Dezember 31st, 2025

Shoreline (#226, 2024)

Posted in interview by Jan

Es gibt Bands, denen ich wochenlang hinterherrennen muss, bis ich überhaupt mal eine Antwort vom Management (sogenanntes), Label oder Band bekomme. Selbst eine Absage ist dann schon fast etwas Positives, weil es zumindest eine Reaktion gab. Dann weiß ich wenigstens, woran ich bin. Und dann gibt es Bands wie Shoreline, die innerhalb von einem Tag antworten und gleich drei Terminvorschläge mitschicken, wovon der erste noch am selben Abend stattfinden kann. Den nehme ich auch gleich an.
In den letzten Jahren gab es an Shoreline eigentlich kein Vorbeikommen. Vor zwei Jahren erschien ihr Album Growth, welches im Trust (wie überall anders auch) positiv und wohlwollend aufgenommen wurde. Figure Out entwickelt den Sound, der zwischen Hard- und Emocore pendelt, aber immer wieder weitere Einflüsse zulässt, nun weiter. Am allerstärksten sind Shoreline allerdings auf der Bühne. Wer die Chance hat, die Band zusehen, sollte da unbedingt hingehen. Und diese Chancen bieten sich aktuell eigentlich recht häufig. Nun aber zum Gespräch mit Hansol, dem Sänger und Songschreiber der Band:

Ich erwische dich gerade an einem Off-Day in Manchester. Eine deutsche Band in UK hat es sicherlich eher schwerer oder nicht?
Es ist tatsächlich schwer. Wir sind gerade in der Mitte einer kurzen Tour mit vier Konzerten zusammen mit Knuckle Puck, einer US-Pop-Punk-Band. Heute haben wir ein Off-Day. Morgen spielen wir in Manchester. Darum sind wir heute schon hergefahren. Ich sitze gerade neben einem Tattoo-Shop. Wir haben uns alle tätowieren lassen. Einer von uns lässt sich gerade die Hand stechen. Die Umstände könnten schlechter sein.

Das kann ich mir vorstellen. Wie nimmt euch das Publikum auf?
Gut. Sehr dankbar für uns. Wir sind die einzige Supportband. Bisher läuft es echt gut. Das Feedback ist gut. Ein bisschen kann so was ja auch immer an den Merchverkäufen abgelesen werden. Es läuft also toll. Wir sind sehr dankbar, dass die uns mitgenommen haben. Wie du es schon gesagt hast, als deutsche Band in UK zu touren, ist eher schwieriger.

Ihr seid ja auch eine wahnsinnig gute Liveband. Kann so was gelernt werden oder ist es entweder da oder eben nicht?
Danke. Gute Frage eigentlich. Ich glaube am Anfang vom Musikmachen oder wenn du das erste Mal in einer Band bist, ist das nicht sofort tight. Es muss gelernt werden, wie das Schlagzeug gestimmt und der Amp eingestellt wird, damit das zusammen gut klingt. Die für mich interessantere Frage wäre, ob es gefühlt wird, wenn es live gespielt werden muss. Weißt du, was ich meine? Wenn Songs gespielt und Emotionen dabei rausgelassen werden, dann kommt der Rest von alleine. Wie ein Amp eingestellt wird und wie eine Band funktioniert, das kann schon gelernt werden. Vorausgesetzt, dass die Emotionen da sind, um das rüberzubringen. Was immer funktionieren, dann auch bedeuten mag. Es ist ja nicht so, dass alles tight sein und drücken muss. Es kommt auch auf die Musik drauf an. Was nicht gelernt werden kann, ist, ob es gespürt wird oder nicht. Das muss da sein.

