Dezember 31st, 2025

Lohm von ACCION MUTANTE (#229, 2024)

Posted in interview by Jan

„Die anderen Mutanten-Jungs würden mich jetzt alle am liebsten erschießen, weil die hassen Fußball wie die Pest, also wirklich richtig abgrundtief! (lacht) Das mit dem 1. FC Köln, da ist bei mir noch was ganz anderes dahinter, was viel schlimmer ist! Meine Mutter ist ja gebürtige Kölnerin, ne echte „kölsche Mädsche“, so mit Geburtsort Köln im Ausweis. Und ich wäre beinahe auch ne echte „kölsche Jung“ geworden! Das ist wirklich schlimm, dass ich jetzt da herkomme, wo du ja auch herkommst, aus Leverkusen! Da in der Nähe wohnten meine Eltern. Und wenn meine Mutter noch eine Sekunde die Luft angehalten hätte, dann wäre ich in Köln geboren! Aber nein, was macht die, bremst auf der Brücke von Leverkusen nach Köln und fährt zurück in dieses scheiß Krankenhaus in Leverkusen-Schlebusch und dann kam ich da zur Welt, meine Fresse…(lacht) Das kriege ich niemals aus meinem Ausweis wieder raus! Ich kann meinen Namen ändern und so weiter, ich kann alles ändern lassen, aber Leverkusen als Geburtsort, das kriegst du nicht mehr weg! (lacht)“

Beichte mit Pfarrer Lohm von ACCION MUTANTE

Wir machen es heute so kurz und hoffentlich so gut, wie die Musik der Stuttgart-Kölner-Metal-Crust-Punk-Urgesteine von ACCION MUTANTE (AM) ist. Die Band gründete sich 1994 in Schwabistan. Zwei Sänger, gute Texte, Crustinferno, eigentlich nicht so meine Musik (ihr Track auf dem legendären Skuld-Doppel-LP-Sampler „Whispers“ ist unfassbar gut), aber die Band war live in den 90ern zum Beispiel im AJZ Bahndamm Wermelskirchen in NRW richtig genial und auch 2023 in Kölle spitze! In dem legendären Bahndamm machte Lohm in den 90ern auch Konzerte mit der Band, stieg als zweiter Sänger-Nachfolger später mit in die Band ein und der „Mutantenstadel“ fährt fröhlich weiter durch Europa, um uns mit ihren herrlichen Tönen in Ernst.er Mosh-Dur zu erfreuen.
Mit Original-Sänger Rossi, der auch bei Bastard Royalty singt, unterhielt ich mich in der Trust # 205 von 2020 und mit Lohm, damals Sänger bei den Kölnern WORLD DOWNFALL (WDF, amtlich benannt nach der Terrorizer-LP) für die Trust # 110 von 2005. WDF spielten auch 2006 in Bonn mit The Other bei unserem Trust-Redaktionsbesäufnis getarnt als Reaktionstreffen. Lohm fungierte damals noch mit seinen schönen Dreadlocks als Fotomodel der Centerfold-Doppelseite für unsere „The Sexiest Thing Is Trust: Sex + Musik“-Schwerpunktausgabe Trust #116 von 2006.

Ich hatte einfach wieder Lust, mich mit Lohm für Bier in Köln zu treffen. Lohm ist nicht nur ein paar Jährchen älter als ich, sondern eine echte (Rheinland-) Legende, ja vielleicht eine Art Magier-Schamane-Zauberer aufgrund seiner schüchternen Art und seinen vielfältigen Szene-Aktivitäten um die damalige „Ape-Core“-Konzertgruppe im Bahndamm, der Mitarbeit an Leverkusen´s bestem Fanzine in den 90ern, dem Various Artists (die mit den Seven Inch-Beilagen) und natürlich seinen tollen Bands wie Solitary Confinement, SUD, WDF und AM plus DJ-Posse in der „Lotta“ in der Kölner Südstadt und im „Qlosterstüffje“ in Ehrenfeld.

Obwohl wir uns also kennen und schätzen (NA JA!), versuchte ich, es möglichst objektiv zu halten, so „Insider-Gespräche“ sind ja immer tierisch langweilig. Vorhang auf für den mächtigen Lohm!

Lohm, erst mal danke für deine Zeit. Als wir damals fürs Trust sprachen, hatten sich WDF noch nicht aufgelöst und ich wartete später noch auf deinen WDF-Israel-Tourbericht fürs Trust! (lacht) Warum habt ihr in den Sack gehauen?
Ich hatte tatsächlich mal mit diesem Israelbericht angefangen, wir spielten ja damals dort eine kleine Tour, aber dann habe ich den Bericht irgendwie liegenlassen und nie fertig gestellt. Warum Bandauflösung? Ich weiß es nicht mehr so genau, das war einfach so, dass die Luft ein bisschen raus war, 2018 war das, glaube ich.

