Mรคrz 13th, 2007
Interview mit Mario Anders über USA, Le Scrawl und Potsdam
Mit der Band Scrawl, heute jetzt Le Scrawl, verbindet mich eine witzige Geschichte, in Anspielung an das Lied „New York, Rio, Tokio“ könnte man sagen „Leverkusen, Ludwigsfelde, San Francisco“.

Mรคrz 13th, 2007
Ganze 3 Jahre wartete ich auf den Tag an dem ich endlich die Gelegenheit bekommen würde Le Tigre zu interviewen. Vor 3 Jahren nämlich betrat ich unaufgefordert den Backstagebereich in dem sich die Band damals aufhielt und wurde sofort zurückgewiesen.

Mรคrz 13th, 2007
Da beschreibt man `ne Platte, der Musiker hat`s und sieha da, ab und zu wächst was rüber. 1. Beat Man gehört zu meinen absoluten Favoriten 2. Der Typ ist (man glaubt`s kaum) saunett und macht 3. das wichtigste: geile Musik.

Mรคrz 13th, 2007
santa fe, new mexico. von hier aus treiben seit nun schon mehr als 10 jahren logical nonsense ihre musikalische brutalität in die welt hinaus. vor dem deal mit biafraโs alternative tentacles label sind sie damit allerdings nicht sehr weit gekommen. zumindest in europa waren sie gänzlich unbe-schriebene blätter. dieses jahr aber schwappte die latinocore apokalypse das erste mal nach deutschland.

Mรคrz 13th, 2007
Es ist schon komisch: Manchmal gefällt einem ein Album so gut, dass man gleich auch seine Freunde davon überzeugen will. Und die sind dann oft genug überhaupt nicht beeindruckt. „Na und?“, ist dann die Reaktion.

Mรคrz 13th, 2007
Die Wogen glätten sich, die Menschen stellen ihren Pulp Fiction Soundtrack neben all die anderen Dinge, die sie abgelegt haben, dort, wo auch irgenwo die Repeater von Fugazi steht, und einige Zentimeter weiter die Daydream Nation von Sonic Youth, und noch einige Zentimeter weiter … your choice.

Mรคrz 12th, 2007
Wer es in diesem Frühjahr nicht geschafft hat, sich irgendwo einen Auftritt der ZEROS anzuschauen, hat wirklich etwas verpasst. Nicht nur dass es eine seltene Gelegenheit war, noch einmal einen klitzekleinen Einblick in die LA-Punk-Historie zu bekommen, hat es unglaublich viel Spass gemacht, sich eine Band anzuschauen, die mit so viel Freude am Spielen auf der Bühne steht.
Who has not got to look a gig of the ZEROS somewhere in this spring, has really missed something. Not only the fact that it was a rare opportunity to get once again a teeny-weeny idea of the LA punk’s history, it was also a lot of pleasure to look at a band which stands with so much joy in the play on the stage.

Mรคrz 12th, 2007
Ich hab ehrlich gesagt immer ein wenig ein Problem mit Labelfeatures. Nicht selten sind die abgefeierten zum „Kult“ (Igitt!!) erhobenen Labels es eigentlich nicht wert. Im vorliegenden Fall, nรคmlich YOUR CHOICE RECORDS ist natรผrlich alles ganz anders – logisch :-).

Mรคrz 12th, 2007
Interview mit Guido über das Besondere, seine Band WORLD DOWNFALL, hin zum allgemeinen: AC/DC oder KIss
World Downfall ist eine relativ neue „Death Grind Fucking Metal“ -Band (Zitat nach Eigenaussage über ihren Musikstil) aus dem schönen Rheinland. Leider war mir der musikalische Namensgeber für den Bandnamen, die LP namens eben World Downfall von der Gruppe Terrorizer, vorher unbekannt, aber es ist ja auch schön, durch neue Bands alte Klassikergruppen zu entdecken.

Mรคrz 12th, 2007
Was ist davon zu halten, wenn 8 Menschen in Anzügen bzw. Kleidern bei einem Punkrock-Konzert auf die Bühne gehen, sich dann auch noch so obskurer Instrumente wie Tuba, Klarinette oder Saxophon bedienen und uns zudem noch erzählen, dass sie ein Geheimbund sind? Ich weiss es ehrlich gesagt auch nicht.
What is to be held of it if 8 people go in suits or clothes on a punk rock concert on the stage, again help themselves of so obscure instruments like tuba, clarinet or saxophone and tell us, besides, that they are a secret society? I also do not know it, to tell the truth.

