Mรคrz 17th, 2007

COMMON RIDER (#99, 03-2003)

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Wenn alles Neue so schlecht ist…. gräbt man ein wenig in der Vergangenheit herum. Und in diesem Falle nicht allzu tief. Als vor einigen Jahren das erste Common Rider Album, „The classics of love“, auf Panic Button erschien, kaufte ich es mir, da Bandchef Jesse Michaels eben früher Sänger von Operation Ivy war und diese Platte im Katalog mit just jener Detailinformation versehen war.

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CHUNG (#103, 12-2003)

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Wäre ich ein Kerl, hätte ich bei jedem CHUNG Konzert dicke Eier. So aber bekommen ich mit wundervoller Regelmässigkeit heisse Ohren verpasst… CHUNG könnten ihre Musik statt Kung Fu Rawk oder Spazzwave einfach auch nur Tsunami nennen.

Denn wenn sie rocken, bewegt das den Meeresboden und die Welle rollt an. CHUNG, das sind Nick Neumann mit Gesang und Gitarre, Till Ganzkopf bearbeitet das Keyboard, Jens Ahlers ackert an den Drums, Tim Shapland bedient den Bass.

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CALEXICO (#85, 12-2000)

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Und ihr habt sie doch auch alle schon immer ganz lieb gehabt, oder? Und ihr kanntet die Band doch auch schon immer. Oder? So wie die Online-Ausgabe des Spiegels, der Anfang Oktober einen Artikel über besagte Band brachte. Und ihr habt mit Joey Burns, seines Zeichens Kopf von Calexico, doch sicher früher auch schon ein paar Bierchen gezischt. Oder? Als sie noch Geheimtipp waren. Oder?

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… AND YOU WILL KNOW US BY THE TRAIL OF DEAD (#93, 04-2002)

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…And You Will Know Us By The Trail Of Dead

„Madonna“ ist ein unglaubliches Album. Mit einer Intensität sondergleichen fuhrwerken die vier Texaner mit dem umständlichen Namen auf ihrer zweiten Platte durch ihre Songs, in denen sich finden liess, was Indie-Rock immer zu einer unverzichtbaren Sache machte: Energie, Aufspringen, Schreien, Schmerz, Schönheit. Erinnerungen an Sonic Youth, Dinosaur jr., Hüsker Dü, Squirrel Bait, die Einflüsse hier aber zu etwas eigenem verbunden. Keine musikalische Revolution, gewiss.

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BURNING AIRLINES (#84, 10-2000)

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Tja, was für eine undankbare Aufgabe – ein Interview mit J. Robbins von Burning Airlines ist schon ein wenig kompliziert. Hat man hier doch sozusagen einen der elder statesmen des Emocore vor sich, ohne dessen Einfluss die heutige Szene so überhaupt nicht denkbar wäre.ย 

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BRASSY (#86, 02-2001)

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So bedeutungsschwanger das 2000er Jahr auch überstrapaziert worden ist, musikalisch hat sich eigentlich enttäuschend wenig bewegend Neues ergeben.

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BOY SETS FIRE (#74, 02-1999)

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BOY SETS FIRE

joshua charles latshaw, 22.06.72; gitarre, carpenter

nathaniel michael gray, 15.06.72; gesang, historic restoration

matthew jorin krupanski, 09.11.77; drums, CEO boy sets fire inc.

charles william istvan, 16.09.74; gitarre, gesang, cabinet maker

darrell louis hyde, 03.10.77; bass, gesang, webmaster

boy sets fire. eine band, deren musik für mich zum besten zählt was 98 aus amerika zu uns herüber schwappte. sehr viel gefühl, sehr viel druck, sehr viel power. schlicht und einfach sehr viel GUT. eine kategorisierung möchte ich mir und euch ersparen.

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BOXCAR SATAN (#106, 06-2004)

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Das seltene Glück, dass eine CD ins Haus kommt, die dich über Tage hinweg nicht loslässt, die auch nach dauerhaftem Hören nichts von ihrer Spannung verliert. ‚Upstanding And Indigent‘ ist so eine CD. Deren Label Dogfingers Recordings hatte offensichtlich einfach mal so eine CD des Trios Boxcar Satan ans Trust geschickt, ohne überhaupt in Europa einen Vertrieb zu haben. Die Band ist nichtmal über die einschlägigen grossen Mailorder hierzulande zu bekommen. Glücklicherweise steht der Dollar zurzeit recht günstig und lässt einen Einkauf in den USA zu.

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BONGZILLA (#78,10-1999)

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TUNE IN – TURN ON – HIT THE BONG!!!

