Juni 3rd, 2019

The Lotus and the Artichoke โ€“ ร„thiopien, Justin P. Moore

Posted in bรผcher by Dolf

Ventil Verlag, Boppstraße 25, 55118 Mainz, www.ventil-verlag.de

Dies ist das sechste Buch in der Reihe. Auch hier beschreibt Moore seine Reisen, diesmal nach ร„thiopien, wie immer aufgelockert durch ein paar Reisefotos. Die ein oder oder andere Anekdote bringt einen zum schmunzeln und man liest wie sehr er das Land und seine Kultur liebt. Wie gewohnt gibt es einen übersichtlichen Exkurs in die traditionelle Küche des Landes und ihrer Besonderheiten, Gewürze und Zutaten.
Aufgeteilt in fünf Kapitel (Brot & Snacks, Salate, scharfe Gerichte, milde Gerichte und Drinks & Desserts) werden über 70 vegane Gerichte vorgestellt, fast jedes mit einem eigenen Foto.

Juni 3rd, 2019

Tot ohne Gott โ€“ Eine neue Kultur des Abschieds, Franz Josef Wetz

Posted in bรผcher by Dolf

Alibri Verlag, Postfach 100 361, 63739 Aschaffenburg, www.alibri.de

Eigentlich führt der Titel in die Irre, denn jeder Tod der bisher stattfand und in Zukunft stattfinden wird, tat das ohne Gott und dem wird auch in Zukunft so sein. Aber das ist natürlich damit nicht gemeint, sondern die Art der einhergehenden Trauer der Hinterbliebenen und die Angst vor dem Sterben und dem Tod. Aber auch der der Untertitel verspricht dann doch mehr als inhaltlich geboten wird. Das Buch ist in fünf Kapitel unterteilt: โ€œEndlichkeitโ€, โ€œGibt es ein Leben nach dem Todโ€, โ€œWer stirbt schon gerneโ€, โ€œMetaphysik der Metastasenโ€ und โ€œWie ist Trost möglichโ€. Der erste Teil ist eine ziemlich nüchterne Betrachtung darauf was der Tod eigentlich genau ist, sachlich aber auch schonungslos.

Juni 3rd, 2019

FAT WRECK RECORDS (#113, 2005)

Posted in interview by Jan

Nanette ist eine der drei Leute, die bei Fat Wreck Chords Deutschland in Berlin arbeiten. Nachdem ich Nanette im Rahmen meines Conservativepunk.com-Artikels um einige Statementes befragt und mir das Label selber in Berlin bei einem netten Kaffeeplausch im Winter 2004 angeschaut habe, interessierte mich neben den Label-bezogenen Neuigkeiten auch der Ansatz, etwas mehr über die Person Nanette selber herauszufinden. Denn schließlich heißt es ja auf der Homepage, daß die Arbeit bei Fat ein absoluter Dream job ist, und da wir ja alle den Traumberuf suchen, ist es vielleicht ja interessant, herauszufinden, was für eine Persönlichkeit man dafür sein muß J. Das ist eine zu umfangreiche Frage für den Anfang, vielleicht erst mal schauen, was man bei Fat denn so macht.

Juni 3rd, 2019

KULTURAUSBESSERUNGSWERK LEVERKUSEN (# 173, 2015)

Posted in interview by Jan

Interview mit demย  KAW Leverkusen

Angrenzend an Leverkusen befindet sich die Stadt mit dem McDonalds neben der großen Kirche, deshalb verstehe ich es als meine Pflicht, mir das Einleitungszitat von dort zu besorgen.

So heißt es auf koeln.de zu dem KAW (Kulturausbesserungswerk), getragen vom Förder- und Trägerverein freie Jugend/Kulturzentren Leverkusen e.V.: โ€žDas selbstverwaltete Kulturzentrum auf dem Bahngelände in Opladen soll eine Alternative zu dem Kulturangebot in Leverkusen bieten. Das selbstverwaltete Zentrum für Kultur und Politik soll Treffpunkt für die unterschiedlichsten Menschen sein und ein solidarisches und emanzipiertes Verbindungsglied in einer sich individualisierenden Gesellschaft darstellen. Neben den kulturellen Aktivitäten wie Theater, Kabarett und Ausstellungen soll Raum geschaffen werden, in dem Rassismus und Ausgrenzung keinen Platz haben und in dem Gruppen agieren können, denen im politischen Mainstream der sogenannten Neuen Mitte kein Platz zugestanden wird. Ganz konkret heißt dies viel Spaß durch Konzerte, Partys, Filmabende, Lesungen, Seminare und viele Gelegenheiten mehr, bei denen Menschen unterschiedlichen Alters, Geschlechtes, Herkunft oder sexueller Ausrichtung aufeinander zugehen könnenโ€œ.