Schade, ihr habt zwei echt so geniale Platten gemacht!
Ja, das finde ich auch und das ist auch ganz lustig: wenn ich die Musik jetzt so höre, dann muss ich manchmal tatsächlich ein bisschen melancholisch weinen, weil es wirklich gut war… auch wenn ich das dann mal anderen Leuten vorspiele, dann finden die das tatsächlich immer gut. Die Zeit war irgendwann einfach rum, es gab da auch keinen Krach in der Band oder so. Irgendwann stieg Kevin aus, dann kam der Nico, der das auch super machte… doch es ging dann wohl nicht mehr so voran, wie wir uns das erhofft hatten. Und dann war bei Sven und mir einfach die Luft raus….

Ich habe euer tolles Abschiedskonzert dann im „Sonic Ballroom“ in Köln gesehen, großartig und danke nochmal, dass du „dem schwulen Röhlk vom Trust aus Frankfurt“ den letzten Song gewidmet hast, ich hab mich über den Spaß sehr gefreut, Junge! (lacht)
Sehr sehr gerne. (lacht) Ja, das war offiziell unser letztes Konzert im „Sonic“, auch mit unseren Freunden von My Turn aus Griechenland. Aber unser Abschiedskonzert war es nicht, weil wir danach noch ein „echtes“ allerletztes Mal spielten! Wir haben noch einmal beim Venloer Straßenfest auf der „Qlosterstüffje“- Bühne gespielt, das müsste im August 2018 gewesen sein.

Die Kneipe war so super, die kam ja aus dieser „Q-Hof-Kneipe“-Traditionsline?
Genau, das „Qlosterstüffje“ hat eine lange Geschichte und gehörte hier einfach zum Veedel dazu. Und jetzt musste das „Q“ leider auch dicht machen. Das war für viele hier einfach ein zu Hause… Es ist furchtbar. Dieser ganze Scheißprozess, der dafür sorgt, das Ehrenfeld immer teurer wird oder eben alles dicht macht! Scheiß Gentrifizierung. Es ist echt einfach total schrecklich! Zuerst das „Underground“, die „Werkstatt“… Dann wurde das „Resistance“ dichtgemacht.

Das war so ne Frankfurt-Kneipe, da konnte man die Eintracht Frankfurt-Spiele gucken und sich dazu einen Schuss setzen! (lacht) Jetzt haben wir in Ehrenfeld noch den „Em Drögge Pitter“ und den „Sonic Ballroom“ als „Asi“-Punkrockbars übrig… das wird immer weniger. Der Assaf, der Kollege, der damals für uns diese Israeltour oder diesen Ausflug organisiert hat, der hat jetzt die „Asimmetric Bar“ eröffnet. Das ist für Ehrenfeld ein kleiner Lichtblick.

Du bist seit Jahren der zweite Sänger-Nachfolger bei AM. War das so ein „vom Fan-AM-Gig-Veranstalter-90er-Bahndamm-zum-AM-Sänger“-Ding? Ich frag so blöd, weil du warst bei unserem Gespräch 2006 auch schon überrascht, dass du nach deiner Metalband in den 90ern dann doch nochmal für ne Band singst. Und jetzt machst du ja wieder kurios bei ner Band mit.
Ja, das mit dem Fan zum Sänger, das kann man jetzt tatsächlich ein bisschen so sagen. Und als wir mit WDF aufgehört haben, da habe ich mir echt gesagt: „Alter – das war´s jetzt endgültig mit ner Band! Die Luft ist raus und du hast auch gar nicht mehr die Energie, was neues zu starten“.Und dann war es kurz nach dem WDF-Ende so, dass Rossi von den Mutanten mich angesprochen hat. AM lag ein bisschen auf Eis und sollte sozusagen reanimiert werden. Karsten, der zweite Sänger, hatte aber signalisiert, dass er keine Zeit mehr hätte. Ich sollte mir das mal durch den Kopf gehen lassen, ob ich mir das vorstellen könne….

Ja und dann war es ähnlich wie bei World Downfall so, dass ich mich in ein gemachtes Nest rein setzen konnte, das gefiel mir! (lacht) Und ja, AM sind einer meiner absoluten Lieblingsbands immer schon gewesen. Worauf du anspielst wegen dem ersten AM-Konzert im Bahndamm in den 90er – ja, das haben Eric und ich organisiert, wobei ich dem Eric da eher ein bisschen mithalf.

Das war eure legendäre „Ape-Core“-Konzertgruppe in den 90ern? Oder war das auf den Heartcore-Tagen?
Nee, das war nicht auf den „HC-Tagen“. Die Konzertgruppen-Zeit ist zwar schon lange her, aber einige Erinnerungen an diese Zeit sind noch da! (lacht) Eric und ich haben den Gig mit AM im Bahndamm veranstaltet, weil wir beide die einfach sehr geil fanden. Wir sind auch zu ein paar anderen Gigs von den Mutanten gefahren und man hat sich dann auch freundschaftlich kennengelernt und sich dann irgendwie nie aus den Augen verloren. Man sieht sich dann halt immer mal wieder, mal mehr und mal weniger, aber der Kontakt war halt immer da.