Mal ehrlich: Eine Band, die eine Zeile wie „load bongs, not guns“ ersonnen, verdient doch gerade in Zeiten wie diesen unsere Sympathie. Ihr Album ‚Stash‘, bereits im letzten Heft gelobt, lässt allerdings keinen Zweifel daran, dass diese Leute aus Madison, WI es ernst meinen. In ‚P.O.W.‘ singen sie beispielsweise von einem Typen, der hinter Gittern sitzt und sehnlichst darauf wartet, wieder kiffen zu können.ย 

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BLURR FANZINE (#111, 06-2005)

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Interview mit Carsten Johannisbauer über das Blurr Fanzine, die Brause in Duesselforf und auch über den Oiro

Carsten Johannisbauer (Anm: nein, nicht Johannisbeere, wie mir die Rechtschreibehilfe anzeigt) aus Düsseldorf gibt seit mehr als 10 Jahren das Blurr Fanzine (oder wie es jetzt heisst, das Blurr Mag) heraus, ist Aktivist in dem Kunstverein Metzgerei Schnitzel, in der unkommerziellen Undergoundfilmgruppe Cellulid Suckers, spielt bei der Band Oiro und hat jahrelang in der Konzertgruppe des Geschwister-Scholl-Hauses in Neuss Konzerte veranstaltet.

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BLACKMAIL (#75, 04-1999)

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Dann eben doch nicht der Grunge von heute: BLACKMAIL

Da kennt man sich gar nicht und trifft trotzdem gleich per Ferndiagnose den wunden Punkt. (Nicht nur) ich hatte da was von Grunge erzählt, und dann soll das gleich eine Beleidigung sein!

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BIG LAZY (#98, 01-2003)

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BIG LAZY SOUNDTRACKS ZUM MUESSIGGANG

„Jeder ist ein Freund, bis die Miete faellig ist.“ (Robert DeNiro)

Vom Erkerfenster im ersten Stock des von einem Hindu und seiner Frau operierten „Norma-Hotel“ auf der Mission Street, Ecke 23rd aehnelt das Strassenleben bei Nacht dem sinnlos anmutenden Kreisverkehr von Ameisen, die versucht sind etwas, und sei es nur der Bruchteil einer Beutemenge, eines Blutzolles oder eines Stuecks gestohlenen Herzens davonzutragen.

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BEATSTEAKS TOURBERICHT (#96, 10-2002)

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Tourtagebuch

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15. 3. 02

Tomate (Schlagzeug) spricht: Liebe Trustleser, wir sinds, die Beatsteaks aus(aus) Berlin, aber Straighte Eier Fans dürfen auch Beatbulletten zu uns sagen. Zwischen euern Fingern haltet ihr unser Tourtagebuch….das Logbuch der Living Targetstour, zweiter Teil – denn stellt Euch vor wir sind gerade nicht in Berlin, und auch nicht im Krankenhaus, sondern im Club Vaudeville in Lindau, weil heute unsere Tour weitergeht. Krankeit ade, Arnim und seinem Knie geht`s wieder gut, die Kapselentzündung ist vergessen…..alle sind wohlauf und REVOLVER aus Braunschweig sind seit heute mit an Bord und supporten uns ab jetzt was das Zeug hält.ย 

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BANDIT JAZZ (#66, 10-1997)

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Für dieses Interview hatte ich also mal ein Heim-spiel geplant. Das Ganze sollte bei mir zu hause stattfinden, denn YT kommen ebenfalls zum Teil aus Oldenburg und Umgebung. Warum sollte Mensch sich dann in einer lauten verrauchten Kneipe treffen, wenn man es zu Hause nett und warm hat. Da sich die Ankunft meiner Gäste Max (Sänger und Gitarre) und Akki (Gitarre) etwas verzögerte, meine Wegbeschreibung war wohl doch nicht so klasse, vertrieb ich mir noch etwas die Zeit und zappte am Fernseher rum.

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BAFFDECKS (#86, 02-2001)

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Sie legen Wert darauf ihren Musikstil als Hardcorepunk zu bezeichnen. Seit mehr als zehn Jahren sind sie nun „im Geschäft“. „Vergessene Träume“ heisst das aktuelle Album der BAFFDECKS und bedeutet nach drei Jahren Wartezeit wieder eine komplette neue Scheibe der sympathischen Band aus dem Badischen.

Wie das alles so gelaufen ist, und über Musik und Zukunftspläne habe ich Anfang Dezember 2000 mit Gert, dem Gitarristen der BAFFDECKS, gesprochen.

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BAFFDECKS (#68, 02-1998)

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Seit nun mehr 8 Jahren sind die BAFFDECKS schon im Geschäft, was für eine deutsche Punk-band schon recht erstaunlich ist, noch dazu wenn die Band aus dem Umkreis von Karlsruhe kommt. Normalerweise ist hier die Lebensdauer einer Punkband auf 1-2 Jahre begrenzt. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass von der Anfangsbesetzung heute nur noch Gert (Gitarre) und Edde (Gesang) übrig sind.

