Februar 23rd, 2007
Fu Manchu sind verlässlich. Nicht nur, dass sie auf ihren Platten immer wieder erfolgreich das Prinzip des schleppschweren Riffs variieren, na sagen wir, repetieren, allerdings ohne langweilig zu werden. Sie schmücken auch mit viel Geschmack ihr Werk immer wieder mit Skateboards, Flipperautomaten, Motorrädern und aufgebrezelten Autos, den Fetischen der Jugend Amerikas, männliche Abteilung.

Februar 23rd, 2007
Ich habe selten auf einem Konzert so viele leuchtende Augen gesehen, wie bei den Fugazi-Shows im September. Und ich hatte mich auch darauf gefreut, und zwar spätestens seit ‚End Hits‘, nachdem mir die Band lange Zeit eigentlich ziemlich egal gewesen war.

Februar 23rd, 2007
Nach langer – fast dreijรคhriger – Tour-Abstinenz von Europa waren FUGAZI aus Washington D.C. heuer im Frรผhling und Sommer endlich wieder live zu erleben, im Gepรคck das phantastische neue Album „Red Medicine“. Live wie auf „Red Medicine“ prรคsentieren sich Brendan Canty, Joe Lally, Ian MacKaye und Guy Picciotto als vitale musikalische Einheit, die nichts von ihrer schon sprichwรถrtlichen Energie verloren hat.

Februar 20th, 2007
Ohne grosse Erwartungen besuchte ich eines Abends ein Konzert, um relativ schnell sehr positiv überrascht zu sein.

Februar 20th, 2007
Painted Thin kommen aus Winnipeg / Kanada, der Stadt von Prapagandhi und I Spy, und sind für mich zur Zeit eine der interessantesten Bands aus der melodischen Punkrock – Ecke, gerade weil sie sich, wie die oben genannten Bands, in ideololigi-scher und textlicher Weise deutlich von dem stereotypen „Saufen, Skaten, Girls“ abheben.

Februar 20th, 2007
Sie treffen auf eine Szene, die an instrumentalen und episch angelegten Entwürfen nicht arm ist: Godspeed You! Black Emperor und Mogwai sind die bekanntesten Bands, die fast ohne Worte (wenn, sind die meist gesampelt) auskommen, deren Stücke selten auf unter sechs Minuten Länge kommen. Ostinato aus Washington DC lassen sich davon nicht erschüttern.

Februar 20th, 2007
Lange schon hat mir Musik nicht mehr derart physisches Vergnügen bereitet. Die letzten Shows der MELVINS liegen bereits eineinhalb Jahre zurück, als ich so etwas wie körperliche Transzendenz verspüren konnte.

Februar 20th, 2007
Normalerweise verlässt der prototypische Konzertbesucher einen Auftritt von One Foot In The Grave mit einem Dauergrinsen. Vielleicht aber nimmt der Konzertbesucher auch eine kleine Weisheit mit nach Hause, nämlich dass es wichtig ist, Leute nicht nach ihrem äusseren, sondern ihrem Inneren zu bewerten.

Februar 20th, 2007
Letzten Monat spielten Im Kerosin/Augsburg Thee Oblivians, ich wurde völlig überraschend von Crypt angehau`n ein Interview zu halten und hier ist mein erstes eben dieses offizielle Interview. Das Problem war nur „Was eine Band fragen die in mindestens 5 Interviews schon alles gefragt wurde was man schon immer wissen wollte“.“Wer seid Ihr“? „Wohin geht Ihr“?, „Woher kommt Ihr“?, ect. ect.ect..
The last month Thee Oblivians,played in the kerosene / Augsburg and I was asked absolutely unexpectedly from Crypt if I wanted to do interview and here is my first official interview. The problem was only „What could I ask a band who was already asked during at least 5 interviews already everything what one always wanted to know“. „Who are you“? „Where do you go“? „, Where from do you come“?, ect. ect. ect.