Und du weißt ja, ich stehe auf dieses ganz England-Crust-Zeux. Und dann kam diese Anfrage von Rossi und ich dachte mir erst „Alter, nee, ich bin raus! Ich habe keinen Bock mehr“. Rossi meinte dann aber, dass das jetzt nicht so laufen soll, dass wir tausend neue Platten machen und dreimal die Woche proben würden. Das würde ja auch gar nicht gehen, weil ich in Köln lebe und die anderen Jungs in bzw. um Stuttgart herum wohnen. So war die Lage am Anfang. Ich bin dann ein paar Mal runter gefahren, wir haben geprobt und dann stand alles. Und jetzt ist es so, dass wenn ein Konzert ansteht, ich dann zu Hause mit Kopfhörern auf der Couch probe. (lacht)

Karsten war dein Vorgänger als zweiter Sänger, wie geht´s dem damit, dass du jetzt am Mikro bist, war das eine freundliche „Staffelübergabe“, so Motto „Ist OK, GO!“?
Das Ding ist: ich wäre nie eingestiegen, wenn Karsten hätte weitermachen wollen. Also, mir wurde signalisiert, dass die Band als AM 2.0 weiter machen will und Karsten signalisiert hatte, dass er keine Zeit mehr hat oder einfach nicht mehr wollte. Das war ganz wichtig, denn ich kenne ihn ja eben auch lange und würde dem nie da was wegnehmen wollen. Man hat sich dann unterhalten und das war auch alles cool, es passte einfach.

Ich wäre da niemals eingestiegen, wenn Karsten noch Bock gehabt hätte! Also, das war klar, der will nicht mehr! Karsten hat jetzt zum „Grind The Nazi Scum“-Festival unseren Drummer und Bassisten im Auto mitgenommen und wir haben einen Song mit ihm zusammengespielt! Also, da ist alles in Ordnung!

Lohnt sich eigentlich der Film von 1993, nach dem AM sich benannt haben?
Ich weiß, dass ich den damals, als der rauskam, auch gesehen habe, ich habe den in meiner Splatterfilmsammlung auch noch zu Hause im Original. Ich glaube, da muss ich heute aber schon irgendwie zwei Pullen Wein dabei haben, um mir das anzugucken. (lacht)

Sag mal, dann ist 2024 als echter „Original Gangster“ nur noch Rossi übrig? Wie konntet ihr Multi-Gitarristen Chris für AM verpflichten?
Jepp, Rossi ist das einzige Originalmitglied, der hält das Ding am Leben. AM haben zwischenzeitlich auch mal Pausen gehabt, mal nichts gemacht und dann gab es wieder einige Wechsel. Seit 1998 ist allerdings Migge als Trommler anstelle vom Dominik dabei. Ich meine, das müsste nach der 7“-EP und der Flexi gewesen sein. Migge ist also auch schon sehr lange dabei.

Migge ist aber auch wirklich krass!
Ja, der ist ja voll die Maschine!!! Chris war bei meinem Einstieg auch schon an der Gitarre dabei. Denke mal dadurch, weil Rossi ja auch noch zusammen mit Chris bei Bastard Royalty spielt, da lag es auf der Hand, Chris auch wegen AM zu fragen. Ich glaube, im Raum Stuttgart gibt es auch einfach keine Band, in der Chris nicht mitspielt. (lacht) Und dann war da noch Tommy von den Toy Dolls am Bass dabei. (lacht) ich glaube, meine ersten vier oder fünf Konzerte waren noch mit Tommy zusammen.

Das erste Konzert mit mir war ja bezeichnenderweise im Bahndamm, bei dem „Grind Here Right Now“-Festival. Da hatte Tommy dann noch Dean von Extreme Noise Terror zu Besuch und Dean mitgebracht. (lacht) Und dann haben wir da im Bahndamm gespielt und haben auch mit Dean gemeinsam drei oder vier Extreme-Noise-Terror-Sachen gemacht. Eieiei… da war jedenfalls nicht jeder Ton und nicht jedes Wort an der richtigen Stelle.

Geil! AM machen grob gesagt „Metalpunk“. Das ist auch tatsächlich so deine Lieblingsrichtung, du bist ja eigentlich erst Metaler gewesen oder? Du bist ja der größte Kiss-Fan zumindest von Köln-Ehrenfeld und auch der größte Slayer-Fan von mindestens NRW seit den 80er Jahren! (lacht)
Ja, das ist jetzt wieder so eine schwierige Frage. (lacht) Ich habe angefangen mit Roland Kaiser, das war die erste Musik, die ich hörte! (lacht) Und KISS war dann die erste vernünftige Band, mein allererstes Konzert war Shakin` Stevens!

