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		<title>Trust # 159 (April/May) is out now!</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 19:35:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[news]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab sofort ist das TRUST # 159 erhältlich, bei Deinem Lieblingsplattenladen oder Mailorder sowie im gutsortierten Bahnhofsbuchhandel. Der Inhalt diesmal: Balkan-Tour-Bericht, fettem Interview mit den Endless Grind MacherInnen, Overthrown, The Dropout Patrol, Pusrad&#8230;.. Wie gewohnt gibts natürlich ehrliche Reviews von Platten, Zines und Büchern sowie ausgesuchte Tour/Gigtermine, geile Konzertfotos und oberschlaue Kolumnen – das Ganze [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ab sofort ist das TRUST # 159 erhältlich, bei Deinem Lieblingsplattenladen oder Mailorder sowie im gutsortierten Bahnhofsbuchhandel.</p>
<p>Der Inhalt diesmal:<br />
Balkan-Tour-Bericht, fettem Interview mit den Endless Grind MacherInnen, Overthrown, The Dropout Patrol, Pusrad&#8230;..</p>
<p>Wie gewohnt gibts natürlich ehrliche Reviews von Platten, Zines und Büchern sowie ausgesuchte Tour/Gigtermine, geile Konzertfotos und oberschlaue Kolumnen – das Ganze als graphisches Gesamtkunstwerk.</p>
<p><a href="http://www.trust-zine.de/trust-159-aprilmay-is-out-now/trust_159_cover/" rel="attachment wp-att-2761"><img src="http://www.trust-zine.de/wp-content/uploads/2013/04/trust_159_cover.jpg" alt="trust_159_cover" width="566" height="800" class="alignleft size-full wp-image-2761" /></a></p>
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		<title>Isch geh Schulhof – Unerhörtes aus dem Alltag eines Grundschullehrers &#8211; Philipp Möller</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 19:31:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Bastei Lübbe, Schanzenstr. 6-20, 51063 Köln, www.luebbe.de Eigentlich ist ja der Autor gar kein Grundschullehrer, zumindest kein ausgebildeter, sondern er ist Quereinsteiger der sich als Aushilfslehrer ein paar Euro verdienen will. Das es sich da um leichtverdientes Geld nicht handelt begreift er schnell. An einer Schule in einem Kiez in Berlin setzt er sich mit [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bastei Lübbe, Schanzenstr. 6-20, 51063 Köln, www.luebbe.de</p>
<p><a href="http://www.trust-zine.de/isch-geh-schulhof-unerhortes-aus-dem-alltag-eines-grundschullehrers-philipp-moller/ischgehschulhof/" rel="attachment wp-att-2757"><img src="http://www.trust-zine.de/wp-content/uploads/2013/04/IschgehSchulhof.jpeg" alt="IschgehSchulhof" width="177" height="263" class="alignleft size-full wp-image-2757" /></a></p>
<p>Eigentlich ist ja der Autor gar kein Grundschullehrer, zumindest kein ausgebildeter, sondern er ist Quereinsteiger der sich als Aushilfslehrer ein paar Euro verdienen will. Das es sich da um leichtverdientes Geld nicht handelt begreift er schnell. An einer Schule in einem Kiez in Berlin setzt er sich mit hyperaktiven, oftmals aggressiven, Kids auseinander für die „Bildungsfern“ oftmals noch untertrieben ist. Dabei ist das Taschenbuch (368 Seiten) eigentlich total  lustig, wenn es nicht so tragisch wäre. Denn was „Herr Mülla“ in seiner Zeit an der Schule so erlebt kann man sich eigentlich nicht wirklich vorstellen, zumindest meint man das es sowas „hier bei uns“ ja nicht geben darf. Leider ist das die Realität und Philipp Möller beschreibt seine Erlebnisse ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, immer genau und ohne den Überblick zu verlieren. Es ist wichtig und richtig  das sich Möller hier nicht über die Kinder lustig macht, sondern letztendlich über das System das sie zu dem gemacht hat was sie sind. Hier mal ein kleiner Buchauszug:  „Herr Mülla, Sommerferien sch&#8217;ab Türkei gegeht!“ „Du bist in den Sommerferien in die Türkei gegangen?“ frage ich ihn ungläubig, woraufhin er stolz lächelt und nickt. „Zu Fuß?“ „Ohaaaaaa, nein, is ieberweit“ erklärt er mir. „Sch&#8217;ab mit Auto gegeht“ Ich frage ihn, ober er wirklich mit dem Auto bis in die Türkei gegangen sei. „Ja, sch&#8217;wöre!“, entgegnet er und legt mit dem ernsten Blick eines Mafiabosses die rechte Hand aufs Herz. „Also, du hast unten ein großes Loch ins Auto gesägt und bist dann mit dem Auto gegangen?“, hake ich nach. Er sucht angestrengt nach den richtigen Worten und erklärt mir dann, dass er „mit dem Auto gefahren hat“. Als ich von ihm wissen will, ob er denn schon einen Führerschein habe, stößt er langsam an die Grenzen seiner Geduld. Natürlich weiß ich, was er mir sagen will – aber ich bin nicht umsonst sein Lehrer und werde schließlich dafür bezahlt, ihn zu verbessern. „Nein, meine Vater! Er hat Führerschein, und er ist gefahrt!“ Na gut, das lassen wir mal gelten. Ein Mädchen mischt sich in unseren Dialog ein. „Hast du Sommer Türkei gegeht?“, will sie aufgeregt von ihrem Klassenkameraden wissen. „Nein“ erklärt er konzentriert. „Sch&#8217;ab mit meine Vater gefahrt.“ „Hast du mit Flugzeug gefahrt?“, fragt sie ihn weiter, und als er ihr erklärt, dass sie mit dem Auto in die Türkei gefahren seien, beendet sie das Gespräch mit dem berühmten abschätzigen Schnalzen und der passenden Handbewegung. „Mit Auto?“, fragt sie herablassend. „Ihr seid krasse Bauern, ja?“<br />