Mรคrz 12th, 2007
„Punk is whatever we made it to be“
co-starring: MIKE WATT in THE MAN IN THE VAN WITH A BAss IN HIS HAND
Am 20. Dezember 1957 in Portsmouth/Virginia geboren und seit mehr als drei Jahrzehnten in der kalifornischen Hafenstadt San Pedro lebend, ist MIKE WATT eine der wenigen mir bekannten Persoenlichkeiten, die so etwas wie eine lebende Verkoerperung des Punk Rock-Spirits darstellen.

Mรคrz 12th, 2007
auf der popkomm waren einige trustler ja mal wieder ganz schön knatter. so trug es sich also zu, dass eine dame aus berlin recht ablehnend behandelt wurde, als sie um ein interview mit einer band bat, welche sie im schlepptau hatte. da hiess es dann, nur damit man seine ruhe hatte und weiter picheln konnte „ah frag mal den da, der hört so etwas“.

Mรคrz 12th, 2007
Hardcore – New York – Volume XYZ
Und noch eine Band, die es uns aufnötigt, ihre Existenz zur Kenntnis zu nehmen, ihre Musik zu hören, diese zu beschreiben, sie einzuordnen in den nahezu unüberschaubaren Komplex „Hardcore-Musik des 20. Jahrhunderts“, und sie schliesslich zu beurteilen.

Mรคrz 12th, 2007
„FUGAZI? SOWAS WüRDE ICH ABER NICHT ALS PUNKROCK BEZEICHNEN!“ (Lily Wolf)
Ein kleiner Club irgendwann in den 60ern, irgendwo in den USA. Rock`n`Roll hat mit Elvis nun endlich auch sein eigenes Kitschgrab geschaufelt und die BEATLES erobern die Herzen der weissen Mittelklasse. Doch in diesem besagten Club ist davon nichts zu spüren.

Mรคrz 12th, 2007
kürzlich haben ein paar alte straight edge säcke aus new york nach 9 jahren mal wieder ein album veröffentlicht.
recently, some old straight edge guys from New York have published an album after 9 years.

Mรคrz 12th, 2007
…We`ll sit out on the porch and play records through an open window. We`ll talk about Rockville and the countless years we`ve wasted. What`s your favorite Uncle Tupelo Song? We`ll talk about your job, I know you hate your boss… (Porch Life)
GAINESVILLE, FLORIDA, USA, PLANET EARTH… hatten wir doch schonmal sagst du? mehrfach sogar? nun, dann sollte dir einer der nun folgenden namen ja ein begriff sein:

Mรคrz 12th, 2007
Vor einigen Monaten fragte mich mein Kumpel Dominik, ob ich eine französische Combo namens T.V. Killers kennen würde. Da ich dies verneinte, er aber den Eindruck machte, ich würde etwas verpassen, lies ich mir von ihm deren Album „Adrenalin Fix“ geben.

Mรคrz 12th, 2007
… gibt es seit 1999, gegründet aus Langweile und sicherlich jeder Menge Spass an der Musik. Sie sind eine der wenigen deutschen Ausnahme-Bands in der Tradition von DACKELBLUT, OMA HANS aber auch den BOXHAMSTERS oder EA 80. Keine stumpfen Parolen also, sondern richtig gute Musik.

Mรคrz 12th, 2007
1986 – das erste TRUST erscheint. Die deutsche Hardcore-Szene liegt noch in ihren Anfängen. Einige von Euch werden sich noch lebhaft erinnern und ein paar sentimentale Tränen nicht unterdrücken können, für andere hatte da der Ernst des Lebens noch nicht mal ansatzweise begonnen.

Mรคrz 12th, 2007
True North / dave, ryan, matt, mark
LETS PLAY MUSIC!
Wieder Gainesville, wieder No Idea, wieder RAD! True North beehrten an diesem regnerischen Tag Ende März diese namenlose norddeutsche Provinzmetropole mit 238.000 Einwohnern. „Somewhat Similar“ ist passend zur Tour rausgekommen und meistert den schmalen Grad zwischen Eingängigkeit und Langeweile perfekt. Am Besten einfach mal reinhören, am allerbesten gleich kaufen.!