Shaky? Hammergeil!
Ja, ich habe Shaky die Hand gegeben, in der altehrwürdigen Sporthalle in Köln. Und ich hatte auch in meinem Kinderzimmer ein Poster von dem links an der Wand und eines von KISS rechts, da müsste ich so neun oder so gewesen sein.

Das war dann circa Anfang der 80er Jahre oder?
Ich bin Anfang der 70er geboren, genau, das müsste hinkommen, das waren halt so die Anfänge von mir beim Musik hören. Damals waren meine Freunde nen bisschen älter und dann habe ich mit Metal angefangen, das war auch ne coole lustige Zeit. Und dann kam neue Musik mit einer damals für mich besseren Attitüde dazu, eben HC-Metal-Punk, wie auch immer, das waren dann diesen ganzen DRI-Hirax-Heresy-Concrete-Sox-Extreme-Noise-Terror-Geschichten, auch natürlich Napalm Death! Da hat mir dann diese Punk-Einstellung besser gefallen.

Das ist lustig, weil Metal und Punk waren ja anfangs „Feinde“ und sich gegenüberstehende Lager, aber dann eben genau ab Mitte der 80er vermischte sich das dann zu HC-Punk-Metal-Crossover, das hast du dann quasi live miterlebt, geil.
Ja, das stimmt, wahrscheinlich empfand ich das damals auch teilweise ähnlich, also nachher, wo ich mehr in die HC/Punk-Ecke reinkam, dann hab ich auch mal gesagt, dies und jenes ist mir zu „Metal“, so als ob man das als Schimpfwort benutzt. Aber das ist ja auch totaler Quatsch. Warum machte ich das? Also, es geht ja darum: die Musik ist das eine und die Einstellung, was dahintersteht, das andere. Und dann habe ich mir eine Zeit lang gedacht: es gibt eine Musik, die ich cool finde, aber die Leute find ich doof! Blödes schwarz-weiß Denken meinerseits!

Dann ging es mir später im HC genauso und darauf will ich hinaus: die doofen Leuten gibt es ja auch im Hardcore! Also für mich war wichtig: erst mal die Leute um sich zu haben, mit deren Einstellung man klar kommt. Und dann kann ich auch sagen: „Das ist halt vielleicht nicht meine Musik, aber lieber hänge ich mit Leuten rum, die cool sind und schlechte Musik mögen, als andersherum“. Trotzdem bin ich im Metal eigentlich „zu Hause“.

Du erwähntest ja eben Slayer: eine Band wie Slayer, die werd ich wohl immer hören, egal, was die alles für einen Müll erzählen. Die habe ich 1984 oder so das erste mal live gesehen! Mein Papa hatte mich da hingefahren damals, nach Essen. Ich habe die Karte auch noch zu Hause, ich bin mir mit der Jahreszahl gerade nicht sicher.

1987 war es nicht oder?
Nee, vorher, die „Raining Blood“- Tour, aber ich bin halt echt so schlecht mit Jahreszahlen.

Ok, dann ist dein Sound vielleicht alles, was an Discharge anschließt, kann man das so ganz stumpf runter brechen? (lacht)
Ja, das kommt hin. Habe zwar früher gar nicht so Discharge gehört und erst später kennen gelernt, aber diese ganzen „Dis-Crust“-Bands sind musikalisch ein bisschen die Brücke, die auch zu AM führt, wo das halt meistens für mich passt mit der Musik und der Einstellung: das ist musikalisch für mich klasse, da ist ja auch ein bisschen Metal drin, aber auch von der Einstellung her passt das für mich! Ob du das jetzt musikalisch „Metal-Punk“ oder wie auch immer nennen willst, ist mir schnuppe!

Warum auch: Wenn jetzt einer sagt „Green Day ist Punk“ und dann erzähle ich dem, dass Discharge Punk ist, da liegen ja musikalisch Welten zwischen Discharge und Green Day. Ich kenne auch irgendwelche Metaler, die machen den übelsten Black Metal und die Typen sind, glaube ich, da viel mehr Punk als irgendwelches Szenegelaber. (lacht)

Green Day ist nen guter Punkt, weil du hattest die damals auch im Bahndamm auf ihrer ersten Tour veranstaltet. Ich bin sehr neidisch!
Da kannst du doppelt neidisch sein, weil die waren ja zwei Mal im Bahndamm! Aber die Konzerte habe nicht ich veranstaltet, sondern das war damals der Harry, der das gemacht hat. Ich war bei beiden Gigs da und das war sehr cool. Green Day waren total nette Typen, die waren echt damals mega geil drauf und haben da irgendwie auch so einen Spirit verbreitet.