Juni 3rd, 2019

JULIETTE & THE LICKS (#124, 2007)

Posted in artikel, interview by Jan

JULIETTE & THE LICKS

Es ist schwierig eine Diskussion über die Band von Juliette Lewis zu führen ohne sich zu wiederholen. Es sei ihr gelassen, dass sie tatsächlich Musik über Film gewählt zu haben scheint, wo dort jedoch der große Unterschied liegen soll, ist an ihrer Bühnendarstellung nicht zu erkennen. Agil und doch steril schwitzt Frau Lewis alles aus was sie hat und biedert sich dennoch dem Männerdominierten Publikum an. Als ein Fan auf die Bühne springt um sie anzufassen kann sie ihr Tough-Girl-Image nicht aufrecht erhalten.

Mai 29th, 2019

MOTORPSYCHO (#81, 2000)

Posted in interview by Thorsten

Abgesehen von ein paar Plattenbesprechungen ist es schon eine ganze Weile her, dass an diesem Ort über Motorpsycho geschrieben wurde. Und seit damals ist eine Menge geschehen. Nicht nur, dass Trondheim’s Finest Jahr um Jahr Album um Album hin bekam, sämtlich Meisterstücke in Rock, die bei aller stilistischen Offenheit nie beliebig wurden, nie stagnierten. Sie scharten dabei auch eine immer noch wachsende Gemeinde um sich, die sich mit seltener Hingabe für diese Band interessiert.


Mai 29th, 2019

THE YEAR OF OUR LORD (#80, 2000)

Posted in interview by Thorsten

ja hossa, da ist er wieder, euer viel geliebter METAL-MASTER-MEYER, um all euch emo-pussys vor neuen brutalen trommelfellattacken aus den reihen der knackeharten schwermetallergilde zu warnen. und in der tat, das heutige thema THE YEAR OF OUR LORD dürfte euch übel hart im magen liegen, oder schlimmer noch, selbigen samt anhängendem gedärm herausreißen, um ihn auf einem dreizack gespießt mit viel düsterem krakeel feiernd durch die straßen eurer jämmerlichen heimatstädte zu schwingen.

Mai 28th, 2019

HEARTFIRST RECORDS (#123, 2007 )

Posted in interview by Jan

Flo ist schon seit Jahren aktiv im Bereich Hardcore Punk, hat ab 1985 bis 1989 beim Bonzen Fanzine mit gemacht, einen Plattenvertrieb namens Distributje Bonzki 1985 bis 1989, spielte 1986 bis 1989 Bass bei SQUANDERED MESSAGE, spielte bei den KRISHNA SURFERS und war immer wieder unterwegs mit Bands, so zum Beispiel als Tourmanager für SNUFF und ALICE DONUT. Label Erfahrungen sammelte Flo, als sein Mitbewohner Bonzen Records, eine Umsetzung der Ideen des Bonzen Fanzines, startete. Im Gegensatz zu Bonzen Records sollte HeartFirst Records nur 7 Inches veröffentlichen, da Flo dies auch immer noch als ideales Format für Hardcore Punk sieht.

Mai 28th, 2019

BACK CHATS (#111, 2005)

Posted in interview by Jan

Tim tauchte schon ein paar Mal in meinem Leben auf: ein Freund aus Bergisch Gladbach fing 1997 an, für das damals richtig bekannte weil umstrittene Fanzine Anti-Punk aus Bonn (und von Tim aka Herrn Krüger mit-herausgegebene) zu schreiben. Mit Tim`s immer noch existierender alte Schule Coverband 1982, auch mit Dominik von Molotow Soda, hatten wir sogar mal ein Konzert veranstaltet und jetzt treffe ich Tim im Sonic Ballroom zu Köln. Er erzählt mir von seiner Band Back Chats und ich gebe mich natürlich total wichtig als Trustschreiber aus. Doof nur, daß ich jetzt tatsächlich was schreiben muß. J Aber eigentlich wollte ich Thorsten immer schon mal auf den Zahn fühlen. Per email schickte ich ihm im September 2004 ein paar Fragen.