Das Buch ist gespickt mit vielen solcher lustigen Beispiele aus seinem Lehralltag. Aber Möller geht noch weiter, denn selbstverständlich sind nicht die Kids schuld an dem Dillema, sondern die Gesellschaft welche sie zu dem macht was sie sind. Also unter anderm ihre Eltern und natürlich auch die Schule. Und er scheut sich auch nicht seine Kritik zu komplettieren indem er darauf hinweisst das es nicht nur auch völlig überforderte oder einfach ungeeignet Lehrkräfte gibt, sondern das das gesamte Lernsystem ungeeignet ist die Kids auf das Leben vorzubereiten. Stichwort „Lernbulimie“ &#8211; also das stumpfe auswendiglernen von Wissen welches man in sich hineinstopft um es dann bei der Arbeit/Prüfung mal schnell auszukotzen um es sofort dannach wieder zu vergessen. Doch der Autor greift nicht nur das Bildungschaos an, sondern geht in seinen Betrachtungen auch noch einen Schritt weiter – zum Glück in die richtige Richtung. Mehr sei hier nicht verraten. Das Buch ist in jedem Fall lesenswert, lustig, und packt das Übel an der Wurzel. Es wäre toll wenn Philipp Möller nicht „nur“ Pressereferent der Giordano Bruno Stiftung wäre sondern zum Beispiel Bildungsminister. Isch sch&#8217;wöre!  Die 8,99 Euro lohnen sisch! (dolf)</p>
<p>Isbn 978-3404606962 </p>
<p>[Trust #158 Februar 2013]</p>
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		<title>On a Day with No Waves – A Chronicle of Skateboarding 1779 – 2009 – Raphael Zarka</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 19:29:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dolf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Edition B42, 80, rue du Faubourg Saint-Denise, 75010 Paris, France, www.editions-b42.com „1779 &#8211; Resolution and Discovery drop anchor in Karakakooa Bay of the Big Island of Hawaii. Captain James Cook and his lieutenant James King are the first to describe the customs of Hawaiians, one being he&#8217;e nalu which consists of standing on a lang [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Edition B42, 80, rue du Faubourg Saint-Denise, 75010 Paris,  France, www.editions-b42.com</p>
<p><a href="http://www.trust-zine.de/on-a-day-with-no-waves-a-chronicle-of-skateboarding-1779-2009-raphael-zarka/onadaywithnowaves/" rel="attachment wp-att-2753"><img src="http://www.trust-zine.de/wp-content/uploads/2013/04/Onadaywithnowaves.jpg" alt="Onadaywithnowaves" width="187" height="300" class="alignleft size-full wp-image-2753" /></a></p>
<p>„1779 &#8211; Resolution and Discovery drop anchor in Karakakooa Bay of the Big Island of Hawaii. Captain James Cook and his lieutenant James King are the first to describe the customs of Hawaiians, one being he&#8217;e nalu which consists of standing on a lang board of wood and gliding (he&#8217;e) ona a wave (nalu). He&#8217; nalu is a mixed gender and hierarchical activity. The longest planks, known as the olo, which are roughly 7 meters long (22 feet) and weigh up to 70 kg (154 lbs), are reserved for chiefs. The tribal people use smaller boards, between 2 and 4 meters long (6,5 and 13 feet), which are known as alaia.“ This is the first information you get in chapter one „1779-2005“ and I know a interesting read is ahead of me. 1819 ice skating is in fashion and Mr. Petibled invents roller skates, 1840 they are used by waitresess in Berlin, 1907 the first surf demo in Santa Monica, California, 1956 the first industrially skateboards are produced, 1957 Tony Alva and Stacey Perelta are born. I could quote almost all the info of this book, but I will not do that for obvious reasons. Zarka did a great job of resarching very detailed information but without beeing boring, the trick is to be compact but at the same time meaningfull. You will not believe the gems he doug out, amazing. The first part of the book is super interesting and a great read, naturally after the eightys it is still interesting but has not that „aha effect“ anymore, still good fun to read filled with all the details you can think of.  