Echt, ich dachte, da gab es nur das legendäre Konzert Anfang der 90er?
Die waren zwei Mal hier, einmal auf ihrer ersten Tour und dann hatten sie, wo sie schon bei den Toten Hosen auf der Tour als Vorgruppe mitgespielt haben, an einem „Offday“ nochmal in Wermelskirchen gespielt. Die Toten Hosen konnten nicht zwei Konzerte hintereinander spielen. Die haben immer einen Day-off gehabt. (lacht) Und dazwischen haben sich Green Day dann ihre normalen Läden gesucht. In dem Rahmen haben die dann das zweite mal im Bahndamm gespielt. Das erste Mal im Bahndamm waren irgendwie nur 80 Leute und das zweite Mal war dann natürlich ausverkauft…

Und die waren noch ganz ganz jung oder?
Ja, total jung! Das war echt schön und das zeigte halt auch diese Vielfalt von Punk. Das waren alles gute Erfahrungen für mich. Wir haben ja über diese Sache auch viel im letzten Interview geredet. Diese ganze Zeit im Bahndamm hat mich total geprägt und diese Vielfalt ist es, was Punk auch ausmacht.

Lohm, alle, die dich kennen, lieben deine schüchterne Art, die dich einfach so toll macht! (lacht) Also, du warst ja nie super PC, aber eben auch nie nur Party, sondern das ist immer so ne coole Mischung bei dir: du feierst gerne und vielleicht schlägt man da auch mal etwas über die Stränge, trotzdem hast du auch immer schon ganz klar Stellung politisch bezogen. Immer ne schöne Party-und-Politik-Balance, das finde ich echt gut bei dir!
Vielen lieben Dank. Du machst es so gut, wie du halt kannst. (lacht) Mal ganz ehrlich, also, das ist einfach so mein Lifestyle. So bin ich nun mal, manchmal ein bisschen einfach und prollig, weil ich bin ja auch nicht Jesus! Und ja, es gibt Grenzen und keine Ahnung, manchmal schieße ich halt auch über Grenzen hinaus! Ich bin gut an der Flasche und dann ab und zu vielleicht auch manches Mal ein bisschen drüber. Ich weiß jetzt nicht, was ich sagen soll: „Sometimes antisocial always antifascist“ trifft´s wahrscheinlich ganz gut… bisschen häufiger asozial wahrscheinlich… (lacht)

Du bist dir für einen guten platten Witz nie zu schade, aber auch immer jemand, der auch Grenzen nach rechts setzt, ihr macht da ja auch immer dazu Ansagen bei AM, klasse.
Ja, aber wahrscheinlich würden jetzt auch junge Menschen, die sich heute mit 18 oder 19 Jahren mit der ganzen Materie beschäftigen, denken: „Was labert der alte Opa da wieder?“. Weil: es verändert sich ja auch vieles. Seien es Begrifflichkeiten oder auch Ansichten die sich ändern… Ich bin ja auch auf eine bestimmte Art und Weise sozialisiert worden und dazu gehörte diese DIY- und Antifa-Szene. Und das entwickelt sich ja auch alles weiter und das ist auch gut so! Und jetzt nimm bitte wieder deine Zunge aus meinem Arsch. (lacht)

(lacht) Sag mal, Texte für AM schreibst du aber nicht oder?
Ich will mich bei AM schon „einbringen“ aber zu nem Text hat es noch nicht gereicht. Es ist halt schön, sich ins gemachte Nest zu setzen! (lacht) Als ich bei AM einstieg, war ja die Idee: „Wir machen vier fünf Konzerte im Jahr, etwas zum 25 Jahre Jubiläum und so“, das war grob die Idee. Dieses Jahr sind es dann 30 Jahre AM und mein sechs oder sieben jähriges Jubiläum. Das Interessante ist, das wir tatsächlich momentan neue Sachen aufnehmen.

Wir haben aktuell zwei neue Lieder für einen Sampler aufgenommen und der weitere Plan ist, eine komplette LP aufzunehmen. Die Platte wird dann bei Holy Goat Records rauskommen. Eine Seite wird mit wirklich ganz neuen Liedern sein und die zweite Seite soll aus alten Liedern bestehen, die neu eingespielt werden. Ob das Teil noch 2024 rauskommt oder ob es Anfang 2025 wird, kann ich aber noch nicht genau sagen. Ok, deine Frage war ja, ob ich auch Texte schreibe?

Es ist so, dass die Jungs zwei drei Mal proben und dann gibt es auf einmal neue Lieder! Und wenn die mir das dann schicken, dann ist eigentlich schon alles fertig. Ich steure dann noch ein „Ugggh“ und ein „argggh“ bei… zu mehr reicht´s von meiner Seite nicht. (lacht) Also, ja, man spricht sich ab, man macht ne kleine Veränderung, aber wie gesagt, ich habe mich in ein gemachtes Nest gesetzt! Es freut mich total, dabei zu sein und jetzt darf ich sogar noch neue Lieder mit einsingen! Ich bin als Groupie eingestiegen, in eine Band, die ich von klein an geil finde! Das macht mich glücklich.