Februar 18th, 2007
…sind super, punkt! pop musik wie sie ähnlich auch von jets to brazil zelebriert wird. nur dass die ami kollegen in keinster weise mit den melodien dieser engländer hier mithalten können. wo JTB auf ruhige, fast schon einschläfernde momente setzen, starten PYLON hingegen voll durch.

Februar 18th, 2007
Das war was, als neulich bei mir die neue PAINT THE TOWN RED mcd im briefkasten lag. Nein, hier handelte es sich nicht um irgendeine x-beliebige veröffentlichung einer neuen jungen schnöselband. In dieser formation steckt geschichte. Geschichte, die aus musikalischer sicht viel zu früh für beendet erklärt wurde.

Februar 18th, 2007
Vorhang auf und eine respektvolle Verneigung für einen Grenzgänger der ganz besonderen Art. Mehr als 80 Veröffentlichungen hat der New Yorker James Plotkin seit den ausgehenden 80er Jahren auf dem Gewissen und bis dato gleicht kein von ihm begangener Mord an etablierten Hoergewohnheiten im Allgemeinen und an festgefahrenem Formelspiel im Besonderen dem anderen.

Februar 18th, 2007
Ich erinnere mich noch sehr genau an dieses Konzert im Keller der Kölner Rhenania. Links und rechts standen zwei Fernseher, auf denen unentwegt jene Szene aus Cronenbergs „Scanners“ lief, in der ein Kopf explodiert. Ich kannte den Film damals noch nicht, aber schon dieser visuelle Aspekt machte das Konzert faszinierend.

Februar 18th, 2007
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Erste Frage: Wer seid ihr und wo kommt ihr her?
Ean Elliot: Ich bin Ean, ich bin der Sänger von PIPEDOWN aus Sacramento, Kalifornien in den Vereinigten Staaten.

Februar 18th, 2007
Bandhistorie in Schallplatten: Kannst Du chronologisch zu jeder Deiner Platten (oder den meisten), inkl. Subway Arts etc., mal in einem oder zwei Sätzen sagen (oder auch dreiโฆ.), was für Dich an dieser Platte wichtig, lustig, bemerkenswertes etc. ist? Welches Gefühl hast Du, wenn Du die alten Aufnahmen heute hörst? Wenn eine Deiner Platten immer eine Phase Deines Lebens darstellt, welche wären das?

Februar 18th, 2007
Rock Post Rock hiess mal ein Song von Polvo, mit P, wie Pelzig und Plan. Purer Pufall, ähm, Zufall natürlich, aber im Zusammenspiel mit der Tatsache, dass beide Bands soeben ziemlich gute neue Platten veröffentlicht haben, auf denen jeweils durchweg eigensinnige und zeitgemässe Versionen von Rockmusik zu hören sind, und obendrein beide Bands im Mai auf Tour kommen, Grund genug, ihnen etwas mehr Platz zu widmen.

Februar 18th, 2007
Hide the kitchen knives!
Diese Drohung ist wörtlich zu nehmen, denn wer das Album der Texaner anhört, wird konfrontiert mit verstörenden Texten und Tönen. Gleich zu Beginn deutet der Song „I did a terrile thing“ nichts Gutes an.

Februar 18th, 2007
Das Gespräch fand am 29.5.96 in Bochum statt, Jon spielt Gitarre und Chris zupft den Bass und singt.
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Februar 17th, 2007
„Kill Your Idols – before they make idiots out of themselves“. So überschrieb das amerikanische Magazin Punk Planet vor gut zwei Jahren einen Artikel über den Streit zwischen Jello Biafra und den restlichen drei Mitgliedern der Dead Kennedys. Man könnte es bösartig formulieren:
Diese Chance ist mittlerweile ungenutzt verstrichen. Denn der Prozess zwischen den Bandmitgliedern lag damals noch in der Zukunft. Inzwischen ist ein Urteil gegen Biafra gefällt worden. Als vorläufiger Höhepunkt wurden jetzt fast alle Alben der Band über Decay Music beziehungsweise Plastic Head wiederveröffentlicht. Ausserdem gibt es ein erstes offizielles Live-Album.