When what trick was invented, what company started or died, what skateboard trends happenend when, contest winners&#8230; you name it: it is all in here. A must have for every boardhousehold. Even if the chapter 2005 – 2009 (the first edition of the book came out in french 2006) is not as detailed and fan driven and the last part where Raphael Zarka uses the „diagonal science“ of the writer Roger Callois´ who classifies play or the game&#8230;.. it is getting a bit too academic and I could do without that part. Dont get me wrong, the general idea of doing this and using Callois´ in this form is great, just not my cup of tea&#8230;..a 11 page index at the end allows to use this book also almost like a reference book. Not sure if it was written like this in the orginal text or if translator Chris Sharp is resoponsible for this&#8230;. but sometimes the writing is overblown, instead of using a word like „opening“ the text goes „inauguration of a covered skatepark&#8230;.“ that is not necessary and sounds pretty stilted to me. 152 pages, paperback. 16,20 Euro. (dolf)</p>
<p>Isbn 978 2 917855 19 5</p>
<p>[Trust # 158 February 2013]</p>
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		<title>Spiritual Skin: Magical Tattoos and Scarification – Lars Krutak</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 19:28:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dolf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Edition Reuss, Postfach 100142, 63701 Aschaffenburg, www.edition-reuss.de 2010 ist ja schonmal ein Buch von dem Autor bei Editon Reuss erschienen, damals war der Autor bei den Kalinga auf den Philippinen. Diesmal geht die Reise des Kulturanthropologen in verschiedene Teile der Erde wo er uns unterschiedliche indigene Völker und deren Tattoos bzw. Narbenkunst (Skarifizierung) näherbringt. Die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Edition Reuss, Postfach 100142, 63701 Aschaffenburg, www.edition-reuss.de </p>
<p><a href="http://www.trust-zine.de/spiritual-skin-magical-tattoos-and-scarification-lars-krutak/spiritualskin/" rel="attachment wp-att-2749"><img src="http://www.trust-zine.de/wp-content/uploads/2013/04/SpiritualSkin.jpg" alt="SpiritualSkin" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-2749" /></a></p>
<p>2010 ist ja schonmal ein Buch von dem Autor bei Editon Reuss erschienen, damals war der Autor bei den Kalinga auf den Philippinen. Diesmal geht die Reise des  Kulturanthropologen in verschiedene Teile der Erde wo er uns unterschiedliche indigene Völker und deren Tattoos bzw. Narbenkunst (Skarifizierung) näherbringt. Die Aufmachung entspricht dem vom Verlag gewohnten hohen Standard (Großformat 24,5 x 31,5 cm 400 Seiten mit über 420 Fotos und Abbildungen Hardcover mit Fadenheftung). Nach einer erklärenden Einleitung (alles in deutsch und englisch) führt der erste Trip gen Thailand,  ein paar Seiten Einführung vom Wissenschaflter in die Sak-Yant-Symbolik, dann viel Bilddokumentation zu dieser Kunst die, dem Glauben nach, ihre Macht und Energie von Buddha bezieht. Somit verwundert es nicht, das viele der Tätowierer Mönche sind. Weiter geht es mit der Studie der Tattoowelten Nord- und Südamerikas, angefangen bei den Kriegern der Woodlands bis hin zu den Schamanen Amazoniens (The Matis, The Kayabi, St. Lawrence Island, The Iban, The Kayan, The Kenyah, The Sihan and Lahanan, The Mentawai, The Kalinga) sie alle glaubten, teilweies auch heute noch, an die unterschiedlichsten Geister und die magische Wirkung von Tattoos bzw. von Körperschmuck. Was diese Körperzeichen für die Menschen bedeuten wird hier erklärt, ebenso wie die verschiedenen Techniken die benutzt werden. So geht es auch um „therapeutisch/medizinische Tattoos“ &#8211; von denen ich hier zum ersten Mal hörte.<br />
Weiter geht es mit den den Meistern der Narbenkunst  von Benin (Bétamarribé), Papua Neu-Guinea (Kaningara) und Äthiopien (Hamar). Kaum zu glauben das es auch heutzutage noch eine derartige Glaubenswelt mit ihren archaischen Ritualen in diesen Formen gibt. Blut fließt reichlich, ob bei den Initiationsriten im Geisterhaus der Kaningara wo man „Männer macht“ indem man ihnen Krokodilmuster in die Haut schneidet, bei den Schmucknarben der Frauen der Hamar – welche sich zusätzlich auch noch den Rücken blutig prügeln lassen oder –  ebenso geschlechterübergreifend &#8211; aber auch nicht weniger brutal,  bei den  Bétamarribé. Eines haben diese  Körpersymboliken alle gemeinsam, es sind schmerzhafte und blutige Riten. Wer sich also für die  religiösen Bedeutungen indigener Skarifizierung bzw. magischer Tattoos in der indigenen Welt interessiert ist hier genau richtig. Wahrscheinlich muss ein Forscher nach jahrzehntelanger Beschäftigung mit diesem Thema eine gewisse Distanzlosigkeit entwickeln, wie sonst kann man unkommentiert Sätze wie „Noch wichtiger ist, dass ein Mann sein Ansehen in der hamar-Gemeinde festigen kann, wenn er den Mann eines fremden Stammes auf einem Raubzug tötet.