Das glaube ich auch und das spüre ich bei euch. Es gibt unzählige Bands, die technisch supergut sind, tolle Alben machen, aber auf der Bühne langweilig sind. Das sehe und spüre ich bei euch nicht. Ich spüre eine Menge Spaß auf der einen Seite, aber auf jeden Fall ist bei euch immer eine Ernsthaftigkeit dabei. Das spiegelt ja auch ein wenig das Leben wider. Es gibt ernste Sachen, die müssen angegangen werden. Und trotzdem darf der Spaß nicht verloren gehen. So sehe ich euch.
Danke, dass du das sagst. Das ist nett von dir. Das liegt ja auch daran, dass die Songs, die wir schreiben, oft einen sehr ernsten Inhalt haben. Ich empfinde es als schwierig, wenn wir sechs Konzerte am Stück spielen, mental immer wieder an die Stelle zurückzukehren, wo ich war, als ich den Song geschrieben habe. Ich kann nicht jeden Abend das Gefühl wieder zurückholen, das ich hatte, als ich richtig traurig war. Und das sechs Mal hintereinander. Es ist für mich ja eine tolle Situation, dass ich mit meinen Freunden Musik machen darf und auf Tour sein kann. Das ist eine schöne Situation. Deswegen haben wir alle ja gute Laune. Wenn die Songs dann gespielt werden, dann erinnere ich mich natürlich, warum die geschrieben wurden. Und dann werden wir trotzdem emotional. Das, was du gerade beschrieben hast, das freut mich, weil ich mir wünsche, dass wir da in der Mitte liegen. Dass wir eine gute Zeit haben, wenn wir spielen. Aber nicht vergessen, warum wir es tun.

Dabei ist mir aufgefallen, dass ihr bei euren Ansagen auch Problematiken der eigenen Szene ansprecht. Das wird zwar insgesamt immer mehr, aber längst nicht alle Bands machen das. Und es gibt nach wie vor genügend Arschlöcher mit zweifelhaftem Humor auf Konzerten. Ich glaube, du sagtest sogar mal; nur weil ihr (das Publikum) auf einem Shoreline Konzert seid, heißt es nicht, dass keine Deppen da sein können (oder so ähnlich).
Die Szene, die ich kennengelernt habe, ist nach außen sehr inklusiv. Trotzdem muss sich immer wieder bewusst gemacht werden, dass es gar nicht so ist. Außer es wird sich darum bemüht. Das es zu einem sicheren Ort gemacht wird. Und niemand einfach davon ausgehen kann, dass es so ist. Das haben wir in der letzten Zeit oft genug gesehen, wenn es Anschuldigen gegen Band XYZ gab. Ich glaube, es kann durchaus noch mehr getan werden. Es gibt Bands, die richtige Awerness-Konzepte fahren. Es gibt sicherlich schon ein paar Bands, die das cool machen. Aber natürlich längst nicht alle.

Ich glaube, es ist schwer, einen richtigen Weg zu finden. Ich will ja erst mal an das Gute glauben und auch das Gute einer Szene. Es darf ja auch nicht Mittel zum Zweck werden.
Ja, voll.

Es muss organisch bleiben. Und es muss manchmal vielleicht auch viel mehr aus dem Publikum selber kommen.
Ich habe für mich persönlich festgestellt, ich mache auf einer Tour oft die gleiche Ansage. Auf jedem Konzert formuliere ich die Bitte, dass aufeinander aufgepasst werden soll und dass es per Definition kein sicherer Ort ist. Das sage ich auch im Wortlaut fast identisch. Irgendwann komme ich mir albern vor, weil ich das Gefühl habe, eine Show abzuziehen. Wie ein einstudierter Satz. Aber das Publikum wechselt ja. Das ist gar nicht schlimm, wenn es sich nicht organisch anfühlt, solange die Intention, die dahintersteckt, eine aufrichtige ist.

Gab es denn in diesem Zusammenhang mal eine für euch schlimme Reaktion aus dem Publikum.
Ne. Meistens kommt es sehr gut an. Manchmal gibt es Leute, die meinen, wir sollten weniger sprechen und mehr spielen. Oder buhen ist auch schon mal vorgekommen. Das ist deutlich seltener als Leute, die dem zustimmen. Es ist auch oft so, dass danach das Feedback kommt, das es schön war, dass wir es gesagt haben. Insgesamt ein eher positives Feedback. Zum Glück.