Mai 28th, 2019

ST. VITUS (#146, 2011)

Posted in interview by Jan

โ€žYou have to be ready to sacrifice, if you wanna do it.โ€œ
Interview mit WINO / SAINT VITUS

Wino mit der Hidden Hand vor einigen Jahren in Berlinโ€ฆ Ich werde es nie vergessen. Nicht nur, weil es mir zum ersten Mal mit betrunkenen Kopf passierte, dass ich Geld zog und die Karte im Automaten habe stecken lassen und das Malheur natürlich erst am nächsten Tag am Bahnhof beim Kauf des Rückfahrtickets bemerkte. Sondern weil in alter Kinoschrift an dem Laden ein โ€žWelcome back in Berlin, Winoโ€œ leuchtete, kennt man ja eventuell von alten Black Flag Fotos (oder vom Whiskey a go-go), wollte ich immer mal sehen, wunderschön.

Mai 23rd, 2019

MAN OR ASTRO-MAN? (#78, 1999)

Posted in interview by Thorsten

Wer dachte Man Or Astro-man seien eine Truppe von ewig stonedten Typen die sich in keiner Weise für Naturwissenschaft, bzw. Elektronik interessieren, der wird hier eines besseren belehrt. Das Trust hatte die Gelegenheit und sprach über dies und anderes mit dem, dessen Sturzhelm immer brennt, Coco the Electronic Monkey Wizard.


Mai 23rd, 2019

BUCKETHEAD (#78, 1999)

Posted in interview by Thorsten

Mädchen. Park. Zigarettenmaschine.

Eigentlich ja eine naheliegende, zumindest einleuchtende Idee, in die Verpackung von CDs eine Zigarette einzulegen. Links, wo das Scharnier für den Deckel ist. Die neue Platte von Buckethead (‚Girl Park Cigarette Machine‘ auf Epistrophy/Hausmusik) überrascht schon auf den ersten Blick, noch bevor du einen Ton der springlebendigen Musik gehört hast, angenehm mit einer Zigarette ebendort. Jener erste Blick wird nicht nur eine Zigarette bemerken, sondern auch, dass der Typ auf dem Cover raucht. Und dann noch der Titel, der umstandslos auf wesentliche Voraussetzungen für angenehmen Zeitvertreib aufführt. Offensichtlich Slackertum, zu anderen Zeiten Boheme genannt..
Schließlich steht da noch irgendwo:
„Hipsters do not drop out. They establish themselves in the nooks and crannies of society. They get along.“
Also: Hipsters richten sich in Nischen ein und kommen dort zurecht.

Mai 20th, 2019

HARD-ONS (#144, 2010)

Posted in interview by Jan

โ€œStupid fucking mainstream pop-punk and their stupid designer skate clothes and their right-wing beliefs. Sport-jocks with their stupid expensive hats on crooked, their stupid piercings and their stupid tattoos and their stupid cheerleader girlfriends and their stupid extreme sport dvds. โ€œPunkโ€ has so much to offer. Die Electric Eels. Chrome. Rattus. GISM. Dezerter. Pere Ubu. Then from the sixties: Chocolate Watchband. Zakary Thaks. Missing Links. This is all โ€œpunkโ€โ€ฆโ€œ

Interview mit den HARD-ONS

Motörhead trifft die Beach Boys, Damned begegnet Abbaโ€ฆ oder einfach eine der besten Bands der Welt: Ich möchte ausdrücklich meine Empfehlung zu dem gesamten Material der Band aussprechen, es lohnt sich. Die Australier von Hard-ons โ€“ statt Keish nun Peter dabei am Schlagzeug, sonst wie immer Ray am Bass/Gesang und Blackie an der Gitarre /Gesang โ€“ haben einen komischen Status. Von den einen verlacht als Ramones-Kopie und dem blöden Bandnamen, von den meisten vergessenโ€ฆ

Mai 20th, 2019

SONIC BALLROOM/SHITFUCKER DICK AND THE BURNING ASSHOLES (#111, 2005)

Posted in interview by Jan

Interview mit Rainer von den SHITFUCKES DICK AND THE BURNING ASSHOLES und mit Roman über die Kneipe SONIC BALLROOM

Ja, das war ganz groß damals auf dem Dead Moon Konzert in Köln, wo mich ein groß gewachsener und schwarzgefärbter junger Mann ansprach, ob ich nicht der Jan von Hungerhaken Konzerte aus Leverkusen wäre. Das macht einen doch stolz, natürlich veranstalteten wir eines der frühen Konzerte der Kölner Band mit dem unsagbar punkigen Namen und nur 6 Jahre später sprach ich dann Rainer an, ob er mal was zu seiner Band erzählen kann. Roman spielt auch bei denen mit und ist Mitinhaber des Sonic Ballrooms, die Kneipe für alles, was wir brauchen: Kölsch, Kicker, Kippen und keine Karnvalsfeiern.