“ oder „Hat er das Tor zur väterlichen Heimstatt erreicht, wird einer weißen Ziege die Kehle durchgeschnitten und Blut über die Schultern des Mörders gespritzt, um ihn symbolisch von seiner Schuld für das Abschlachten eines anderen Mannes reinzuwaschen. Der Vater begrüßt seinen Sohn,  indem er die rechte Hand erhebt, die schon das Gewehr und die Genitalien des getöteten Feindes hält (Hoden und Penis wenn möglich)“. Oder „Ich bin es gewohnt, Menschen zu töten&#8230; Ich tötete Menschen um berühmt zu sein. Es war Teil [unseres] Glaubens, dass ein Mann nicht heiraten solle, bevor er einen anderen Mann, einen Elefanten, einen Löwen oder Büffel getötet hat&#8230; und es ist viel leichter einen Mann zu töten als einen Büffel.“ Es ist sicher nicht meine Aufgabe, oder die des Autors hier immer alles mit westlichen Maßstäben zu messen, aber es läuft halt immer auf das gleiche raus. Bei all dieser „Kultur“ handelt es sich halt um nichts weiter als Religion und Glauben und wie ich schon bei dem Buch über die Kalinga schrieb&#8230;. nur weil es die Religion oder der Glaube eines kleines indigenen Volkes ist wird es halt dadurch auch nicht besser. In diesem Zusammenhang könnte man noch weiter aussholen und sich mal Fragen ob denn die „kulturellen“ Forschungen über aktuelle oder vergangene Kulturen nicht immer in erster Linie Forschungen zu deren religiösen Glaubenswelten sind&#8230;&#8230;<br />
Ein interessantes Buch, wenn man es schafft das ganze pragmatisch aus der Sicht des Anthropologen zu erkunden&#8230;&#8230; ansonsten geht es hier eindeutig zu sehr um Religion, Glauben,  übernatürlichen Kräften und ähnlichem Quatsch. Das verlangt sehr viel Pragmatismus&#8230;. allerdings wird man durch großartige Fotos entschädigt.  98.- Euro (dolf)</p>
<p>Isbn 978-3-943105-11-7 </p>
<p>[Trust # 158 Februar 2013]</p>
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		<title>Traditional Tattoo in Japan: HORIKAZU &#8211; Lifework of the Tattoo Master from Asakusa in Tokyo – Martin Hladik</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 19:25:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Edition Reuss, Postfach 100142, 63701 Aschaffenburg, www.edition-reuss.de Boh, fast 500 Seiten und alles nur von einem Tätowierkünstler – dem 2011 verstorbenen Horikazu aus Tokyo/Asakusa. Der Fotograf Hladik hat den seit 40 Jahren aktiven Meister (horishi) jahrelang begeleitet und in diesem Prachtbildband das Lebenswerk des Tätowierers zusammengestellt. So sieht man nicht nur unglaublich beeindruckende Tattoos, sondern [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Edition Reuss, Postfach 100142, 63701 Aschaffenburg, www.edition-reuss.de </p>
<p><a href="http://www.trust-zine.de/traditional-tattoo-in-japan-horikazu-lifework-of-the-tattoo-master-from-asakusa-in-tokyo-martin-hladik/traditionaltattoojapan/" rel="attachment wp-att-2745"><img src="http://www.trust-zine.de/wp-content/uploads/2013/04/TraditionalTattooJapan.jpg" alt="TraditionalTattooJapan" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-2745" /></a></p>
<p>Boh, fast 500 Seiten und alles nur von einem Tätowierkünstler – dem 2011 verstorbenen Horikazu aus Tokyo/Asakusa. Der Fotograf Hladik hat den seit 40 Jahren aktiven Meister (horishi) jahrelang begeleitet und in diesem Prachtbildband das Lebenswerk des Tätowierers zusammengestellt. So sieht man nicht nur unglaublich beeindruckende Tattoos, sondern auch eine Serie ganzseitiger Abbildungen von Horikazu-Kunden, die sich offen und selbstbewusst mit Ihren Ganzkörpertätowierungen präsentieren – das ist deshalb ungewöhnlich, weil einige davon sicher der Yakuza angehören – immerhin hat Horikazu mindestens 50 Yakuza-Chefs Ganzkörpertätowierungen verpasst. Martin Hladik hat aber auch viele private Fotos geschossen, so kann man in das Leben von Horikazu eintauchen, ihn bei der Arbeit in seinem Studio sehen und seine Familie kennenlernen. Zum ersten Mal veröffentlicht ist auch eine Auswahl von Zeichnungen vom Meister persönlich. Abgerundet wird das ganze durch ein ausführliches Interview mit Horikazu, sowie weitere interessante Textbeiträge von Miho Kawasaki, Fiona Graham, Agnès Giard und Eberhard J. Wormer  (in Englisch, Deutsch und Französisch) welche sich mit dem Meister beschäftigen, oder auch das Sanja Matsuri-Festival vorgestellt wird – natürlich inklusive beeindruckender Bilder. Am Ende gibt es noch Dokumentarfotos von der Beerdigung (an der keine Yakuza teilnahmen, auf bitten des Meisters selbst) und Abschließend ein Gespräch mit dem Nachfolger Horikazuwaka der das Studio seines Vaters übernommen hat und selber als traditioneller Tätowierkünstler arbeitet. Der Komplettheit sei noch gesagt das es sich auch hier, wie gewohnt, um ein erstklassig gemachtes Buch handelt, Hardcover mit Fadenheftung, Großformat 29,2 x 29,2 cm. Gemacht für echte Fans der japanischen Tattoos oder eben für Tätowierer – weil beim stolzen Preis von 120.- Euro kein Band den man mal „eben so“ mitnimmt. (dolf)</p>
