jan Röhlk und einer Einleitung/Gespräch von Ian MacKaye.
Das Buch ist im gut sortierten Buchhandel erhältlich.
(sollte der Buchhändler deines Vertrauens sagen: „das Buch ist hier nicht gelistet“, sag ihm er soll mal in der VLB [Verzeichnis Lieferbarer Bücher] nachsehen… Isbn 978-3-934790-12-4, Vertrieb über Sova.) Und notfalls auch bei den bösen Onlinemailordern…..
Ein beliebtes persisches Gericht, normalerweise mit Fleisch aber ohne viel besser für uns, ne. Im Prinzip geht das in Richtung Kartoffelpuffer, schmeckt nur viel besser
Wie geil war das denn, Sommer im April, mehr davon! Gleichzeitig unglaublich diese anmassende Kleingeistigkeit der Menschen/Medien. Was glaubt โMenschโ eigentlich was er ist, nur weil er seit ein wenig mehr als 100 Jahren das Wetter beobachtet und es -heute bestimmt präziser als damals โ aufzeichnet kommen dann so unglaubliche Schlussfolgerungen wie โWärmster April seit Wetteraufzeichnungsbeginnโ oder noch besser โWärmster Monat seit Menschengedenkenโ oder ähnlicher Schwachsinn. Das muss man sich mal reinziehen:
Mittlerweile dürfte sich so einiges herumgesprochen haben: Dass Dinosaur jr. mitsamt dem alten Schriftzug wieder da sind, mit Murph und Lou. Dass sie eine neue Platte gemacht haben.
Confused machen Noise-Rock angereichert mit Emopunkdoommetalcrust-core und sind super. äh ja, die Leute leben in Frankfurt am Main, Kölle und Hamburg, spielen seit über 10 Jahren und waren gerade mal wieder auf Tour, diesmal in Süd-Europa zusammen mit Status/Hysterie aus Aachen, mit denen auch gleich eine Split-Single gemacht wurde.
Seven Minutes Of Nausea (7MON) ist ein Duo von Matthias (Ecocentric Records) und Mick. Die Band, gegründet 1985 in Australien (wo Mick auch herkommt), macht, äh, Noise-Core. Die englische Wikipedia-Seite sagt: „7MON’s music consisted of ultra-short (rarely longer than two seconds) noise explosions. The band is often given the description „blur core“, with the most of the records containing hundreds of songs.
Super Einleitung, einfach den Text von deren Myspace-Seite übernehmen. Quest for Rescue gibt`s seit 1991, haben u.a. zwei tolle Platten auf dem Blurr Label gemacht und spielen immer noch melancholischen Core la Descendents + Hüsker Du + Dag Nasty + Moving Targets.
So, endlich der langersehnte zweite Teil der umfaßenden RKL Huldigung. Ausserdem super Interviews mit The Gossip und Inferno, sowie ein Gespräch mit den Leuten der Konzertgruppe „Send in the Clowns“, sowie coole Kolumnen ein Bericht von Steve Ignorants Auftritt in London und der ganze coole andere scheiss – jetzt holen und mitreden.
Berlin, 27. Januar 2007, Club Trasmediale in der Maria am Ufer. Fuckhead aus österreich spielen. 1993 und 1994 waren sie und wir zusammen mit Cold World auf Reisen, um dem Volk komische Musik zu geben.
Kommen aus Berlin und fallen schon rein optisch auf. Neben den Herren an Schlagzeug, Bass, Gitarre und Synthesizer stehen vorne drei Schwestern von denen sich zwei, auch noch Zwillinge, meist nur im Takt wiegen und Hintergrundgesänge liefern während die grosse Schwester Ibadet ihre kraftvolle Stimme über dem funkigen Elektro-Pop Teppich ihrer Mitstreiter ausgiesst. Da stellen sich die Nackenhaare auf oder das Tanzbein schwingt.
Rosenmontag in Frankfurt. Ich laufe durch das grosse Amüsierviertel südlich vom Main und bin überrascht, so wenig Menschen auf der Strasse (gar keinen) und in den Kneipen (wenige) zu sehen. Es ist nicht sonderlich kalt und an einem solchen Tag müsste doch eigentlich in einer vom Rhein vielleicht nur 40 Kilometer entfernten Stadt…
Es ist schwierig eine Diskussion über die Band von Juliette Lewis zu führen ohne sich zu wiederholen. Es sei ihr gelassen, dass sie tatsächlich Musik über Film gewählt zu haben scheint, wo dort jedoch der grosse Unterschied liegen soll, ist an ihrer Bühnendarstellung nicht zu erkennen. Agil und doch steril schwitzt Frau Lewis alles aus was sie hat und biedert sich dennoch dem Männerdominierten Publikum an.