Keine ermüdenden Diskussionen am Merchstand oder so.
Zum Glück nicht. Grundsätzlich haben wir aber schon etwas anstrengende Diskussionen am Merchstand. Das ist ganz normal.

Worüber?
Jetzt muss ich versuchen, das richtig zu formulieren. Ganz oft ist es so, dass Leute sehr betrunken an den Merch kommen, einem feucht ins Ohr schreien, aber eigentlich das Merch von der anderen Band wollen und dabei ihr Bier auf die Vinylplatte stellen. Und dann muss der Person erst mal nett erklärt werden, dass wir das Merch der anderen Band nicht verkaufen. Und dass es cool wäre, wenn das Bier woanders stehen würde. Das passiert öfters jeden Abend. Das empfinde ich als sehr anstrengend am Merch.

Verständlich. Ich möchte noch einmal zurück zu euren Ansagen. Als ich kürzlich auf einem Konzert von euch war, sagtest du, es kommen zu euren Konzerten immer mehr asiatisch-gelesene Menschen. Glaubst du, es liegt an deiner Funktion als eine Art Role Model oder ist es dann doch die Musik, die im Vordergrund steht.
Ich glaube, es liegt eindeutig daran, dass wir das Thema ansprechen. Und dass ich es auf der letzten und der aktuellen Platte thematisiert habe. Dadurch bin ich überhaupt erst mit anderen asiatisch gelesenen Menschen in Kontakt gekommen. In der Konzertszene und darüber hinaus. Wahrscheinlich gibt es dann noch einen Filter. Wenn die Leute die Musik dann auch noch zumindest okay finden oder bestenfalls gut finden, dann kommen die auf die Konzerte. Das sind wohl die zwei Faktoren, die zusammenkommen. Ich glaube nicht, dass die Leute nur wegen dieser – ich nenne es mal Asian-connection – aufs Konzert kommen. Wenn die mit der Musik gar nichts anfangen können, würden die nicht kommen. Ich habe noch nie gefragt, warum die jetzt hier sind.

Würde dich das interessieren?
Voll. Ja. Es würde mich interessieren, wo der Kontakt zustande gekommen ist. Wo das aufgenommen wurde. Ich bin da aber etwas zurückhaltend. Wenn ich nichtweiße Personen auf einer Show treffe, will ich nicht als erstes fragen, warum bist du hier.

Genau. Das wäre jetzt die nächste Frage gewesen. Das wäre sehr konfrontativ.
Ich würde eher sagen, es ist cool, dass du hier bist und ich möchte, dass es sich normal und selbstverständlich für dich anfühlt, dass du hier bist. Das ist das Gefühl, das ich vermitteln will. Deswegen war ich bisher relativ zurückhaltend mit der Frage, warum bist du da.

Wäre es denn okay für dich, wenn du als Person die Menschen mehr ansprichst als über die Musik?
Ich glaube schon. Für mich ist grundsätzlich alles okay. Unabhängig von dem Thema, wenn irgendjemand was bei der Musik empfindet, muss es nicht das sein, was ich mir erhofft habe. Das ist ja auch oft so, dass ich einen Song von einer Band richtig toll finde. Es gibt von Strike Anywhere einen Song, der heißt Instinct. Der ist relativ poppig, würde ich sagen. Das Lied habe ich als Jugendlicher total oft gehört und mir da eine eigene Bedeutung reininterpretiert. Irgendwann hatte ich die Möglichkeit, mit Thomas, dem Sänger von Strike Anywhere zu sprechen. Da hat er mir erzählt, worüber er den Song geschrieben hat. Das war natürlich was komplett anderes, als ich mir gedacht hatte. Aber das macht ja, was ich dabei empfunden habe, macht es nicht weniger wertvoll. Mit dieser Erfahrung ist es für mich völlig okay, wenn irgendjemand etwas an der Musik findet. Alles cool für mich.