<p>Isbn 978-3-943105-10-0 </p>
<p>[Trust # 158 Februar 2013]</p>
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		</item>
		<item>
		<title>I-Punkt Skateland Hamburg 1990 – 2000 – Jonn Rübcke &amp; Arne Fiehl</title>
		<link>http://www.trust-zine.de/i-punkt-skateland-hamburg-1990-2000-jonn-rubcke-arne-fiehl/</link>
		<comments>http://www.trust-zine.de/i-punkt-skateland-hamburg-1990-2000-jonn-rubcke-arne-fiehl/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 19:22:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[J. Rübcke, Kegelhofstr. 77, 20251 Hamburg, http://www.i-punkt-buch.de Das hätte ein klasse Buch sein können, leider hat der Autor es durch seine übertriebene, detailverliebte Schreibe (der ein oder andere wird wissen was ich meine, da Arne Fiehl auch schon zu „Boardstein“ Zeiten eigentlich immer übertrieben hat) zu einem unlesbaren Schinken aufgeblasen, allein die sogenannte Einleitung umfasst [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>J. Rübcke, Kegelhofstr. 77, 20251 Hamburg, http://www.i-punkt-buch.de</p>
<p><a href="http://www.trust-zine.de/i-punkt-skateland-hamburg-1990-2000-jonn-rubcke-arne-fiehl/ipunktskatelandhamburg/" rel="attachment wp-att-2741"><img src="http://www.trust-zine.de/wp-content/uploads/2013/04/IPunktskatelandHamburg.jpg" alt="IPunktskatelandHamburg" width="567" height="850" class="alignleft size-full wp-image-2741" /></a></p>
<p>Das hätte ein klasse Buch sein können, leider hat der Autor es durch seine übertriebene, detailverliebte Schreibe (der ein oder andere wird wissen was ich meine, da Arne Fiehl auch schon zu „Boardstein“ Zeiten eigentlich immer übertrieben hat) zu einem unlesbaren Schinken aufgeblasen, allein die sogenannte Einleitung umfasst über 20 Seiten (!) noch dazu in einer Schrift die man total scheisse lesen kann und im einspaltigen Blocksatz über fast die ganze Buchbreite – noch leserunfreundlicher geht es kaum. Der Kern des Buches ist immer noch interessant und auch wichtig, aber leider sieht man hier halt den Wald vor lauter Bäumen nicht. Deutlich weniger Text wäre deutlich mehr gewesen. Von den 15 ausführlich  interviewten und vorgestellten Skatern hätte es bei 70% ein kurz gehaltener „Steckbrief“ auch getan. Weil, letztendlich haben die ja alle fast nichts zu sagen – und das wird immer wieder wiederholt. Das ist wirlich nur für Leute zu lesen die einen direkten Bezug zu denen haben und selbst denen fällt es mit Sicherheit schwer. Sorry, aber das musste mal gesagt sein. Viel besser wäre es gewesen Fiehl hätte sich viel kürzer gefasst und man hätte einigen der klasse Fotos mehr Platz eingeräumt – damit man sehen kann wie die Leute geskatet sind. Über 700 Fotos hat es in dem Buch, einige wirklich klasse, viele sehr authentisch, aber fast alle vom gleichen Fotografen: Jonn Rübcke, das ist schon Beeindruckend. Erzählt wird die Geschichte einer Skatehalle in Hamburg die,  laut Autor Fiehl die wichtigste in ganz Europa war (allerdings wird sie z.B. in „A chronicle of Skateboarding 1779-2009“ nicht einmal erwähnt&#8230;.), von einem gut betuchten Geschäftsmann eröffnet wird, der ein deutsches Nationalteam Skateboard etablieren will. Das klappt natürlich nicht, aber die Halle ist da und wird von den Kids genutzt. Die fahren alle skateboard, die meisten der vorgestellten wohl auch deutlich besser als viele andere, haben meist immer riesen Egos, bauen scheisse ohne Ende und sind nicht unhäufig die letzten Assis. Das hätte man super erzählen können in einer interessant gehaltenen kompakten Geschichte, so aber erfährt man uninteressante Details und verliert spätestens nach 100 Seiten das Interesse am lesen des Buchs. Schade. Der Text hört und hört nicht auf&#8230;&#8230; es wird einem wirklich alles mitgeteilt. Und vieles will man halt nicht wissen, weil es langweilig ist. Jetzt wiederhole ich mich auch schon, färbt das ab? Neben den einzelnen Skatern gibt es noch so Kapitel wie: „Death Box &#038; Flip“, „Locals &#038; Homies“, „Shred Connection“, „Pros &#038; Demos“, „Brückenspringen“, „Auswärtstouren“, „Außenanlage“, „Flüchtlingsheim“&#8230;&#8230;.. es hört nicht auf. Die jeweiligen Themen werden natürlich auch immer bis aufs äußerste&#8230; you know.<br />