Mai 20th, 2019

Dร„LEK (#111, 2005)

Posted in interview by Jan

Dälek
Eine echte โ€žwall of noise“ ist das, was da von der Bühne kommt. Mit HipHop, so scheint es für einen Moment, hat das wenig zu tun – mit Industrial, das wohl eher. Das Publikum besteht aber trotzdem zur Hälfte aus HipHoppern, den Rest machen Krach-Fans aus. Auch ein verlorener Krautrocker mit langem Haaren und in Siebziger-Jahre-Klamotten ist irgendwo zu sehen. Dälek ziehen schon eine zwar kleine, aber bunte Mischung an.

Mai 17th, 2019

MRR โ€“ Ende einer ร„ra (#195, 2019)

Posted in artikel by Jan

Das Ende vom Maximumrocknroll โ€“ das Ende einer ร„ra

Als unser Christian Mitte Januar eine E-Mail mit dem Screenshot der Ankündigung der Einstellung des gedruckten Maximumrocknroll schickte, dachte ich im ersten Moment, dass es sich um einen wohlvorbereiteten Aprilscherz handeln könnte. Später in der Nacht kam dann aber eine Mail von Allan, einem der โ€žBoard of Directorsโ€œ vom MRR, die die Meldung bestätigte, und nach einem sehr späten Telefonat war klar:ย  Das Maximumrocknroll wird das gedruckte Heft einstellen. Bammm.

Mai 17th, 2019

Scheisse Minnelli Japan Tour (#194, 2019)

Posted in artikel by Jan

SCHEISSE MINELLI Japan-Tour-Tagebuch

Etwa 10 Tage bevor wir nach Osaka, Japan, fliegen sollten, gab es in Osaka einen Taifun, der den Flughafen auf unbestimmte Zeit schloss. Unser Booker Masaki war ein wenig besorgt über die Situation und ich auch. Ich versuchte, das Reisebüro und die Fluggesellschaft ans Telefon zu bekommen – erfolglos. Endlich 3 Tage bevor wir fliegen sollten, erreichte ich die Fluggesellschaft. Sie sagten, sie könnten uns stattdessen nach Tokio fliegen, aber alle Flüge waren am Freitag gebucht und sie könnten uns am Samstag 90 Minuten vor Beginn unserer ersten Show nach Tokio bringen. Es war besser als nichts und bedeutete für uns einen freien Tag in Seoul, Südkorea.

Mai 15th, 2019

FIEND FORCE RECORDS (#112, 2005)

Posted in interview by Jan

Fiend Force Records

Thorsten betreibt seit Ende 2003 das Label für Horrorpunk, Fiend Force Records und ist neben seinem Engagement als Sänger in zwei Bands, der โ€žerfolgreichsten Misfits-Coverband Europasโ€œ namens The Ghouls und bei der Horrorpunkband โ€žThe Otherโ€œ, in einem sehr interessanten Job zugange… Dazu später mehr, erstmal wollte ich von ihm wissen, was es denn mit dem Begriff โ€žHorrorpunkโ€œ auf sich hat. Dazu schickte ich Thorsten, den ich schon im Mai 2003 im Rahmen des conservativepunk.com Artikels interviewt hatte, ein paar Fragen per Email im Februar 2005.

Mai 15th, 2019

DROPKICK MURPHYS (#77, 1999)

Posted in interview by Thorsten

Zugegeben es ist noch gar nicht so lange her, daß โ€œbostonยดs finestโ€ (naja…schon komisch das dürfte jetzt die 1.785 truppe sein, die so betitelt wird…) per interview im TRUST vertreten waren. Aber da mich beim anhören des neuen album doch das eine oder andere stirnrunzeln überkam und ich auch so ein paar fragen hatte, packte ich die gelegenheit beim haupthaar und griff mir kurz vor dem auftritt der dropkick murphys in schweinfurt drummer matt um ein wenig licht ins dunkel zu bringen.

Mai 15th, 2019

LIAR (#77, 1999)

Posted in interview by Thorsten

ich sagte es bereits und tue es wieder: HEAVY METAL LEBT! mein seinerzeit alles andere als ernst gemeinter spruch ist diesmal allerdings gar nicht so ironisch gemeint wie einige bereits vermuten mögen. es ist ja nun ein nicht zu leugnender fakt, daß sich heavy metal als stilistische form auch in der sogenannten hardcore szene etabliert hat. vielen leuten schmeckt das überhaupt nicht, mir persönlich ist es egal, denn es gibt sowohl im hardcore- wie auch im metal bereich gleichermaßen bands die arsch treten wie sau. und sollten genau diese metal bands dann zur abwechslung mal nicht nur textlichen dünnsinn unter das volk streuen, erkläre ich mich natürlich gerne bereit, diese einmal genauer unter die lupe zu nehmen, und einige ihrer statements auseinander zu pflücken und zu hinterfragen.