Kommen wir mal zum neuen Album. Fangen wir mit dem Cover an. Hat das Albumcover eine bestimmte Bedeutung?
Das hat eine Künstlerin gemacht, die heißt Oh Mu. Die kommt aus Frankreich. Das Artwork zeigt zwei Personen, die sich gegenüberstehen. Es ist alles erst mal sehr synchron. Als wir angefangen haben, mit ihr zu reden, hatten wir uns gewünscht, dass das Albumcover innere Zerrissenheit darstellt. Ich finde, das hat ganz gut geklappt. Ich glaube, sie hat es gefaltet. In der Mitte ist sogar ein Strich zu sehen. Und ich glaube, sie hat es aufgeklappt und abgepaust, damit es die gleiche Person ist. Aber auf der linken und auf der rechten Seite passieren andere Dinge. Links sind ganze, auf der anderen Seite zerbrochene Herzen. Auf dem Vinyl sind die zerbrochenen Herzen auf der A-Seite und die ganzen auf der anderen Seite. So ist der ganze Prozess von innerer Zerrissenheit und wie versucht wird, diese zu überwinden.

Spiegeln die Albenseiten auch die entsprechenden Thematiken wider?
Nicht unbedingt würde ich sagen. Die A-Seite der Platte empfinde ich als relativ melancholisch, traurig und emo-mäßig. Die B-Seite klingt etwas heller. Viel besser kann ich es nicht beschreiben.

Es gibt hier und da auf dem Album auch so einen leichten Indie-Disco-Sound. Würdest du das unterschreiben?
Ja. Total. Was so Beats angeht und Samples, die wir verwendet haben. Es ist eins der Merkmale der Platte, die ich im Nachgang als charaktergebend beschreiben würde. Die Platte ist härter geworden. Aber auch etwas Disco-mäßiger.

Und dann war es ja so, bei eurem Album Eat My Soul war es noch weniger politischer, Growth war da schon eine Änderung mit Themen wie Rassismus, Veganismus und nun auch Klima, zumindest empfinde ich das so. Warum ist euch das so wichtig und darf Punk überhaupt unpolitisch sein?
Bei Eat My Soul und auch in der Phase vor Growth waren wir trotzdem eine politische Band. Nur eben als Personen. Und wie wir versucht haben, die Band zu strukturieren. Wie produzieren wir Merch. Ist das die billigste Sweatshirtkacke, die wir finden können oder Fairtrade? Deswegen ist es völlig okay, wenn es in der Musik keine politischen Themen gibt. Ehrlicherweise glaube ich nicht daran, dass es so etwas wie unpolitisch überhaupt gibt. Das bedeutet eigentlich nur, du bist privilegiert genug, keine Meinung zu haben, weil dich die Folgen davon nicht betreffen. Das begünstigt ja Systeme und Unterdrückung von anderen Menschen.

Als Privatperson, und das überträgt sich ja auf eine Band, sollte im Punk und Hardcore immer eine Meinung vorhanden sein. Vor allem, wie das eigene Tun strukturiert wird. Das klingt jetzt vielleicht total Unpunk, aber eine Band, die mehr machen möchte als im Proberaum zu stehen, wird früher oder später eine Art Unternehmen. Das klingt total Sell Out. Wir wollen eine Dienstleistung von anderen Leuten haben, wenn wir bei ihnen spielen. Auf welchen Level auch immer. Selbst wenn wir einen Kumpel fragen, ob er Design für uns machen will. Was wäre dafür eine faire Bezahlung? Da fängt es ja schon an. Wir wollen mit allen Partner:innen fair umgehen. Das ist wichtig, vor allem als Punkband.

Habt Ihr in diesem Zusammenhang Angst zu sehr als Band mit dem erhobenen Zeigefinger wahrgenommen zu werden?
Weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich glaube, ich habe keine Angst davor, so wahrgenommen zu werden. Es ist eher andersrum. Ich habe Sorge, dass ich mich im Nachhinein ärgere, wenn ich etwas nicht gesagt habe, obwohl es mir wichtig war. Ich hatte ja auch eine Meinung, bevor wir Growth gemacht haben. Eine Meinung zur Klimakrise oder zu Rassismus. Der Grund, weswegen wir es dann in Songs thematisiert haben, war, wenn wir schon den ganzen Aufwand betreiben, mit Musik machen und Platten aufnehmen, ist das Wichtigste für mich, dass wir über Sachen singen, die uns was bedeuten. Solange das so ist, habe ich keine Sorge, dass uns jemand so oder so wahrnimmt. Solange wir davon überzeugt sind, dass es richtig ist, was wir tun und natürlich im gesunden Maße auch Feedback akzeptiert, finde ich es vollkommen okay, wenn Leute genervt sind. Und dann keinen Bock auf Shoreline haben, denn die sagen mir immer, ich soll kein Fleisch essen. Das ist okay für mich.