Am Ende werden sogar noch auf  fast 15 Seiten (!!) Auszüge aus den Hallenbüchern dokumentiert (da hab ich mir das Lesen dann wirklich erspart) Der Epilog hat dann „nur noch“ 13 Seiten und ist nochmal ganz interessant, weil er aufzeigt was die ganzen gefeaturten Leute nach 2000 bis heute so machen. Allerdings ist sein Vergleich „Dogtown Boys / I-Skateland Skater“ dann doch etwas an den Haaren herbeigezogen. Wenn du also die Leute vom I-Skateland kennst, könnte das Buch für dich interessanter sein als wenn nicht. Und in dem Fall, am besten gar nicht anfangen zu lesen und auf die Bilder konzentrieren. Für die Leute, welche dabei waren,  ein schönes Familienalbum. Für die die  nicht dabei waren teilweise eine Zumutung. Aber eben nicht nur, das Buch hat auf jeden Fall sein Berechtigung. Über 350 Seiten, Hardcover, Format 20&#215;30 cm für 34,90 Euro. (dolf)</p>
<p>[Trust # 158 Februar 2013]</p>
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		<title>TRUST # 158 (February/March) out now!!!</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Feb 2013 18:42:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[news]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab sofort ist das TRUST # 158 erhältlich, bei Deinem Lieblingsplattenladen oder Mailorder sowie im gutsortierten Bahnhofsbuchhandel. Der Inhalt diesmal: Interviews mit: Unartig, Brutal Verschimmelt, White Lung, Itchy Poopzkids sowie ein Photo/Art special zum Thema Kutten! Wie gewohnt gibts natürlich ehrliche Reviews von Platten, Zines und Büchern sowie ausgesuchte Tour/Gigtermine, geile Konzertfotos und oberschlaue Kolumnen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ab sofort ist das TRUST # 158 erhältlich, bei Deinem Lieblingsplattenladen oder Mailorder sowie im gutsortierten Bahnhofsbuchhandel.</p>
<p>Der Inhalt diesmal:<br />
Interviews mit: Unartig, Brutal Verschimmelt, White Lung, Itchy Poopzkids sowie ein Photo/Art special zum Thema Kutten! </p>
<p>Wie gewohnt gibts natürlich ehrliche Reviews von Platten, Zines und Büchern sowie ausgesuchte Tour/Gigtermine, geile Konzertfotos und oberschlaue Kolumnen – das Ganze als graphisches Gesamtkunstwerk.</p>
<p><a href="http://www.trust-zine.de/trust-158-februarymarch-out-now/trust_158_kutten-pdf-2/" rel="attachment wp-att-2723"><img src="http://www.trust-zine.de/wp-content/uploads/2013/02/trust158_cover1.jpg" alt="trust_158_kutten.pdf" width="566" height="800" class="alignleft size-full wp-image-2723" /></a></p>
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		<title>Punk Rock- An Oral History – John Robb</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Feb 2013 18:34:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[PM Press, P.O. Box 23912, Oakland, CA 94623, A quote on the cover says „John Robb is supremely qualified to talk about punk rock“, if that is the case, why did he then interview over 150 people for these + 550 pages of „oral history“? This is clearly a b/j book. You dont know what [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>PM Press, P.O. Box 23912, Oakland, CA 94623, </p>
<p><a href="http://www.trust-zine.de/punk-rock-an-oral-history-john-robb/punkrockoralhistory/" rel="attachment wp-att-2715"><img src="http://www.trust-zine.de/wp-content/uploads/2013/02/PunkRockOralHistory.jpg" alt="PunkRockOralHistory" width="127" height="200" class="alignleft size-full wp-image-2715" /></a></p>
<p>A quote on the cover says „John Robb is supremely qualified to talk about punk rock“, if that is the case, why did he then interview over 150 people for these + 550 pages of „oral history“? This is clearly a b/j book. You dont know what that is, lemme tell you, it is a book that only can be read at the beach or in jail, because you need alot of time that you can not spend otherwise and that is alot of times the case on the beach and most of the time in jail, since there is nothing better to do (lucky me, I was at the beach, not in jail!). Said that, you can imagine that I&#8217;m not a big fan of this monster. For obvious reasons: it is way too much text, which would not be a problem, would it be interesting what these people have to say, but in most cases it is not. They just have been at the right place at the right time (sure, most of them played in „legendary“ bands&#8230;..) and talk alot without really saying too much. There is some valid information, good behind the curtain knowledge storys and other interesting bits to be found in the book, but it suffers, like so many other „oral history“ books from the „you can not see the wood for the trees“ effect, less trees would be more wood. That is what I expect from a oral history author, to cut the crap out and present only the best. In this case it seems nothing is cut out and we get everything. I said this before, since it is also not the first oral history book about the first years of punk rock, less would have been more. Of course you can find out about what was going on back then, how new and exiting everything was. But, like the books before about the &#8217;77 years, you also learn that most of the bands, apart that some of them did play some cool