Mai 13th, 2019

Horrorspecial – Teil III (#146, 2010)

Posted in interview by Jan

An dieser Stelle beginnt der letzte Teil des Parforceritts mit Marcus Menold, dem Chefredakteur des VIRUS Magazins (Teil II hier, Teil I hier), durch die Horrorthematik.

Zur Auffrischung: Das Mammutinterview fing an mit aktuellen Entwicklungen in der Horrorfilmkultur der letzten zehn Jahre, gespickt mit Abstechern in geschichtliche Gefilde. รœber die Zwischenstation im Trust #144 der verschiedenen Subgenres und Geschlechterrollen im Horrorfilm endet es hier nun mit Fankultur und Musik.

Mai 13th, 2019

Horrorspecial – Teil II (#144, 2010)

Posted in interview by Jan

In lockerer Gesprächsrunde angelegt, gab es in der letzten Trust-Ausgabe #143 einen Abriss (Teil 1) über die aktiven Entwicklungen in der Horrorfilmkultur der letzten zehn Jahre zu lesen, doch auch geschichtliche Ausflüge wurden nicht ausgespart. Interviewpartner war Marcus Menold, Chefredakteur des VIRUS Magazins, das seit über fünf Jahren den Anspruch hat, alles, was mit dem Thema Horror zu tun hat, abzudecken.

Mai 13th, 2019

Horrorspecial – Teil I (#143, 2010)

Posted in interview by Jan

In jedem Leben sollte es für jede und jeden ganz viele Highlights geben. Eines in meinem ist sicherlich die Möglichkeit gewesen, eine mehrstündige Magisterklausur im Nebenfach Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften über das Thema โ€žDie Lust des Grauens anhand der โ€™Hellraiserโ€™-Trilogie von Clive Barkerโ€œ schreiben zu dürfen. Horrorfilmfans werden den Fehler in der Themenformulierung natürlich sofort entlarven, denn Clive Barker hatte mit den drei ersten Filmen unterschiedlich viel zu tun, außer natürlich grundsätzlich mit der Novelle โ€žThe Hellbound Heartโ€œ eine Blaupause für zahlreiche Sequels geliefert sowie ganz nebenbei mit der Figur des PINHEAD für Japaner/innen ein Pin-Up und Sexsymbol erschaffen zu haben.

Mai 12th, 2019

MISSION OF BURMA (#109, 2004)

Posted in interview by Jan

Burmatised. Mission Of Burma

Es war musikalisch eine der beeindruckendsten Rückkehren der letzten Jahren. Nicht zuletzt, weil die Pause so lang war und das Resultat so gelungen. Mission Of Burma klingen auf „ONoffON“ so frisch wie am ersten Tag. Zwischen diesem und ihrer Rückkehr war so einiges geschehen. Im Grunde liegt dazwischen eine Lebensspanne in Indie-Rock. Als MOB damals ihre ersten Aufnahmen und Touren machten, gab es keinen Untergrund mit einer funktionierenden Logistik aus Labels, Vertrieben, Veranstaltern und Medien. Dann kam die kreative Blüte dessen, was irgendwann mit Black Flag, SST und anderen begann, die Zerfaserung in unzählige Subszenen und -genres, die ersten Flirts mit dem Overground und schließlich das Jahr als Punk broke.

Mai 12th, 2019

JETSEX (#109, 2004)

Posted in interview by Jan

Während meinem Praktikum bei dem französischen Label The Age of Venus Records konnte ich glücklicherweise die Marketing-Kampagne zur ersten Platte der Pariser HC-Punk-Band Jetsex begleiten. Die Band hat mich mit ihrer erste Scheibe โ€žParis by nightโ€œ echt überrascht, richtig guter alter Hardcore mit Punk-Attitüde. Im August 2004 schickte ich dem Sänger Miko Bilbao ein paar Fragen per Email von Leverkusen nach Paris. Diesbezüglich anzumerken ist vielleicht, dass ich die Frage nach der Szene in Paris, d.h. ob da alle ihr eigenes Süppchen kochen, auch genau so gestellt habe, โ€žIs it easy to play concerts in Paris or is everyone cooking their own soup?โ€; ähem, Professionalität ist eben alles.