Das ist ja nach wie vor ein großer Trennungsgrund in der Szene. Gegen Rassismus sein ist Konsens. Wenn du dann sagst, zu Mc Donald solltest du auch nicht gehen, ist da häufig eine Relativierung zu merken.
Ich glaube sowieso, dass wir als Künstler und Künstlerinnen polarisieren müssen. Sonst interessiert es keinen. Da gibt es ein bestimmtes Maß, es auf einer schlauen Art und Weise zu tun. Polarisieren nur um des Polarisieren-wegens finde ich oft albern. Wenn es aber um Dinge geht, an die geglaubt werden, finde ich es ein absolut gerechtfertigtes Mittel.

Mit einem internationalen Label im Hintergrund. Kannst du oder ihr euch eine Tour durch asiatische Länder vorstellen?
Voll. Ja. Auch hier zum Beispiel, um das Thema von vorhin noch mal aufzugreifen, voll gerne. Ich hätte total Lust, in anderen Ländern als Deutschland zu touren. Vielleicht schaffen wir es dieses Jahr tatsächlich noch in die USA. Aber auch hier gleiches Thema, es ist ein bisschen schwierig, eine Band zu sein, die über die Klimakrise singt, aber wir fahren mit einem Dieselvan zu 60 Shows im Jahr. Und ich bin ziemlich sicher, dass deine Lieblingsband aus den USA. die jedes Jahr in Australien, Europa und Süd Amerika tourt, keine gute Klimabilanz hat. Da eine gewisse Balance zu halten zwischen dem, was man tut und Selbstverwirklichung. Das fällt mir noch etwas schwer einzuordnen. Wir alle möchten gerne viel touren und Shows spielen. Aber es gibt einen gewissen Zwiespalt, den ich noch nicht richtig einordnen kann.

Das kann ich gut nachvollziehen. Ist im privaten ja im Grunde bei jedem Urlaub so. Diese Fragestellung.
Finde ich auch überhaupt nicht verwerflich. Zwei Wahrheiten finde ich und es gibt keine richtige Antwort darauf. Die eine Wahrheit zumindest für mich ist: Die politische Verantwortung liegt ganz klar nicht bei dir oder mir. Es gibt Milliardäre auf der Welt, die einen viel größeren Beitrag zur Krise leisten und die sich viel besser schützen können vor den Folgen und wo ich einen CO2-Fußabdruck als falsche Ablenkung empfinde. Es wird nicht die Welt retten, wenn du einmal im Jahr nicht fliegst. Da müsste es große politische Entscheidungen für große Firmen geben. Gleichzeitig kannst du dich davon nicht komplett frei machen. Das wäre genauso falsch. Es gibt darauf einfach keine gute Antwort.
Genau. Die wird es auch nicht geben. Aber gerade diese Zerrissenheit und das nach darüber nachdenken – du hast gerade das Milliardärs Beispiel gebracht, der macht sich halt keine Gedanken. Gut, ich habe nichts mehr. Schade eigentlich. Ich würde gerne noch weiterreden.

Vielen Dank. Macht nichts. Zum einen, es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Und zum zweiten, ich habe jetzt noch 3% Akku. Das Timing ist ziemlich gut.
Okay, bevor du gleich so verschwindest, viel Spaß noch auf der Tour. Und wir sehen uns dann auf dem Booze Cruise Festival, würde ich sagen.

Das würde mich freuen. Vielen Dank für deine Zeit.

Interview: Claas Reiners

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