music &#8211; at least in the beginning, switched to punk because it was new and a possible carrer move/boost. Almost all had managers or major recordcompanys looking after them – for some people that is still cool today. And even if you find people talking about change in society or crys for revolution, it seems most the people back then where interested in music and fashion and having a good time (in general, there is nothing wrong with that&#8230;.!). But, that is old news, nothing new here, at least nothing I can remember. Speaking of memory, it is, again, astonishing how good all the people memorize things that happend 30 years ago. The book has a bunch of different chapters, starting off with the „roots of punk (50-69)“, „glam rock and other early seventies revolutions (70-74)“ and then becomes much more detailed for the years 75 (the start of punk) to 79 (the second wave peaks) and ends with „protest and survive (80-84)“. In between the different chapters there is usually a short recap text by Robb, which is mostly the most interesting bit, since it gets to the point. To top things off, also footnotes are used to complete this build up of useless knowledge. The funny thing is that the author sometimes makes use of them when he disagrees with the opinion of a history vomiter. If I remember correctly he „footnotes in“, when something is said, that I would  sign (like when people complain about punk back then beeing very commercial and such&#8230;) – but I do like the idea. Luckily there is a  few photos here and there that loose up the mass of text. Not sure why Henry Rollins wrote the introduction, but, why not, the press sheet says Lars Fredriksen wrote it.. last minute changes, not that it matters. But hey, if you can not get enough of your The Clash, Sex Pistols, Stranglers and so on and if you love to listen to the main players from back then (they are all in here), then you will have hours and hours of fun. In the beginning the + 150 contributers are listed alphabethical by name and their bands/doing. Also in the beginning of the book it always says the bandname, I wish that would have been the case thru the whole book&#8230;. hitting page 474 nobody will remember who Guy Trelford is, and browsing back and forth is not a good option either. One thing is for sure, you get alot to read for twenty bucks. (dolf)</p>
<p>19,95 US $, www.pmpress.org<br />
Isbn 978 1 60486 005 4</p>
<p>[Trust # 157 December 2012]</p>
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		<title>Die Rock&#8217;N&#039;Roll Diät – Wie man sich in Form trinkt – Lüc Carl</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Feb 2013 18:31:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Schwarzkopf &#038; Schwarzkopf, Kastanienallee 32 Buchtitel wie Untertitel sind irreführend, weil es das eine nicht gibt und es in Wahrheit nicht darum geht sich in Form zu trinken, sondern in Form zu trainieren. Aber egal. Um es kurz zu machen, das Buch hätte auch viel schlimmer sein können&#8230;. so berichtet halt ein x-beliebiges möchtegern Rock&#8217;N'Roll-Arschloch [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Schwarzkopf &#038; Schwarzkopf, Kastanienallee 32</p>
<p><a href="http://www.trust-zine.de/die-rocknroll-diat-wie-man-sich-in-form-trinkt-luc-carl/rocknrolldiat/" rel="attachment wp-att-2711"><img src="http://www.trust-zine.de/wp-content/uploads/2013/02/RockNRollDiät.jpg" alt="RockNRollDiät" width="200" height="292" class="alignleft size-full wp-image-2711" /></a></p>
<p>Buchtitel wie Untertitel sind irreführend, weil es das eine nicht gibt und es in Wahrheit nicht darum geht sich in Form zu trinken, sondern in Form zu trainieren. Aber egal. Um es kurz zu machen, das Buch hätte auch viel schlimmer sein können&#8230;. so berichtet halt ein x-beliebiges möchtegern Rock&#8217;N'Roll-Arschloch (so bezeichnet er sich selber) in der entsprechend „verfickten“ Sprache auf über 250 Seiten von seinem Leben, wie er 10 Jahre stumpf gesoffen, geraucht, gefeiert und gefressen hat und dabei immer fetter wurde. Dann hat er irgendwann beschlossen „sexy“ zu werden und eben weniger bzw. anders gesoffen, sich gesünder ernährt und mit dem Training angefangen. Zu all dem gibt es mehr oder weniger nützliche Tips, welche – natürlich – in keiner Form neu sind, aber wahrscheinlich in dieser „Form“ noch nicht als Buch erschienen sind. Das Buch taugt bestenfalls für Arschlöcher wie den Autor, die von tuten und blasen keine Ahnung haben, alle anderen finden hier nicht wirklich neue Erkenntnisse, ausser vielleicht das man halt trainieren kann und deshalb nicht zwingend mit dem Alkohol trinken aufhören muss. Wie das ja immer in allen anderen Bücher suggeriert wird. Irgendwann fängt er dann auch noch zu laufen an, hört zu rauchen auf (um mal in seinem Jargon zu bleiben: „Muschi, Rauchen kann jeder, Nichtrauchen auch, aber die Köngsdisziplin ist „wenig Rauchen“!) und nimmt natürlich viele Kilos ab. Wirklich Spass macht das nicht zu lesen, ausser das sich der Mann immer mal wieder neu selbstmotiviert und das was er noch vor kurzem über das Leben oder sich selbst dachte einfach wieder über den Haufen wirft.  