Mรคrz 12th, 2007
„I gotta leave this town before I die, I wanna burn it down just for spite, there`s nothing here but pain in my soul, why hold back, kill yourself, take the blade, do it clean, do it fast, let it bleed, like Christ I rise above, I`m pissin` down all my love, I wanna be the one to end your life, a blind imbecile, the angle of light mister“
(„Kill Yourself“/TEMPLE OF THE MORNING STAR-LP)
„Und der Rabe ruehrt sich nimmer, sitzt noch immer, sitzt noch immer
Auf der blassen Pallsabueste die er sich zum Thron erkor.
Seine Augen traeumen trunken wie Daemonen traumversunken;
Mir zu Fuessen hingesunken droht sein Schatten tot empor.
Hebt aus Schatten meine Seele Je sich wieder frei empor? -Nimmermehr – oh, nie du Tor!“
***
Unmengen an Vinyl sind seit Ende der 60er mit dem Ziel gepresst worden, Impressionen menschlicher Absurditaet in Musik verpackt unters Volk zu bringen. Von „I Wanna Be Your Dog“ und „Sympathy For The Devil“ bis „My Ass Bleeds For You Sincerely“. Einiges davon war durchaus Ausdruck einer den eigenen Seelenzustand doku-mentierenden Geisteshaltung und somit, neben allem provakotionsgeschuldetem Unterhaltungswert, ergreifend, weil ehrlich aus den eigenen Gedaermen heraus ans Licht des Tages befoerdert.

Mรคrz 12th, 2007
Brian Cook bass/keyboards
Steve Snere vocals
Jesse Robertson keyboards
Joe Preston drums
Ryan Frederiksen guitars
Stuetzpunkt: Seattle, WA, USA, Erde
AVANDHARDE NOT AVANDGARDE
….this is meant to hurt you, THESE ARMS ARE SNAKES derzeitige EP auf Jade Tree, ist genau die richtige antwort auf diese gequirlte und doch überall abgefeierte musikalische abtreibung namens Mars Volta. TAAS nämlich demonstrieren eindrucksvoll, wie man die bande vormals renommierter bands hinter sich lässt, um kreativität auf einem höheren level gänzlich neu zu definieren, ohne in endloses selbstverliebtes hippietum mit stadionrock ansätzen zu verfallen.

Mรคrz 12th, 2007
Seit zehn Jahren nun tummelt sich die Terrorgruppe in der deutschen Punk-Szene. Gerade für die Jüngeren sind sie so ne Art weiche Einstiegsdroge in die Welt der Iroträger und liebevoll gestalteten Nietenjacken. Für viele der älteren sind sie nur Fun-Punks mit Zahnspangen-Humor.

Mรคrz 12th, 2007
Tephra aus Braunschweig sah ich das erste Mal im Trierer Exhaus und wurde Live weg geblasen. Sie sind eine Band, der man ab dem ersten Song auf der Bühne ansieht, dass sie Spass an ihrer Musik haben und diese Musik auch gerne Live spielen – etwas meiner Meinung nach nicht selbstverständliches.

Mรคrz 12th, 2007
Anfang Oktober letzten Jahres spielten die Teen Idols im Schlepptau von NoFX in einer ziemlich ungastlichen, bürgerhäuslichen Mehrzweckhalle nahe Frankfurt. Das Konzert war Dank NoFX ausverkauft, und das Durchschnittsalter der anwesenden Konzertbesucher erwartungsgemäss bedrohlich an der Grenze zur Illegalität, hätte sich ein „altes Mädchen“ wie ich an einem jener Bubis vergreifen wollen und damit der Verführung Minderjähriger schuldig gemacht. Es war auch mal wieder ein soziologischer Genuss, zu beobachten, was es mit dem Hardcore-Nachwuchs auf sich hat.
At the beginning of October of the last year the Teen Idols played in the towrope of NoFX in a quite unhospitable, civil-domestic multipurpose hall close to Frankfurt. The concert was sold out thanks to NoFX, and the average age of the present concert-goers was as expected menacingly on the border to the illegality, an „old girl“ like myself who would have wanted to make out with one of those sonnies would have been guilty to the seduction of persons under age. It also was once more a sociological pleasure to observe what the hardcore younger generation is all about.