Ihr seid ja echt umtriebig, es gibt ja auch eine große Grind-Szene in der BRD und Europa, da spielt ihr regelmäßig, jetzt sogar neulich auf dem „Fusion“-Festival. Ist es trotzdem nicht manchmal so, dass man dann auch mal von dem Anruf von Danny Lilker träumt, so „Jungs, Brutal Truth und Anthrax brauchen AM als Supportband für acht Wochen Eurotour“ oder wären so lange Wochentouren eh nichts mehr für euch? Du wirst ja auch nicht jünger! (lacht)
Haha, die „Fusion“ ist jetzt vielleicht nicht gerade für die große Grind-Szene bekannt. Aber da zuspielen war trotzdem eine neue Erfahrung und hat Spaß gemacht. Eine einwöchige Tour wäre vielleicht möglich, aber was du da meinst mit dem Alter, das stimmt schon. Schau mal, ich bin jetzt über 50 und der Drittjüngste in der Band. Nick studiert noch, alle anderen sind fest in nem Job. Jetzt eine richtige Tour zu machen, das ginge gar nicht und das wollen wir auch nicht.

Das war auch von Anfang an überhaupt nicht der Plan. Vielleicht wirklich mal so eine Woche, ja, das wäre eventuell nen Ding. Eine Woche Griechenland mit drei Konzerten und vier Tagen Strand. (lacht) Aber wochenlange Touren kannste bei uns vergessen. Ich habe Danny ja kennenlernen dürfen. Ein ganz ganz feiner Mensch! Ich habe ihn mal interviewt und dann ein paar Mal getroffen.

Dann haben Brutal Truth im Bahndamm gespielt und wir haben mit WDF mit Lock Up im Underground gespielt und mit Brutal Truth zusammen bei deren Abschiedstour hier in Köln gespielt.

Wie war das nochmal, Dan Lilker wurde bei Anthrax Anfang der 80er rausgeschmissen?
Nee nee nee, ich glaube, es war kein Rausschmiss, ich meine, er ist freiwillig gegangen, weil er einfach keine Lust mehr hatte. Und er hat ja später dann auch wieder mit verschiedenen Anthrax-Leuten, mit Scott Ian und Charlie, Musik gemacht.

Stimmt, SOD!
Genau, also, bei mir hat er nie über etwas gelästert. Das Lustige ist aber: ich habe Danny Lilker damals für das Various Artists Fanzine-Interview genau die Frage gestellt, die du mir gerade stellst oder fast genauso. Er spielte da bei Brutal Truth und die Frage war, wie er sich fühlt, wenn seine ex-Band Anthrax vor 3000 Leuten spielt und er dann mit Brutal Truth vor 500.

So wegen Neid?
Auch, ja, und er hatte dann geantwortet „Nee, das ist genau richtig, so wie es jetzt ist. Ich wollte mein Ding machen und die haben halt ihr Ding gemacht“. Um nochmal auf die Tourerrei zurück zu kommen: Klar, wenn uns jetzt einer fragen würde „Habt ihr Bock, drei Konzerte Vorgruppe bei mir in Brasilien zu machen?“; da würden wir bestimmt nicht sofort „Nein“ sagen. (lacht) Aber acht Wochen? Da kann ich dir versichern, das ganz sicher nicht. Da setze ich mich lieber acht Wochen mit dir hier hin und trinke noch ein paar Bier. (lacht)

Lass uns über wichtige Köln-Rheinland-Fragen sprechen. Ich muss nur kurz neues Bier aufmachen. 2006 warst du Bayern München-Fan, seit Jahren bist du aber Fan vom FC Köln, sag mal, was stimmt mit dir eigentlich nicht? (lacht)
Das ist wieder diese Frage von einem Typen, der aus Leverkusen kommt. (lacht) Aber nun ja, ich bin halt Kölner jetzt, irgendwie ist das dann so gekommen, mein Herz schlägt für den 1. FC Köln! Ich war ja lange genug auf der Sonnenseite. (lacht) Die anderen Mutanten-Jungs würden mich jetzt alle am liebsten erschießen, weil die hassen Fußball wie die Pest, also wirklich richtig abgrundtief! (lacht) Das mit dem 1. FC Köln, da ist bei mir noch was ganz anderes dahinter, was viel schlimmer ist!

Meine Mutter ist ja gebürtige Kölnerin, ne echte „kölsche Mädsche“, so mit Geburtsort Köln im Ausweis. Und ich wäre beinahe auch ne echte „kölsche Jung“ geworden! Das ist wirklich schlimm, dass ich jetzt da herkomme, wo du ja auch herkommst, aus Leverkusen! Da in der Nähe wohnten meine Eltern. Und wenn meine Mutter noch eine Sekunde die Luft angehalten hätte, dann wäre ich in Köln geboren!