Am Ende gibt es noch ein paar überflüssige Rezepte. Abgesehen davon sieht er auf den Fotos meist ziemlich scheisse aus&#8230;. kein Wunder bei dem Haarschnitt und Leggins (!). Leider hat er natürlich auch ein paar wichtige Sachen vergessen bei dem Thema „Essen und Alkohol“ oder auch das sein Training nur die „roten Muskeln“ trainiert, nicht aber die „weißen“, aber, wie gesagt, für so Deppen wie er selbst einer war (?) ist das Buch vielleicht ein Einstieg&#8230;&#8230; Mittlerweile läuft er Marathon, raucht nicht, ist in Form, trinkt wieder Bier aber macht nicht mehr jeden Abend Party&#8230;. verkehrt ist das nicht, aber wen interessierts?  Vielleicht die Leute die es interessiert das der Mann ein paar Jahre mit Lady Gaga zusammen war, eigentlich aus Nebraska stammt, aber seit vielen Jahren in New York City als Barkeeper, DJ, Musiker und Club-Manager arbeitet. Naja&#8230;. Hardcover&#8230;. (dolf)<br />
14,95 Euro,  www.schwarzkopf-schwarzkopf.de<br />
Isbn 978 3 86265 130 6</p>
<p>[Trust # 157 Dezember 2012]</p>
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		<title>Blutgeld – Undercover bei den Hells Angels – Neal Hall</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Feb 2013 18:28:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Hannibal Falkstrasse 25, A-6020 Innsbruck Das Buch erschien 2011 im englischen Original (Hell to pay – Hells Angels vs. the million-dollar rat). Es geht darum das die kanadische Polizei einen Mann findet der „undercover“ bei den East-End-Hells-Angels Informationen besorgen soll. V-Mann trifft es wohl besser, da der Spitzel kein Beamter ist, sondern sich auf einen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Hannibal Falkstrasse 25, A-6020 Innsbruck</p>
<p><a href="http://www.trust-zine.de/blutgeld-undercover-bei-den-hells-angels-neal-hall/blutgeld/" rel="attachment wp-att-2706"><img src="http://www.trust-zine.de/wp-content/uploads/2013/02/Blutgeld.jpg" alt="Blutgeld" width="210" height="300" class="alignleft size-full wp-image-2706" /></a></p>
<p>Das Buch erschien 2011 im englischen Original (Hell to pay – Hells Angels vs. the million-dollar rat). Es geht darum das die kanadische Polizei einen Mann findet der „undercover“ bei den East-End-Hells-Angels Informationen besorgen soll.  V-Mann trifft es wohl besser, da der Spitzel kein Beamter ist, sondern sich auf einen Deal mit dem Staat einlässt, damit er einer Bestrafung entgeht. Wie das eben meist so ist. Das könnte alles ganz spannend sein, ist aber leider total langweilig weil Seiten über Seiten basierend auf den Überwachungsprotokollen des verwanzten V-Manns oftmals wortwörtlich, minutiös mit Text gefüllt werden, das ist echt nicht gut gemacht – obwohl der Autor Gerichtsreporter ist. Klar, man erfährt das einige der Hells Angels aus Vancouver, bzw. Leute aus ihrem Umfeld mit illegalen Drogen handeln, Waffen besitzen, usw. aber das auf vielen Seiten in Details ausgewalzt&#8230; Textbeispiel: „Punko kehrte am 25.Juli 2004 in die Stadt zurück und informierte Plante, das er sich einige Häuser angesehen habe. Plante unterrichtete ihn, dass schon wieder Meth produziert wurde. Der Biker erklärte, dasss er bei dem Deal „eine Million Dollar“ verdienen wolle, und beauftragte Plante „ihm [Renaud] ordentlich Druck zu machen“, damit er schnell produziere. Einige Tage darauf hegte Punko einen heftigen Groll gegen Renaud und wütete gegenüber Plante: „Ich werde dem kleinen Arschloch die Fresse polieren!!“ „Warum? Was ist passiert?“ „ Ist dann doch ganz schön ermüdend, auf Dauer. Das Buch nimmt nochmal ein wenig Fahrt auf, wenn am Ende die Prozesse gegen die einzelnen Leute, ebenso detailiert, dokumentiert werden, weil hier die „V-Mann-Problematik“ teilweise Thema ist, bzw. man verfolgen kann wie „die Krone“ (also der kanadische Staat) versucht die Hells Angels als eine kriminelle Vereinigung anzuklagen, was aber nicht so recht gelingt. Aber das ist wieder ein anderes Thema. Ich bin mir sicher es gibt zum Thema interessantere Bücher, dieses hier kann man nicht empfehlen. Da helfen auch die Bilder in der Buchmitte von einzelenen Hells Angels vor/ in ihrem Clubhaus in Vancouver nicht wirklich weiter. 200 Seiten. Paperback. (dolf)<br />
19,99 Euro, www.hannibal-verlag.de<br />
Isbn 978-3-85445-397-0 </p>
<p>[Trust # 157 Dezember 2012]</p>
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