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AVAIL (#73, 12-1998)

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The Good Ol` Boys On The Road

Avail haben das Feuer im Arsch. Und auch wenn man mit der Zeit natürlich abgeklärter wird: „4 A.M. Friday` (die dritte Avail-Platte) gibt mir jedes mal den Kick. Zwar machen sie „bloss` Rock mit „ner Prise Hardcore, aber das Rad wird in diesem Jahrzehnt sowieso nicht neu erfunden werden. Und wenn „Retro` schon das Zauberwort der späten 90er ist, dann bin ich schon froh, dass es zu dämlichen Pausenclowns wie den Guano Apes noch Alternativen gibt.

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ATTENTION! ROOKIES (#59, 08-1996)

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COOLE EINLEITUNG: Als mir neulich bei einem KICK JONESES Konzert ein „junger“ Mann eine 10 Inch in die Hand drückte und meinte ich solle sie bitte für`s TRUST besprechen, war ich im ersten Moment doch recht misstrauisch. Wer Platten verschenkt, will im Gegenzug meist eine gute Kritik dafür. Deshalb liess ich die Scheibe sich erst am nächsten Morgen – eher missmutig und ohne grosse Erwartungen – auf meinem Teller drehen.

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AS FRIENDS RUST (#84, 10-2000)

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Geile band aus Gainesville. Können rocken, für Mitgröhlchoräle ist gesorgt. Zweite Tour, Platten sollte man besitzen. Gig in Hannover war leider nicht so doll (wie seinerzeit in Hardcorehausen – Mainz Finthen).

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ARMY OF PONCH (#105, 04-2004)

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ARMY OF PONCH??? GAINESVILLE?? NO IDEA? RAD!!!

No Idea, Gainesville, 2 Worte bei denen ich automatisch an gute Musik denke und auch bei Army of Ponch werde ich nicht enttäuscht.ย 

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ARE WE ELECTRIC (#101, 08-2003)

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Manchmal ist das alt Hergebrachte doch das Beste! Hätte ich mich mit einem Six-Päck Bier und einem Diktiergerät auf die Socken gemacht, wäre dieses Interview in Null-Komma-Nix im Kasten gewesen – gespickt mit bierlaunigen Zwischenrufen und lebensnahen Gefühlsausbrüchen. Aber Nein, ich musste mich ja unbedingt per Mail auf die Jagd nach den Schöpfern der von Shellac Mitglied Robert Weston produzierten „Stress Lounge Music“ machen.

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ANTI-FLAG (#105, 04-2004)

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Das Interview haben Dennis McVean, Tim Homuth, Tom Dittrich und Jakob Dalby geführt. Fast wäre es nicht zustande gekommen, weil die Deutsche Bahn ihr Bahnnetz mal wieder nicht unter Kontrolle hatte und wir einen ausserplanmässigen langen Aufenthalt von einer Stunde in Lüneburg verbringen durften (Buchtipp: Das Bahnhasserbuch).

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ALKALINE TRIO (#92, 02-2002)

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Die können rocken und ich weiss das zu schätzen. Alkaline Trio sind aus Chicago, haben hier und da ein paar von mir wenig bedachte Platten veröffentlicht, aber mit der letzten „From here to infirmary“ auf Vagrant eine meiner meistgehörten Scheiben des vergangenen Jahres auf den Tresen geknallt. Unlängst spielten sie im Schlachthof Wiesbaden, verzückten alle Anwesenden, wobei als besonderer Knaller noch eine Vorband aus England spielte, die noch etwas grün hinter den Ohren, aber mit einem echten Major Label Vertrag ausgestattet, lernen sollten, zumindest als halbwegs gewachsene Band zu erscheinen.

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AINA (#94, 06-2002)

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Spanien. Land des Flamencos und des Stierkampfes, des guten Weines und endloser Strände. Wer würde hierbei an Dischord-Sound denken? Niemand. Und dennoch kommt genau aus diesem jenem Land, genauer gesagt Katalonien, ganz genau gesagt Barcelona, ein ganz hervorragender Vertreter jenes Genres – wenn es denn Eines sein soll – Aina.

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AGORAPHOBIC NOSEBLEED (#108, 10-2005)

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Interview mit Richard Johnson von Agoraphobic Nosebleed

Als Soundtrack für einen sonnigen Sonntag, wo man es sich ab 11:00 mit Kaffee, Zigaretten und was Schönes zu lesen gut gehen lassen kann, sollte man unbedingt die drei Inch CD „Altered States of America“ von der amerikanischen Band Agoraphobic Nosebleed auflegen.

Was ich an dieser Platte mag und was bei dem Grindcore-Genre immer wieder sehr nett kommt, ist: Humor. Lasst die Lick von Lemonheads oder die Beach Boys Single „`I can hear music„ doch einfach mal liegen und gönnt euch ein herrliches Stück Trash-Core. Richard von der Band beantwortete mir meine Fragen per email im Mai 2004.ย