Aber nein, was macht die, bremst auf der Brücke von Leverkusen nach Köln und fährt zurück in dieses scheiß Krankenhaus in Leverkusen-Schlebusch und dann kam ich da zur Welt, meine Fresse…(lacht) Das kriege ich niemals aus meinem Ausweis wieder raus! Ich kann meinen Namen ändern und so weiter, ich kann alles ändern lassen, aber Leverkusen als Geburtsort, das kriegst du nicht mehr weg! (lacht)

Sehr schön! (lacht) Es war ja vor einigen Jahren recht langes Thema in der „Tagesschau“: du hast keine Dreads mehr!
Ach, da gab es doch tatsächlich einige Leute, die mich dann gefragt haben, ob ich jetzt überhaupt noch Punkrock bzw. Metal höre. (lacht)

Frise is total wichtig! (lacht)
Klar! Ich bin jetzt ein ganz anderer Mensch… trinke auch kein Bier mehr!!! (lacht) Mir ist schon klar, dass die Dreads für einige Leute so „mein Erkennungszeichen“ waren, aber was da dann wiederum von einigen Leuten daraus gemacht wurde…Oh Mann, das ist für mich so ein langweiliges Thema!!!

Die Haare waren vielleicht auch zu schwer, so als Masse auf Kopf? (lacht)
Ja, auch, die Wahrheit ist, dass ich da einfach mal wieder der Szene einige Jahre voraus war, so von wegen „kulturelle Aneignung“, dass ich einfach diesen Trend schon quasi vorweggenommen habe!!! (lacht) Ich hatte einfach keinen Bock mehr, hab mir ne Pulle Rotwein reingezogen und dann hab ich mir den Rotz abgeschnitten und bin am nächsten Tag nach Griechenland in den Urlaub geflogen.

Steht dir aber echt!
Danke. Willst mal untenrum sehen? (lacht)

(lacht) Kommen wir … (lacht) … Zum Ende zu den kurzen Fragen: dein Lieblingssong von Boney M.?
„Sunny“! Frank Farian, Junge!!!

Wie oft hast du jetzt eigentlich schon KISS auf ihren Abschiedstouren gesehen, 25 Mal? (lacht)
Das kommt sogar hin, aber ich habe KISS tatsächlich nie live gesehen, bevor sie sich abgeschminkt haben. Also, ich habe sie das erste Mal wirklich erst in den 90ern bei der Reunion gesehen.

Ja gut, aber da musstest du ja in den 80er vorher in die USA, das geht ja gar nicht.
Ich habe schon Kumpels, die haben das geschafft! Ich wollte damit aber auch nur sagen, dass ich KISS nie ungeschminkt gesehen habe.

Lieblingssong von KISS?
KISS hatten mal auf der „Killers“, das war ja auch in so einer ganz schlimmen Phase von KISS, ein Lied, das heißt: „I’m a legend tonight“. Und da habe ich immer gedacht, „die haben das über mich geschrieben“.

(lacht) Lieblingssong von Slayer?
„Evil has no boundaries“, von der allerersten Platte.

Du feierst immer gerne Karneval, das versteht unsere Leserschaft in Augsburg oder Ostdeutschland wahrscheinlich nicht. Was ist dein Lieblingskarnevalssong?
Ja, das ist vielleicht falsch von mir! (lacht) Es gibt auch Menschen in Köln, die das nicht verstehen. Ich weiß, dass ganz viele Leute denken, „Karneval ist scheiße“, „die Leute laufen immer nur besoffen durch die Gegend“. Und ja, das ist auch so. Das mach ich ja auch ohne Karneval! (lacht) Aber der richtig ursprüngliche kölsche Karneval, der hatte richtig politische Aussagen, vielleicht viel mehr, als man gemeinhin so denken würde. Vielleicht sogar noch mehr, als manche Punkrockband. Und ich will jetzt nicht auf deine Düsseldorfer Clowns eingehen oder so was. (lacht)

(lacht) Und nen Karnevalssong, „Kaffebud“?
Karnevalsmusik ist jetzt nicht meine Lieblingsmusik, aber ich muss schon sagen: alte Black Föös haben schon was! „Unser Veedel“ vielleicht als „der“ Song. Ist auch kein richtiges klassisches Karnevalslied. Und ja, natürlich hast du im Karneval auch viel „kuscheln“ und „Wir sind alle die tollsten“, aber für mich ist auch viel Schönes dabei.

Damals warst du auch überzeugter Diebels-Altbiertrinker, das hat sich zum Glück auch zum Kölsch geändert! (lacht)
Ja, für das Altbiertrinken wurde ich aber hier auch als „Vaterlandsverräter“ beschimpft. (lacht) Und wie sagt man: „man lernt ja auch dazu“! (lacht)

Was war deine Lieblings-HC-Punk-Band aus Köln früher und was ist sie aktuell?
Puh, das ist wieder ne schwierige Frage! Dieser „Rock-o-Rama“-Scheiß kam ja auch hier aus Köln. Soll ja angeblich früher cool gewesen sein. Das ist aber alles vor meiner Zeit gewesen und da habe ich keine Ahnung von. Wen ich in meiner Jugend total geil fand, waren Beam me up Scotty bzw. House of Suffering. Und aktuelle Bands?

Es gibt so viele und was heißt „aktuell“? So was wie The Schöne Hubätz und natürlich Radioactive Toys? Die fand ich früher und auch heute noch geil! Dann muss ich vielleicht noch Hammerhead sagen! Kommen zwar ursprünglich aus Neuwied, aber immerhin wohnen aktuell noch zwei in Köln. Da ist halt die Frage: kann man die jetzt überhaupt als Kölner sehen? (lacht) Egal, die neue Platte ist jedenfalls ein Kracher!

Bei Hammerhead fällt mir auch wieder der Bahndamm ein! (lacht)
Ach ja, die waren zwei Mal da bei uns: einmal als noch trockene Hammerhead B.T. als Vorband von Gorilla Bisquits und dann nochmal später, dann auch mit Bier und Korn am Hals. (lacht) Gedrängel finde ich an aktuellen Bands noch cool und natürlich Mülheim Asozial, aber die gibt es ja leider nicht mehr.

Deine zwei besten Konzerte im Rheinland, egal, ob nur Zuschauer oder selbst gemacht?
Lemming Project im Jugendzentrum Bunker Leverkusen 1990 mit uns von Solitary Confinement, das war super und hat bei allen Beteiligten bleibenden Eindruck hinterlassen!

Mein allererstes echtes Rock-Konzert, kurz nach Boney M.! (lacht)
Nur zwei Konzerte zu nennen fällt mir schwer! Total geil waren meine jeweils ersten Konzerte von Slayer, KISS und Ramones. Und die Bad Brains mit HR in Bonn in der Biskuithalle, das war auch eines meiner ersten HC-Konzerte in den 90ern! Das werde ich nie vergessen!

Normalerweise spielt ne Band als Opener ja meistens nen schnellen Song! Die Bad Brains kamen auf die Bühne und spielten erst mal zwei oder drei langsame Reggae-Stücke! Und ich dachte mir: „Was ist denn hier los?“. (lacht) „You never forget your first“, das war alles total neu für mich, auch diese Dreadlocktypen auf der Bühne. Und dann ging es voll ab, das war total krass, du wusstest gar nicht, was da eigentlich gerade passiert. (lacht)

Später habe ich HR nochmal solo im „Rose Club“ gesehen. Das war dann nicht ganz so lustig. Da war ich auf dem Klo und HR hat im Gang ein Interview gegeben. Da hat er dann so homophobe Scheiße von sich gegeben. „Schwule – die Strafe Gottes“, irgend so einen Bullshit hat er da verzapft. Was für ein Depp- und nennt sich selber auch noch Human Rights!

Yepp. Letzte Frage: Köln ist ja wirklich so eine Musikstadt gewesen in den 80ern, ich raffte das aber erst richtig, als ich 2006 nach Frankfurt zog, Stichwort „Spex wurde gegründet in Köln 1980“. Die Spex-Leute waren ja auch in den Punkläden, im „Rhenania“ und „Rose Club“, aber ich kannte in den 90ern nie einen von denen oder jemanden, der die kannte. War Spex im Köln der 80er jemals wichtig für dich, gab es da ne Schnittmenge von gemeinsamen People?
Überhaupt nicht! Weder kannte ich irgendwen von der Spex noch habe ich das Teil auch nur einmal gelesen! Aber ich war zu der Zeit – du machtest ja eben den Altbier-Witz – eh viel mehr in Düsseldorf als in Köln. Wir sind da immer in die Düsseldorfer Altstadt in die Kneipen gefahren und haben über Köln gelästert! (lacht) Mein Köln-Patriotismus kam erst viel später, das muss ich schon auch ehrlich so sagen. „Rose Club“, „Rhenania“ und die besetzten Häuser in Köln, das waren natürlich die Läden, wo wir auch immer hin sind, aber mit den von dir erwähnten Spex-Leuten, nee, gab es gar keine Überschneidungen.

Danke dir sehr, Lohm! Hast du noch letzte Grüße?
Ja, an deine Frau. (lacht) Nein, vielen lieben Dank. Es ist mir immer wieder ein Fest, im Trust zu sein. Das hört sich jetzt nach einer blöden Floskel an und ich bin auch nicht mehr der Typ, der jetzt sehr regelmäßig das Trust liest oder so. Wie lange macht ihr das schon, seit 1986? Ich finde das einfach mega geil und bitte weiter so. Und jetzt gehen wir saufen. Tschüss.

Interview: Jan Röhlk
Kontakt: fb@AccionMutanteCrust
Fotos: Parkbank Lohm + Jan: Dirk, Grind the Nazi Scum 2024 (Rossi +) Lohm: Tobi.

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